Montag, 21. Juli 2014

Eine kurze Blogpause

Ihr Lieben,
manchmal setzt einem das reale Leben Grenzen. Das ist bei mir und meinem Blog nicht anders und so muss ich eine kleine Pause einlegen. Ich bin in meinem Studium an einem sehr entscheidenden Punkt angekommen und ich muss in den nächsten Wochen eine wichtige Prüfung ablegen. Diese Prüfung fordert meine ganze Konzentration und Energie. Damit ich meine ganze Aufmerksamkeit darauf richten kann, werde ich meinen Blog in dieser Zeit ruhen lassen.
Nicht allzu lange, vielleicht so ca. vier bis fünf Wochen.
Gerne hätte ich noch etwas vorgebloggt, aber manchml hat das Leben andere Pläne. Ihr dürft euch somit schon mal auf eine Fülle an schönen Einträgen freuen nach dieser Pause.
Mit dabei sein werden: eine Vintage Teaparty, weitere Bilder der Marokkoreise wie der Atlas, die Sahara oder Ait Ben Haddou, ein Video dieses Abenteurs, ein paar Shootings im Kornfeld, ein neuer Sweettable für wahre Gentlemen, wunderbare Rezepte und die Umgestaltung unseres Schlafzimmers.
Ich könnt euch also schon mal in Vorfreude baden.

Bis dahin, genießt euren Sommer!
Coco

Dienstag, 8. Juli 2014

Memorybook2014// Mai

Da sind wir schon Anfang Juli (wo bleibt nur die Zeit?) und ich möchte euch natürlich auch noch schnell den Mai aus meinem Memorybook zeigen. Den Mai mag ich nicht nur weil er mein Geburtatagsmonat ist, er ist einfach ein so froher Monat in dem immer schöne und leichtbeschwingte Sachen passieren.
Auf der Anfangsseite zeige ich deswegen ein paar kleine Einblicke in meinem Mai, mit Bildern und Momenten die mir gefielen.
Ein Guerillapicknick von Malhiermaldort in der Kölner Südstadt unter freiem Himmel, eine Mottoparty, Ausflüge ins Feld, Traumhafte Sonnenuntergänge, Geburtstagstische und endlich ein neueres Schlafzimmer.
Das Wort dieses Monats war für mich Kontrast, denn leider schlich sich auch ein unschönes Problem in mein Leben und zeigte mir einige Schattenseiten. Aber manchmal erkennt man gerade im Kontrast wie schön alles andere dann ist. Auf der Rückseite habe ich notiert was auf den einzelnen Bildern passierte.
Im weiteren heftete ich meinen Geburtstagsbrief von T. für mich ab und dahinter eine Collage mit Bildern dieses Tages. Von dem Essen mit der Familie am Ende des Tages gab es leider keine Bilder, aber dafür von meinem obligatorischen Gebursttagspfannekuchen, dem Geburtstagstisch und meinem Cafédate mit S. zu einem tollen Cupcakes.
Danach folgt eine Collage mit Bildern von einer WG-Party. Die Bilder entstanden in Morgengrauen und zu diesem Zeitpunkt war von meinem Kate Middleton Outfit nicht mehr viel übrig. Daneben in der Fototasche habe ich Bilder von T. und mir von einem Spaziergang.
Auf der anderen Seite der Fototasche sind Bilder der Umräumaktion im Schlafzimmer. Einen Tag hat es gedauert, aber ich bin mehr als froh. Es ist viel gemütlicher und größer geworden. Das Vorher- Nachher Bild ist auf der Seite daneben.
Und zum krönenden Abschluss, die schrecklichsten Bilder die jemals von unseren Jungs gemacht wurden. Lange Haare und Bart stehen wirklich nur Conchita Wurst. Diese Experimente entstanden in der Nacht unserer ESC- Party mit Freunden. Eines schlimmer als das nächste, deswegen zeige ich hier nur wenig. Privatssphäre ist hier besser.
Wenn ihr nun auch Lust habt mit dem Memorybook anzufangen, euch eines für das nächste Jahr zuzulegen oder gegebenenfalls etwas ganz anderes zu dokumentieren, wie Schwangerschaft, Auslandssemester oder Hochzeitsplanung, dann werdet ihr bei Bina in ihrem DaWanda-shop fündig. Und Inspiration könnt ihr euch auch von Bina auf ihrem Blog holen.
Obwohl ich einen Fotodrucker daheim habe, nutze ich ihn für mein Memorybook eher selten. Ich drucke meine Bilder meist über Cewe aus, das kennt ihr sicherlich. Cewe bietet auch einen Fotoservice online an, wo sich alles um Fotoalben, leinwanddrucke und Grußkarten geht. Dort findet ihr alle Produkte rund um Foto und Drucken für alle Gelegenheiten und zum kreativen Austoben.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Roadtrip Marokko// Marrakesch Part II

