Donnerstag, 31. Januar 2013

DIY// Organize Spice

Wundert euch nicht, denn dieser Post ist ganz schön fotolastig geworden. Ich bin währed des Fotografierens in Experimentierlaune gekommen. Die Farben und Gerüche liesen eine Idee nach der anderen in meinem Kopf entstehen, inspirierten mich, liesen mich hungrig werden und ich fing an mit den Gewürzen zu spielen. Ich wurde mitgerissen in schöne Bilder und während unser Wohnzimmer immer mehr nach einen orientalischen Souk roch, sich Curry mit Kurkuma mischte und Kreuzkümmel auf Zimt traf, erkannte ich einmal mehr, wie wunderschön und vorallem wertvoll Gewürze sind.
Was für eine unbegreifliche, weite Vielfalt sie unserem Essen schenken, was sie uns fühlen und schmecken lassen können. Essensgerüche, die mich an schöne Momente erinnern können, ausgelöst durch Gewürze. Es ist magisch! Wir leben in einer so wundervollen Zeit, in der man nicht nur mit Salz und Pfeffer kochen muss, sondern man sich des ganzen kulinarischen Reichtums unserer Welt bedienen darf.
Gewürze sind also, so denke ich, nicht nur ein Nebenbei zum Essen, sondern auch eine Lebensart! Wer gerne neue Gewürze ausprobiert, in fremde, weit entfernte Geschmäcker eintaucht und sich neugierig und endteckungshungrig auf allerlei Farben, Formen und Gerüche stürtzt, der empfindet sein Leben sehr sinnlich. Der genießt, der ist offen gegenüber Neuem und ein abenteuerlicher Mensch. Gewürze sind also nicht nur Gewürze, sondern so viel mehr! 
Einen Film den ich liebe ist "Zimt und Koriander", schon der Titel ist wunderbar, vereint er doch zwei meiner allerliebsten Lieblingsgewürze. Warmer weicher Zimt und der orientalisch aufregendere Koriander.
An einem grauen Sonntag letzten Jahres im Herbst sah ich diesen Film zum ersten Mal und war schlagartig verliebt. Die Art mit der in diesem Film Esskultur, Geschichte und Integrationsprobleme verwebt wurden war einfach zauberhaft und so gekonnt. Zärtlich und liebevoll, behutsam und mit voller Liebe an das Produkt, ist der Film eine Ode an Gewürze und das gute Essen. Schaut euch diesen Film an und ihr werdet viel über die Philosophie und Geheimnisse der Gewürze lernen. Aber Vorsicht, nach diesem Film hat man schrecklichen Hunger. 
Ihr seht ich liebe Gewürze und die kleinen imaginären Reisen die sie mir ermöglichen. Heute Indien morgen Thailand, übermorgen die Türkei. Allerdings bewahrte ich unsere Gewürze etwas lieblos in einer Box im Küchenschrank auf. Gut luftdicht verschlossen, aber oftmals eingezwängt und auch unprakatisch, da ich beim Kochen manchmal spontan die Idee bekomme, dass nun gerade noch ein anderes Gewürz ganz wunderbar dazu passen könnte. Und dann musste gekramt werden...
Meine armen Gewürze, in ihrem Plastikgefängnis gefielen mir meine farbenfrohen Freunde gar nicht. Und da ich momentan ein wenig in Umbaulaune bin, sollten auch meine Gewürze ein neues Heim bekommen. Sie sind so schön, warum also nicht als Dekoelement nutzen? Wir werden noch ein kleines Gewürzregal in unsere Miniküche einbauen, dies ist aber noch nicht fertig und wird wahrscheinlich erst in den Semesterferien erfolgen, wenn wir auch streichen werden. Allerdings wollte ich euch schon einmal zeigen, wie ich unsere Gewürze nun aufbewahre.