Laut. Bunt. Exotisch.
Tiere. Menschen. Qualmende Mofas.
Armut. Verschwenderische Farben und
Gedanken so frei und unbeschwert.
Ein Leben für das Unbekannte.
Der Alltag so weit enfernt
 als hätte er nie existiert.

- Marrakesch-
Den Part I aus Marrakesch findet ihr hier.
Genauso wie die Berichte unseres Marokkoroadtrips: Volubilis, Meknes & Moulay Idriss und Fez.
Zum Soukguide geht es hier lang.

Freitag, 6. Juni 2014

Roadtrip Marokko// Auf dem Souk und 11 wertvolle Tipps für´s Handeln

Wenn man an Marrakesch denkt, dann kommen einem direkt die verwinkelten Soukgänge in den Sinn. Kleine, dunkle Gassen, engstehende Verkaufsstände und dicht behängte Decken, die nur so vor Laternen, Stoffbahnen und Gewürzen strotzen.
Die Souks haben ihre ganz eigene Magie, dass wird wohl jeder sagen, der schon einmal einen besuchte. Und kein anderer Souk war so faszinierend wie in Marrakesch. Fast hypnotisch wurde ich davon angezogen und konnte Stunden durch die Gassen streunen.
Tausend Geschäfte die unterschiedliches und doch sich wiederholendes verkaufen. Traumhafte Hammamtücher, Schmuck in allen Varianten. Von billigem Klimbim bis zu wunderschönen Gold und Silberarbeiten. Körbe stapeln sich zu halsbrecherischen Türmen, Keramik zu traumhaften Preisen blinkt aus allen Ecken. Schuhe, Tücher, Taschen, Lampen, Musikinstrumente und Gewürze. Die Gewürztürme sind wohl eines der typischsten Fotomotive für Marokko.
Oh, wenn ich mir das erste Bild anschaue, dann strömt mir noch genau die Atmosphäre und der Geruch in meine Sinne. Warmes Brot, in der Nase kitzelnder Staub, enges Aneinanderdrängen, Kreuzkümmelaroma und der unebene Pflastersteinboden, den ich durch meine Schuhe spürte. Ich will wieder zurück!

In Marrakesch ist der Markt geschickt aufgebaut. Es gibt verschiedene Viertel, das Eisenviertel, das Lederviertel, das Schmuckviertel; ja selbst einen Souk für schwarze Magie gibt es (Harry Potter sei gegrüßt)!
Dort trifft man auf Chamäleons, Zutaten für Tränke und es kann auch sein, dass man auf einmal vor einen ausgewachsenen Adler steht.
Man verliert sich zwangsläufig in diesem Chaos aus Menschen, Tieren und Fortbewegungsmitteln. Hier buhlen die Händler um jeden potentiellen Käufer, preisen laut rufend ihre Ware an und sprechen einen in allen Sprachen dieser Erde an. Einheimische besorgen ihre Einkäufe, es wird auf offener Straße gekocht, Standkonstruktionen (die in keinem deutschen TÜV durchkommen würden) drängen sich aneinander und dazu das ständige laute und auch lange Handeln. 
Auf das Handeln muss man sich einlassen, es gehört dazu und es macht auch einfach total Spaß. Es ist ein Spiel, ein kleiner Machtkampf und der will gespielt werden. Zuweilen ist es eine Kunst, die man nur durch üben lernt und bei der es wahre Meister gibt. Und damit ihr auch Superfeilscher werdet sind hier ein paar wichtige Tipps:

(Die Tipps habe ich teilweise von einem Freund aus Marrakesch)
11 absolut wertvolle Gold-Geheimtipps für´s Handeln
1. Die Verlockungen sind groß, ich weiß. Aber kauft nicht alles direkt vom Fleck weg. Wenn ihr ein paar Tage länger in Marrakesch seid, dann macht euch eine Liste mit den Sachen die ihr haben wollt und vergleicht die Preise. Alles gibt es in 10facher Ausführung und ihr solltet euch erst in Ruhe umschauen. Kauft erst am letzten Tag, wenn ihr einen Überblick habt!

2. Die Preise, die ein Verkäufer einem nennt, sind meist reine Fantasiepreise. Sie wissen, dass wir nicht an das Feilschen gewöhnt sind und keine Ahnung von den wahren Preise haben. Der erste Preis ist fast immer Mumpitz und sollte euch nicht abschrecken (Nienienie den ersten Preis zahlen!).

3. Um einen Überblick über die gängigen Preise zu bekommen, empfiehlt es sich, ein Ensemble Artisanal zu besuchen. Dies ist eine Markthalle (meist unter der Schirmherrschaft des Königs) in der sich Verkäufer verschiedener Bereiche zusammentuen und nur zu Festpreisen verkaufen. Meist ist die Qualität auch besser. Wenn man weiß was man kaufen will, sollte man sich die Preise des Artisanals anschauen und merken. Dann weiß man, dass die Tasche nicht 500Dirham sondern nur 100 wert ist.

4. Hat man ein Produkt der Begierde entdeckt, dann sollte man nicht zu viel offenkundige Begeisterung zeigen. Macht keinen Salto Mortale und hüpft nicht mit vor Freude feuchten Augen von einem Bein auf das andere. Auch Freudenschreie und ohnmächtiges Zusammensacken vor lauter Begeisterung solltet ihr vermeiden. Schaut euch das Produkt an, ignoriert es, betrachtet etwas anderes, erkundigt euch nach dem Preis und geht gegebenenfalls auch einfach noch mal weg. Nicht zu lange gucken, sonst ahnt der Verkäufer, dass er euch viel zu schnell an der Angel hat.

5. Ihr habt ein Produkt? Super! Dann nichts wie los ans Handeln, davor war ja alles nur Aufwärmtraining. Das Handeln mit Touristen ist auch ein immer ein Spiel mit dem schlechten Gewissen, das solltet ihr nicht vergessen. Die Händler wissen, dass die Touristen meist wohlhabender sind und sich so häufig schlecht fühlen, wenn sie den armen Händler zu sehr im Preis drücken. Ihr solltet aber keine Hemmungen haben hart zu verhandeln, denn...

6. ... der Händler würde niemals etwas für einen Preis verkaufen, den er nicht haben will. Ist es ihm zu wenig Geld, dann verkauft er es einfach nicht an euch. Es kommen nach euch noch genügend weitere Touristen. Macht euch also wegen des harten Handelns keine zu großen Gedanken, ihr braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Der Händler ist meist eh noch um einiges besser als ihr und schlägt für ihn einen guten Preis heraus. Hier geht es darum, dass ihr nicht zu sehr über den Tisch gezogen werdet.

7. Kommt es zum Handeln, dann fragt als Erster nach dem Preis! Lasst euch auf keinen Fall, niemals, nie zu so einer Aussage überreden wie "Was würdest du denn zahlen?". NEIN! Dieser Händler wäre ein schlauer Fuchs, denn er weiß, dass man keine Ahnung von den Preisen hat (außer man war vorher im Artisanal). Denn wenn ihr einmal einen Preis genannt habt, den ihr zahlen würdet und der Händler sich darauf einlässt, dann könnt ihr nicht mehr zurück. Auch wenn dieser Preis eigentlich viel zu hoch ist. Diesen Preis, den ihr genannt habt, müsst ihr dann zahlen und könnt ihn nicht mehr weiter runterdrücken. Nennt also nicht als erster einen Preis und schlagt auch nicht in eine Hand ein, sonst gilt das Geschäft meist schon als besiegelt.

8. Der Händler wird euch also zuerst einen absurd überteuerten Preis nennen, lasst euch davon nicht einschüchtern. Euer Gegenangebot sollte je nach Wert ca. 1/3 manchmal auch noch weniger sein. Wenn der Händler anfängt seinen Preis zu senken, geht es los: Geht nur in kleinen Schritten vor!!! Niemals direkte Sprünge von 50er oder gar 100ern machen! Je nach Produkt geht ihr in 20er, 10er oder sogar nur 1 Dirhamschritten vor. Denn ihr wisst: einmal einen Preis genannt, müsst ihr diesen zahlen. So kann sich das Feilschen natürlich hinziehen, aber genießt es.