Die Idee ist ziemlich simpel und doch mag ich sie. Ich wollte nichts zu verspieltes, etwas schlichtes und modernes. Etwas, dass unsere Küche nicht noch kleiner aber dafür aufgeräumt wirken lässt. Man kann aus einer Mücke einen Elefanten machen, ja ich weiß, aber bei einer kleinen Küche muss man sich jede neue Anschaffung gut überlegen, da alles direkt ins Auge fällt. Wir haben ca. 6qm! 
Die kleine Glasdöschen mit Druckverschluss habe ich bei IKEA gekauft. Ich finde sie schön schlicht und die Farbe der Gewürze bleibt im Vordergrund. Mit einem Etikettiergerät habe ich den Gewürzen Namensschilder gegeben. Es erinnert mich ein wenig an meinen Opa, er war Chemiker und in seinem Büro war auch alles fein säuberlich etikettiert und geordnet. Ich glaube er hat selbst den Etikettierer beschriftet, so sehr liebte er ihn.
Das Etikettiergerät habe ich mir von DYMO vor einiger Zeit gekauft. Mir reichte hierbei die Kindervariante mit der man selber "stanzen" muss. Wenn ich mich verschreiben sollte, dann kann ich auch fix das Etikett einfach neu machen, dafür brauche ich keine elektronische Maschine. Etiketten auf die Gläser, Gewürze eingefüllt und aufgestellt. Derzeit haben wir zehn Gläser, aber es werden mindestens wohl nocheinmal so viele folgen. Schließlich warten noch so schöne Gewürze wie Muskatnuss, Ras el Haount oder Tandoori auf ihr neues Heim. 

Ihr merkt schon, dieser Post ist vieles in einem. Er soll euch einen Ideenanstoß geben, sollten eure Gewürze auch in Plasikdosen vereinsamen. Er soll euch dafür sensibilisieren zu sehen wie vielfältig unsere Welt und ihre Geschmäcker sind und er soll euch inspirieren! Die Farben, die Assoziationen. Vielleicht motiviert euch der Post auch dazu, sich mal wieder hinter den Herd zu stellen und munter die Gewürze unserer Welt zu entdecken und neue kulinarische Wege zu gehen. Zu experinemtieren und mutig auszuprobieren. Reist um die Welt! 
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 27. Januar 2013

Rezept// Klassische Lasagne

Ihr Lieben, still war es hier die Woche über. Aber ich stecke momentan knietief im Unistress und habe aufgrund meiner Missplaung es in der Woche nicht geschafft mich regelmäßig zu melden. But that´s life und ich war mir sicher, dass ihr auch eine Woche ohne mich überlebt.
Heute gebe ich euch als Entschädigung mein super leckeres Lasagnerezept. Es schmeckt genauso wie Lasagne schmecken muss. Eine gute Soße, viele Schichten und eine knusprige Kruste. Ganz klassisch aber wunderbar. Es gab noch niemanden, dem dieses Rezept nicht schmeckte und ihr könnt damit nichts falsch machen. Meine Lieblingsstücke sind immer die Eckstücke, mit der leckeren Kruste und den vielen Röstaromen, ich lasse dafür auch gerne mal die Lasagne zwei Minuten länger im Ofen. Zum Leidwesen von T. der meist immer schon ganz ungeduldig wartet. Aber ich kann es gut verstehen, denn was gibt es besseres als die britzelnde Auflaufform aus dem Ofen zu holen, die noch zischende Lasagne einzuschneiden und den Käse Fäden ziehen zu lassen? Richtig, fast Nichts!
Zutaten:
1kg Hackfleisch
2 Zwiebeln
1 Bund glatte Petersilie
2-3 Knoblauchzehen
120g Tomatenmark
2 Dosen geschälte Tomaten
30g Butter
30g Mehl
1/2l Milch
Lasagneplatten Muskatnuss
Zitronensaft

Mozzarella
Salz/ Pfeffer
Das Hackfleisch mit etwas Olivenöl rundherum anbraten. Dann die kleingeschnittenen Zwiebeln mit der geschnittenen Petersilie hinzufügen und weiter braten. Tomatenmark hinzugeben und verrühren. Alles mit den geschälten Tomaten auffüllen und die noch großen Tomatenstücke zerkleinern. Den Knoblauch hinzupressen, salzen und pfeffern und alles ca. eine Stunde ziehen lassen. Auch Basilikum oder Oregano kann noch ein wenig hinzugefügt werden.
Für die Béchamelsoße sie Butter schmelzen und mit dem Mehl verrühren, nun die Milch hinzugeben und gut rühren sodass keine Klumpen entstehen. Um Klumpen zu vermeiden, nicht die Ganze Milch auf einmal hinzugeben, sondern peu à peu immer mehr. Erst nur ein wenig Milch, mit der ihr die Butter etwas glatter rührt, dann immer mehr Milch. Schnell rühren ist hier angesagt.
Nun die Béchamelsoße mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und ca. 20min köcheln lassen, damit sie den Mehlgeschmack verliert. Dabei immer wieder umrühren. Nun eine Auflaufform fetten und die Lasagne mit Platten aufschichten. Bei uns wird immer folgendermaßen geschichtet: Gefettet Auflaufform- Lasagneplatten- Fleischsoße- Lasagneplatten- Fleischsoße- Béchamelsoße- Lasagneplatten- Fleischsoße- Lasagneplatten- Fleischsoße- Béchamelsoße- Mozzarella.
Ihr seht, die Soße reicht für vier Schichten.  Auf den Mozzarella gebe ich manchmal noch ganz kleine Miniflöckchen von Butter. Alles bei 180°C in den vorgeheizten Ofen und ca. 30min backen lassen.

Die Lasagne ist wirklich viel, davon können getrost 4-5 Leute pappsatt werden. Bei uns reicht sie für mehrere Tage. Das ist aber nicht schlimm, wenn sie durchzieht ist sie meist noch besser. Ihr könnt die Lasagne also auch perfekt am Tag zuvor vorbereiten und sie nachts im Kühlschrank durchziehen lassen. 
Für mich gehört zu einer klassischen Lasagne eine Béchamelsoße, wer nur Crème fraîche darübergibt, den kann ich nicht verstehen. Die Lasagne ist wirklich lecker, ich gebe euch mein Ehrenwort, damit liegt ihr immer goldrichtig!
Ich hoffe ich kann mich diese Woche wieder regelmäßiger melden, aber leider wollen momentan Prüfungen geschrieben, Hausarbeitsthemen abgesprochen und Unterrichtsstunden für mein Praktikum vorbereitet werden. Viel zu erledigen und das bisschen Haushalt mach sich LEIDER DOCH NICHT von allein...!
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 20. Januar 2013

Gewinnspiel// Blogwhatyoulove CLOSED

DAS GEWINNPIEL IST GESCHLOSSEN, DIE GEWINNER SIND BEREITS BEKANNTGEGEBEN UND HABEN EINE MAIL VON MIR ERHALTEN!

Ihr Lieben, heute könnt ihr etwas gewinnen (yay), weil ihr so lieb seid und ich finde der Preis ist einfach superduper gut. Ich durfte ihn schon selber in Augenschein nehmen und bin so überzeugt von dem was ich sah, dass ich ein Gewinnspiel für euch organisiert habe. Und das gibt es zu gewinnen:
Ich denke, dass ihr alle Stef von magnoliaelectiric kennt, wenn nicht, dann solltet ihr dies schleunigst ändern! Ein wahnsinnig kreatives Mädchen. Sie hat vor einigen Wochen ihren ersten E-Course mit dem Namen "Blog what you love" online gestellt. Ein Internetkurs indem sie Tipps, Ideen und Hilfestellungen zum Bloggen gibt. Eine wundebare Möglichkeit sich der Bloggerwelt zu nähren und frischen Wind in den eigenen Blog zu bringen. Weitere Informationen findet ihr hier.
Ich weiß wohl, dass dieser E-Course für einigen Wirbel in der Bloggerwelt gesorgt hat und ich möchte deswegen gerne ein paar Zeilen dazu schreiben um meine Meinung deutlich zu machen. Ich kann nicht zu weit ausholen, das würde den Rahmen dieses Posts sprengen, aber ich versuche das Wichtigste zusammenzufassen. Ich möchte einfach damit meine Position vertreten und offen zu euch sein. Das ist mir sehr wichtig:

Zuerst einmal, ich finde es unglaublich was Stef geschaffen hat! So viel Liebe, so viel Hingabe und Mühe hat sie in ihrem E-Course gesteckt, das spürt man hinter jedem Wort. Ich möchte mir gar nicht vorstellen wie lange sie über html-Codes, Blogdesign und Texten gesessen hat. Stef erfindet sich immer wieder neu, geht noch umbetretene Pfande und ist wie immer richtungsweisend. Sie macht Sachen an die ich nicht einmal im Traum denke. Was sie geleistet hat ist wirklich unglaublich und sehr schön! Stef inspiriert und überrascht mich immer wieder aufs Neue! 