9. Geht jemand nicht auf euer Startangebot ein und verlangt beharrlich seinen Preis ohne euch entgegenzukommen, dann lasst es sein. Es gibt noch genügend andere Produkte bei weitaus kooperativeren Händlern. Ich habe immer nur bei denen gekauft, die ich auch nett fand. Und seid immer freundlich und offen, dann sind sie auch weitaus entgegenkommender. Wenn sie Spaß am Feilschen mit euch haben, dann könnt ihr mehr rausschlagen. Wer will schon etwas einem abschätzigen, arroganten Touristen zu einem fairen Preis verkaufen?  (Mein Tipp: Ich habe teilweise viersprachig mit den Händlern geredet (deutsch, spanisch, englisch und französisch) und ihnen dann auf Nachfrage erklärt, warum ich all diese Sprachen spreche. So kannten sie mich schon etwas besser, man hatte eine persönlichere Beziehung und sie mochten mich lieber, sodass man nochmals im Preis runterging). Es hilft manchmal auch anzudeuten, dass man geht…

10. Macht euch vorher klar in welcher Währung ihr handelt. Dirham oder Euro? Manchmal denkt man, man hätte nun einen tollen Dirhampreis herausgeschlagen und dann meint der Verkäufer, man hätte aber in Euro gehandelt... Nicht gut!

11. Woran merkt ihr aber nun, dass man an einem Punkt angekommen ist, an dem es nicht weiter geht? Oder anders gefragt: woran merkt man, ob man den Preis noch weiter herunterhandeln kann? Ganz einfach an der Stimmlage und Wortwahl, sie verraten euch ob noch Platz zum Runterhandeln ist! Sagt der Verkäufer Sachen wie: Nein, nein! Du machst mich arm!// Schau mal, aber suuuuuper Qualität.// Komm, ach komm, guck doch wie schööön, sooo schööön.// Nein schlag ein, es steht dir soo gut...o.ä. und ist dabei recht heiter, überdramatisch, theatralisch und aufgekratzt in der Stimme, dann wisst ihr: DA GEHT NOCH WAS! Wenn der Verkäufer aber immer stiller wird, anfängt weniger euphorisch zu werden und er nur noch knapp antwortet, dann kommt ihr wahrscheinlich langsam an sein Limit, das er nicht unterschreiten will.
Ganz schön viel, dass man beachten sollte, hm? Es ist auch eine ziemlich harte Nuss dieses Feilschen, man braucht Zeit, starke Nerven und Ausdauer. Ich bin auch noch am Lernen, aber es gehört zu dieser Kultur dazu und je mehr man einsteigt, desto lustigere Situationen kommen dabei heraus. Teilweise habe ich mich nach Verhandlungen mit dem Verkäufer gekringelt vor Lachen, weil es am Ende nur noch um Centimesbeträge ging und keiner so richtig nachgeben wollte. Habt Spaß daran, das ist das Wichtigste!
Es ist eine Art Tauziehen, dass selbst die Einheimischen mitmachen müssen (glaubt mir, manchmal geht es ihnen auch ganz schön auf den Keks, wenn sie zum Beispiel nur schnell was besorgen wollen und dann 20min beim Obsthändler brauchen um über die Bananen zu streiten). 
Alles haben wir aber auch nicht auf dem Souk selbst erstanden. Die Gewürze haben wir uns von einem einheimischen Freund kaufen lassen. Das würde ich euch auch empfehlen. So gut wir auch irgendwann im Handeln gewesen sind, hier hätten wir immer noch einen zu horrenden Touristenpreis bezahlt. Lasst euch die Gewürze also von einem gutvertrautem Einheimischen aushandeln.

Man sollte auf jeden Fall einmal in seinem Leben diese Erfahrung gemacht haben, es ist einfach zu viel Freude. Selbst jetzt beim Schreiben, sitze ich hier mit einem breiten Grinsen und erinnere mich selig zurück. Inspiration und Ideen für eure nächste Reise in den Orient, Afrika oder aber auch nach Europa findet ihr zum Beispiel bei skr.de. Dies ist eine Seite, die Reisen anbietet, ganz gleich ob Studien-, Kultur- oder Erlebnisreise. Es werden kleine Mini-Gruppenreisen angeboten, mit einer geringen Anzahl an Teilnehmern. So könnt ihr gemeinsam und entspannt das Abenteuer eurer Reise genießen. Also stöbert doch einmal und lasst euch inspirieren.