Natürlich habe ich mitbekommen, dass dieser E-Course auch einige Wellen geschlagen hat und Stef auch einige ungerechtfertigte Kommentare und Rückmeldungen bekam. Ich denke, dass dies bestimmt nicht immer leicht war, aber sie ist gut damit umgegangen. 
Jedoch muss ich auch hinzufügen, dass auch ich anfangs etwas kritisch war, was diesen E-Course betraf. Teilweise bin ich es immer noch, aber kritisch zu sein ist nicht unbedingt schlecht. Mein Kritikpunkt war der Preis. Stef hat diesen E-Course kostenpflichtig gemacht, was ich vollkommen unterstütze, schließlich hat sie ein kleines Buch geschrieben und sie muss ihre Aufwandskosten decken. Ich zweifele in keinster Weise an Stefs Bloggerkompetenzen und war mir vom ersten Moment an sicher, dass sie hier etwas Umwerfendes geschaffen hat. Allerdings fand ich den Preis zu hoch. 
Ich habe mir nun schon einige Lektionen durchgelsen und Stef schreibt über viele Sachen die ich für sehr wichtig erachte. So zum Bespiel über die Privatsphäre, ein Umstand der häufig, wie ich mit Schrecken feststelle, viel zu wenig beachtet wird! Gerade für junge Blogger, die sich in dieses Abenteurer hineinwerfen ohne zu bedenken, was dies auch für Konsequenzen haben kann, finde ich es wichtig so etwas zu erklären. 
Aber Stef gibt auch tolle Denkanstöße für den eigenen Blog, Ideen für die Umsetzung und Hilfestellungen für den Blogstart. Viele Hintergrundinfos die auch für Leute interessant sind, die schon einen Blog haben. Ich finde, dies sollte vielen Menschen zugänglich gemacht werden und deswegen will ich ihr Projekt unterstützen. Ich finde, sie hat sich so viel Mühe gegeben und das sollte von so vielen Menschen wie möglich beachtet werden. Ich möchte hier ganz deutlich klarstellen, dass ich von niemanden dazu gedrängt wurde dafür zu werben oder ich aus bloßer Sympathie Stef gegenüber "gut" über den E-Course rede!! Es ist mir ein eigenes, innerliches Bedürfnis und ich denke, dass dieser E-Course auf wunderbare Weise die Gedanken ordnet und dabei helfen kann sich darüber klar zu werden was man für einen Blog führen möchte. Eine Hilfestellung über die ich mich bei meinem Blogstart sicherlich gefreut hätte. 

Ich finde den Preis schon noch teuer, aber nicht mehr ZU teuer. Der Preis ist immernoch hoch, aber hier muss jeder für sich entscheiden, ob er das zahlen will. Ich kann aber absolut ruhigen Gewissens sagen, dass man viele interessante Informationen für sein Geld mitnehmen kann und sich der Kurs lohnt. Ich bin allerdings sehr froh euch eine kostenlose Alternative anbieten zu können. Mein Kritikpunkt mit dem Preis fällt bei einem Gewinnspiel ja weg, wodurch ich nun ganz im Reinen mit mir bin. Ich hoffe ihr versteht was ich sagen möchte.
Ich liebe es einfach zu sehen, was für wunderschöne Sachen die Menschen produzieren können. Und Stef hat es geschafft mit ihrer starken ästhetischen Ader, ihrem Geschick und dem Sinn für Details etwas Fantastisches zu zaubern. Ich liebe gute Arbeit und diese ist mehr als gut! Hier eine Übersicht der Lektionen, welche der Blog bereits enthält oder in Zukunft enthalten wird.