Dienstag, 3. Juni 2014

Rezept// Knackige Mini- Schokodonuts

Donut- Time! Vor einiger Zeit probierte ich einen DonutMaker aus. Schnell, lecker, einfach. Klar so richtig wie ein ausgebackener Hefedonut schmecken diese Teigkringel nicht, aber sie sind trotzdem lecker und haben die typische Form. Sie sind wundervolles Fingerfood und perfekt für eine kleine Party.
Kennt ihr diese Amelie Momente (also die Sachen die man unglaublich gerne auf dieser Welt mag)? Einer meiner Lieblingsmomente ist es ja in knackige Schokolade zu beißen. Also harte Schokolade über Kuchen, über Eis oder eben auch über Donuts. Wenn die Schokolade in den Ring gelaufen ist und sie so wunderbar zwischen den Zähnen knackt.

Deswegen musste über meine Donuts natürlich eine Schicht Schokolade. Und sicherlich hätte das auch schöner aussehen können, wenn ich die Teigkringel geduldig in eine Schüssel mit flüssiger Schokolade getunkt hätte und sie nicht einfach nur gierig drüber gegossen hätte. Naja in der momentanen Foodphotography legt man es ja drauf an, dass es ganz authentisch und rustikal aussieht. Tropfen, Krümel alles ganz natürlich. Ich bin also nur voll im Trend, mit diesem unperfektem Look. Aber dafür schmecken sie sooo gut und die Schokolade knackt so richtig schön zwischen den Zähnen.
Zutaten
130g Mehl
65g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
125ml Milch
2 1/2El Pflanzenöl
1/3 Päckchen Backpulver
2 kleine Eier
1 Prise Salz
1/2 Fläschen Butter-Vanille Aroma
Schokolade für die Glasur

Eier zusammen mit dem Zucker schaumig rühren und mit den übrigen Zutaten vermengen. Den Donutmaker leicht einölen und mit einem Esslöffel den Teig in die Mulden einfüllen. Ausbacken, auskühlen lassen, Schokolade für die Glasur schmelzen und die Donuts eintauchen.

Es ist super lecker und je hochwertiger die Schokolade ist, die man verwendet, desto köstlicher werden diese Sünden. Beispielsweise mit dieser Schokolade von Vidamo. Dort habt ihr eine hochwertige Auswahl an Genussprodukten. Und eben alles was Schleckermäulchen glücklich macht. Ich bin ja immer für gute Schokolade zu haben, die ist so aromatisch und viel vollmundiger. Ihr könnt bei Vidamo zwischen verschiedenen Schokoladenarten, Herstellerländern oder auch Füllungen und Geschmacksrichtungen wählen. Das finde ich wirklich super! Optional schmecken die Donuts aber auch mit einer Zimt-Zucker Mischung super.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Insider// Herr Max Hamburg

Viele von euch kennen diese Institution in Hamburg sicherlich schon. Wenn nicht wird dies aber höchste Zeit, denn Herr Max ist eines der schönsten Cafés der Hansestadt. Ganz prominent an der Sternschaze gelegen, beherbergt es einen traumhaften Innenraum mit blauen Kacheln. Für mich ist Herr Max die perfekte Mischung in einem Café zwischen angenehmer wuseliger Anonymität und einem entspanntem kleinen Rückzugsort.
Es hat die perfekte Größe, es ist nicht so leer oder klein, dass man als einer der Gäste unter permanenter Beobachtung steht, weder ist es so überfüllt und unangenehm laut, dass man sich darin vorkommt wie in einer Bahnhofshalle. Das perfekte Mittelding zwischen Anonymität und Beachtung.
Getoppt wird das Ganze nicht nur durch die traumhafte Einrichtung aus weißen alten Stühlen, mit eleganter Polsterung und zierlichen altmodischen Sofas, die direkt aus dem hause einer vornehmen alten Hansestadtdame stammen könnten, sondern auch durch die wirklich leckeren Kuchen und Gebäcke.
Ich kann euch wirklich den Erdbeerkuchen empfehlen, so häufig war ich schon enttäuscht von diesem Klassiker der Backkunst. Zu matschig, zu süß, zu schlecht das Verhältnis zwischen Boden und Früchten. Nicht so der Erdbeerkuchen von Herrn Max. Eine Perfektion in sich, genauso wie der Kuchen immer schmecken sollte. Der Urvater des Erdbeerkuchens, sozusagen.
Dieses Café ist wirklich wunderschön und ihr solltet ihm auf jeden Fall einen Besuch abstatten, wenn ihr euch eh schon einmal durch die kleinen süßen Läden rund um die Sternschaze shoppt. Das Café findet ihr unter folgender Adresse: Schulterblatt 12 in 20357 Hamburg. Früher war es einmal ein Milchgeschäft aus dem Jahre 1905 und ich finde das gibt dem Ganzen noch mal einen ganz zauberhaften Hintergrund. Das Aussehen und der Style dieses Ladens sind so sehr nach meinem Geschmack, dass ich da direkt einziehen würde. Wildblumen in einem Krug, alte Kacheln, kahle Glühbirnen, sündhaftes Gebäck und altmodisch geschwungene Tische und Stühle.
Herr Max, jedes Mal und immer wieder!