Ich bin Stef also sehr dankbar dafür, dass für euch zwei Kursplätze bereitstellt. Für alle mit und ohne Blog. Für Bloginteressierte und Blogfrustrierte. Für Neueinsteiger und alte Hasen.
Wenn ihr also auch schon seit längerem Interesse an ihrem inspirierenden E-Course hattet, aber ihn euch noch nicht leisten konntet, dann habt ihr hier eine tolle Möglichkeit kostenlos einen Platz zu erhalten! Nehmt diese Gelegenheit wahr, tut euch und eurem Blog etwas Gutes und taucht ein in Stefs interessante Gedanken und hilfreiche Tipps.
Ich wünsche euch viel Glück!
Eure Coco

Donnerstag, 17. Januar 2013

Rezept// Obstsalat

Vitaminbombe gefällig? Aber immer doch! Besonders im Winter. Wer glaubt Obst gehöre eher in den Sommer der ist schief gewickelt, denn gerade an kalten Wintertagen, mit Frosthänden und kalten Nasen, ist eine extra Portion Gesundheit besonders wichtig. Äpfel, Mandarinen, Birnen, Granatäpfel... all diese leckeren Früchte sind auch im Winter wunderbar zu genießen. 
Da ich mich gerade von einem nervigen Husten mit schlaflosen Nächten und gereizten Lungen erholt habe, wollte ich meine Abwehrkräfte mal wieder ganz besonders verwöhnen. Und der Obstsalat sah so lecker aus, dass ich euch diesen farbenfrohen Muntermacher nicht vorenthalten wollte.
Wintertage sind grau, Wintertage sind kalt? Na und! Lasst euer Essen für euch strahlen. Bunt und lecker, Obstsalate gibt es, meines Erachtens, viel zu selten. Dabei sind sie ein Traum! So lecker und bunt ist Essen meist nicht, Obstsalat aber schon. Grüne Trauben, die kleinen Kerne der Kiwis als schwarze Tupfen, eine leuchtende Mandarine, welche zwischen den Äpfeln hervorblinkt und dann noch die Granatäpfelkerne. Wie kleine Rubine funkeln sie aus dem Salat heraus. Einfach wunderschön! 
Obstsalat ist ja so einfach und dabei ist alles, wirklich alles, erlaubt. Ist es also wirklich noch ein Rezept? Egal, ich schreibe euch auf wie mein Obstsalat schmeckt und was für mich das perfekte Mischverhältnis ist. Die Angaben reichen für vier Personen oder für zwei, dann aber mit wirklich großen Portionen.

Zutaten
1 Granatapfel
1 Apfel
1 Birne
1 Mandarine
1 kleiner Strang Trauben
2 Kiwis
1 Banane
1 Spritzer Zitrone
1 Becher Joghurt
1 Pck. Bourbon Vanillezucker
2 EL Milch

Alles gut waschen und kleinschneiden. Ich lasse die Schale bei Äpfeln und Birnen dran. Trauben halbiere ich. Den Granatapfel vierteln und die Kerne herauslösen. Den reinen Obstsalat mit Zitrone beträufeln, damit die Früchte nicht braun werden. Joghurt mit Vanillezucker und der Milch vermengen, sodass eine süße homogene "Soße" entsteht. Lecker!
Sieht das Bild oben nicht aus wie ein Stillleben? Hallo Vanitasmotiv; Hallo Memento Mori. T. sagte, dass ich momentan wohl die "Einfach und lecker Wochen" hätte. Marmorkuchen, Obstsalat, Grießpudding. Er scheint wohl  recht zu haben, aber warum nicht das Bodenständige zelebrieren? Denn ganz ehrlich, ich finde die Bilder machen so eine Lust auf Obst. Als ich noch am fotografieren war, musste ich mich ziemlich zusammenreißen nicht ständig zu naschen. Ich konnte es kaum erwarten, endlich diese Frische zu schmecken!
Das Beste ist, dass man sich nach dem Obstsalat gesund und erfrischt fühlt. Er ist nicht beschwerend, sondern verleiht einem Vitalität und das zufriedene Gefühl seinem Körper etwas Gutes getan zu haben.
Also esst mehr Obst! Zum beschwingten Start in den Tag, zwischendurch oder als leichter Nachtisch. Denn der Obstsalat schmeckt nicht nur im Sommer, sondern kann auch im Winter wahre Wunder vollbringen. Bunt, motivierend und gesund. Ich hoffe ihr habt nun alle Lust darauf. :)
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 13. Januar 2013