Sonntag, 18. Mai 2014

Roadtrip Marokko// Marrakesch (Part I)

Kommen wir nun endlich nach Marrakesch. Nachdem wir die Nacht von Rabat nach Marrakesch unfreiwillig durchfuhren, weil wir auf dem Weg keine Bleibe fanden, die nicht aussah wie ein Drogenumschlagsplatz, beschlossen wir, nicht mehr um halb eins nachts durch verlassene Kleinstädte zu fahren, sondern die Strecke  nach Marrakesch direkt zurückzulegen. Das klappte unglaublich gut und nach einer kurzen Nacht, hatten wir so einen halben Tag mehr in Marrakesch gewonnen. Eigentlich war Marrakesch der wahre Grund der Reise. Ich wollte schon immer dorthin. Es hat einen magischen Reiz und bei diesem wundervollen Wort schossen mir sofort die Assoziationen von vollen Souks, würzigen Düften und bombastischen Farben durch den Kopf.
Und genauso war es, Farben über Farben. Enge Gassen, ein Labyrith aus Soukgängen, in denen wir uns verirrten. Der dampfende Djemaa el Fna, Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler, Seidenfärberein, Gewürzpyramiden und ein Gedränge an Menschen, Eselkarren und Motorrädern.
Marrakesch war überwältigend. Diese Stadt besteht nur aus kleinen Gängen und Gässen. Tausend Abzweigungen führen einen in die Irre und wenn man sich mal wieder verläuft, dann oriertiert man sich immer wieder zurück zum Hauptplatz.
Der Djema el Fna, bildet den Mittelpunkt des ganzen Wirrwarrs. Tagsüber sind hier pfiffige Schausteller und Orangenverkäufern zu finden. Nachts verwandelt sich der Platz in einen Essmarkt, mit hunderten von rauchenden Essenständen, die alle das gleiche anbieten, aber um jeden Kunden kämpfen. Nachts steigt dann der würzige Duft der Stände in den dunkelblauen Himmel über Marrakesch herauf, während daneben Geschichtenerzähler und Gaukler spielen. Über der ganzen Atmosphäre liegt das stetige Wummern von Trommeln und der Gesang des Muezzins.
In den ersten Tagen, erkundeten wir die Souks. Ich wurde nicht müde, die verschiedenenen Abteilungen abzulaufen und meine mentale Einkaufsliste um immer mehr Artikel zu ergänzen. Hammamtücher, eine Kette, ein Silberarmband, Gürtel, Gewürze, eine Ledertasche, echter Safran...
Und natürlich schauten wir uns auch den Jardin Majorelle an, den Garten in dem auch Yves Saint Laurent wohnte. Ich verliebte mich sofort in diese verschwenderische Blütenptracht und dieses erschlagend, stechende Blau.
Vier Tage hatten wir in Marrakesch und so wird nächste Woche noch ein Part II folgen, denn diese ganze Schönheit kann ich nicht nur in dreizehn Bildern festhalten. 
Marrakesch war anders, als ich erwartet hatte und doch mit einem ganz eigenen wundervollen Zauber, der mein Herz direkt wieder voller Sehnsucht seufzen lässt.
Man muss diese Atmosphäre einmal erlebt haben in seinem Leben. Dieses elektrisierende Knistern, das die ganze Zeit in der Luft liegt, während es sich mit Gerüchen, lautem Arabisch und orientalischer Musik verbindet, die allzeit durch die Stadt wabert.
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