Travel to... Florenz

Ihr Lieben, erinnert ihr euch noch, dass ich im Herbst letzten Jahres Florenz besuchte? Die Zeit in dieser Stadt war so ereignisreich, dass ich über sie auf jeden Fall einen Travelguide schreiben wollte. Leider kam ich erst jetzt dazu, aber besser spät als nie. Ich glaube das dies einer der längsten Posts geworden ist, die ich je geschrieben habe. Es gibt so viele Tipps und Ratschläge die ich euch geben wollte, so viele Namen und so viel Geschichte. Noch kürzer fassen konnte ich mich nicht, erkläre ich euch immerhin nicht wer della Robbia, Masaccio oder Filippino Lippi ist. Ich werde nun aber auch gar nicht mehr viel schreiben, denn es folgt jetzt ohnehin schon genug. 

Über Florenz
Florenz ist ein toskanischer Traum und die ideale Reisestadt. Viel Kultur, viel Geschichte und viel Kunst. Malerisch hebt sich die rote Ziegeldächerstadt von den saften grünen Hügeln ab und schmiegt sich an den Arno. Aromatische Tomaten, leckere Oliven und ein guter Wein. Dolce Vita in Perfektion!
Dies ist allerdings allseits bekannt, sodass Florenz eine absolute Touristenstadt ist. Heerscharen von Kunst- und Kulturwütigen reisen in das Domizil der Medicis und bevölkern Museen und Plätze. Darauf sollte man sich einstellen und versuchen die ignorant großen Reisegruppen vor den Gemälden zu ignorieren.
Und das macht Florenz auch zu einer teuren Stadt. Unterkünfte und Restaurants sind nicht unbedingt etwas für den schmalen Geldbeutel und halten leicht mit Städten wie London oder Paris mit. Es gibt auch immer günstige Alternativen, aber man sollte sich darauf einstellen, dass fast alles Eintritt kostet und das nicht zu knapp.
Das vergisst man aber ganz schnell im Angesicht der atemberaubenden, alten Bauten, der warmen toskanischen Luft und den schmackhaften Biscotti. Denn in Florenz kann man abtauchen, eintauchen in die Renaissance und die Geschichte ganz nah erfahren. Eine inspirierende, lehrreiche und prägende Erfahrung zugleich!
Übernachten
In Florenz lässt sich so manch schöner Platz zum Schlafen finden. Je nachdem wie groß der Geldbeutel ist hebt und senkt sich hierbei das Luxuslevel. Ich habe in Florenz in einem schönen alten Palazzo mit Fresken an der Zimmerdecke schlafen dürfen und genoss jede Minute. Wir haben im Hotel Bavaria gewohnt und es war super sauber und vollkommen ausreichend. Ansonsten kann ich euch aber noch www.housetrip.de empfehlen. HouseTrip Deutschland bietet wunderschöne Unterkünfte in europäischen Metropolen an und ihr könnt schon einmal anfangen für euren nächsten Urlaub zu planen oder zumindest davon zu träumen.
Kultur
Florenz ist ein einziges großes Museum. An jeder Ecke springt einem die Kultur entgegen und man kann, auch wenn man nur durch die Satdt bummelt, sich kaum losreisen von alten Bauten, historischen Plätzen und kleinen Kunstwerken, die hinter jeder Ecke auf einen warten. Man kann in dieser Satdt sicherlich ein halbes Jahr Sightseeing machen und immer noch nicht alles gesehen haben. Wir hatten dennoch ein straffes Programm vorgelegt und ich nenne euch hier unsere Stationen.
Natürlich sollte man sich, wenn man schon mal in Florenz ist, mit den Medici auseinandersetzten, denn diese Familie prägte Italien und insbesondere Florenz. Sie machten Florenz zu einer der reichsten Städte der Renaissance und nahmen viel Einfluss auf Kunst und Kultur. Ihr solltet also auf jeden Fall den Palazzo Vecchio besuchen, den alten Herrschaftpalast der Familie im Zentrum der Stadt. Die großen Empfangssäle bieten eine unglaubliche Pracht und auch jeder der kleineren Räume beherbergt wundervolle Fresken.
Will man noch ein wenig auf den Spuren der Medici bleiben (als ob man denen in Florenz aus dem Weg gehen könne...) so ist auch ein Besuch im Palazzo Pitti sinvoll. Hierhin zogen sich die Medici zurück, als ihnen die Nähe zum einfachen Volk, in der Mitte der Stadt, zu unangenehm wurde. Der Palazzo ist wahnsinnig groß und innen wunderschön ausgestattet. Früher konnte man sowohl Palast als auch die berühmten Boboligärten zusammen besichtigen, dies wurde nun geändert, sodass man für beides seperat Karten kaufen muss. Unverschämt, wie ich finde! Ich habe mich gegen die Gärten und für den Palazzo entschieden. Eine gute Entscheidung, denn der Palazzo beherbergt die Galleria Palatina, die Gemäldesammlung der Medici, mit knarrendem Parkett und unter wunderschönen Kassettendecken. Unter anderem mit wundervollen Bildern von Raffael, Tizian und Rubens.
Und wer sich mal einen Palazzo ohne Medicis ansehen mag, der kann im Palazzo Davanzati erfahren, wie das bürgerliche Leben im 14. Jh. in Florenz aussah. Der Palazzo ist toll aufgearbeitet und erklärt den Alltag in einem Haus mit allen Tricks und Abläufen.
Einen wunderschönen Sonnenuntergang auf Florenz sahen wir auf der Piazza de Michelangelo, natürlich ein Touristenmagnet, aber dennoch schön die Stadt und ihre Hügellandschaft in der toskanischen Abendsonne zu sehen. 
Und dann sind da noch die vielen Kirchen in Florenz. Santa Croche, das "Pantheon von Florenz", solltet ihr auf gar keinen Fall verpassen! Hier liegen Grabmäler von und für Galileo Gallilei, Michelangelo und Machiavelli. Und auch die Pazzi- Kapelle von Brunelleschi solltet ihr bewundern. So viel ich kann es hier nur kurz anreißen!
Auch die Basilica di San Lorenzo mit der monumetalen Cappella dei Principi solltet ihr euch nicht entgehen lassen, die Pracht und Große hat mich staunen lassen. Und dann erst der ganze Marmor... Die Basilica di Santa Maria del Carmine, von außen unscheinbar, zeigt innen jedoch eines der berühmtesten Fresken. In ihm verstecken sich wunderbare Allegorien und geheimnisvolle Selbstbildnisse. Man erforscht das Fresko mithilfe eines Tablet PCs und Audoguides. Beides war unglaublich gut gemacht und ich kann es nur wärmstens empfehlen! 
Wem das immernoch nicht an Kirchen reicht, der kann zudem noch die Santa Maria Novella besuchen, sowie das wohl berühmteste Wahrzeichen von Florenz, die Santa Maria del Fiore, die große Kathedrale. Bei der Santa Maria del Fiore reichte mir das Durchgehen vollkommen aus. Auf die Kuppel musste ich nicht steigen, das kostete mir zu viel. Aber das gegenüberliegende Baptisterium verdient eure Aufmerksamkeit, das Baptisterium San Giovanni, mit den goldenen Pforten und dem wunderschönen Deckenschmuck. Es gibt natürlich noch mehr Kirchen in Florenz, dies sind allerdings diejenigen, die wir zu besuchen schafften. Aber eigentlich auch ganz schön viele, wie ich finde.
Auch Ponte Vecchio, ist einen Besuch wert, die alte Goldbrücke an der sich damals wie heute Schmuckgeschäfte tummeln. 
Und dann sind da noch die Uffizien. Es ist viel, sehr viel! Wie immer bei diesen großen Museen und darin liegt auch immer die Krux. Denn alles kann man nie sehen, man muss sie mehrmals besuchen. Man sollte sich auf jeden Fall Karten vorbestellen, denn sich in die ellenlangen Schlagen zu reihen wäre dumm.
Es ist eines der wichtigsten Museen unserer Zeit und was kann ich sagen? Ich war ein wenig enttäuscht. Der untere und modernisierte Teil der Uffizien ist toll gemacht. Die Bilder sind wunderbar  ausgestellt und gut ausgeleuchtet, aber der obere, nicht "renovierte" Teil, hat mich doch enttäuscht. Nicht die Bilder, nein, sondern ihre Präsentation! So lieblos, so unbedacht!
In Museen wie dem Prado oder dem Louvre werden die Bilder gekonnt in Szene gesetzt, in den Uffizien war es teilweise eine Katastrophe. Ich habe mich sehr darauf gefreut "Die Geburt der Venus" von Botticelli in real zu sehen und hätte es fast kaum erkannt. Lieblos hing es in einem großen Saal, eingefurcht zwischen vielen anderen Bildern. Schockiert hat mich die Beleuchtung! Das Bild war ein Spiel aus Brauntönen! BRAUNTÖNEN! Der Saal war viel zu groß und hoch, als das man pointiert das Licht auf das Gemälde hätte einstellen können. Und so verschwanden die farbenfrohen und frühlingshaften Töne. Keine blonden Haare, kein blaues Meer. Ich war fast wütend, obgleich dieser Achtlosigkeit. So war es bei vielen Gemälden, was wirklich schade war. Mein Fazit? Die Uffizien sollte man sich schon ansehen, es ist ein Imperativ, aber es ist um Längen nicht so gut und interessant aufgebaut wie manch andere große Museen. 

Fortbewegung
Florenz ist überschaubar. Zumindest die Altstadt und somit ist Florenz die perfekte Reisestadt. Alles ist schnell zu Fuß zu erreichen. Man sollte gemütliche Schuhe ob der Kopfsteinplaster tragen, aber ansonsten kann man  sich bequem von einer Sehnswürdigkeit zu nächsten begeben. Florenz ist eine ökologisch bewusste Stadt, es gibt viele Fahrradfahrer und auch die Taxis sind meist elektrobetrieben.
Metros gibt es in der Altstadt nicht und das ist auch gut so, wäre ja auch schlimm wenn alte Gebäude deswegen weichen müssten. Die Altstadt ist größtenteils sowieso für den Verkehr geschlossen, was das Sightseeing sehr, sehr angenehm macht. Um die Altstadt herum fahren aber Kleinbusse, die sich unkompliziert durch die kleinen Gassen und dichten Straßen manövrieren können. Die Fahrkarten dafür können an Kiosken und kleinen Cafés gekauft werden. Vom Flughafen fahren Reisebusse bis zum Florentiner Bahnhof. Die Karten dafür kann man bei verschiedenen Unternehmen dirket am Flughafen kaufen. 

Essen und Trinken
Wer in Florenz nicht schlemmt ist selber schuld! Die Stadt ist teuer, aber wenn man auch hier etwas aufpasst, kann man schon mit einem kleineren Budget eine leckere Zeit verleben. Hierbei gilt wie immer: abseits der Touristenfalle ist es meist günstiger. Italienisches Essen ist so gut und man muss es in Florenz einfach genießen. Probiert euch einfach glücklich! An jeder Ecke blinken einem schon die Eisdielen entgegen in dessen Schaufenstern sich die verschiedensten Sorten türmen. Man sollte sich auf jeden Fall ein oder zwei (oder drei..) Eis gönnen und wer sich bei Vanille und Schokolade langweilt, dem empfehle ich die Eisdiele "Vivoli". Eine kleine aber etwas exotischere Eisdiele mit leckeren und ausgefalleneren Sorten. Einfach gut!
In Italien ist das Frühstück eine kleine Angelegenheit einen Cappuchino und dazu ein süßes Croissant. Allerdings wird nach Mittag kein Cappuchino mehr getrunken! Da sollte man nur noch Espresso bestellen, sonst outet man sich direkt als Tourist und zeigt, dass man nichts vom Dolce Vita versteht. 
Kleine feine Bäckerein findet man an jeder Ecke, die für den Hunger zwischendurch bestens vorbereitet sind und mit herrlichem süßen Gebäck locken. Auch in jedem Kiosk findet man eine modernblinkende Espressomaschine. Aromatischen, guten, italienischen Espresso wird einem also nicht nur in Cafés serviert. Setzt man sich in den Cafés hin, wird es teurer, also besser den Espresso, wie ein echter Italiener, an der Bar trinken.
Mein absolutes Genusserlebnis (kann es überhaupt noch jemand hören?) waren die Chitarra mit Tomaten. Ein so simples und reduziertes Gericht, dass mir sämtliche Geschmacksnerven zum Jauchzen brachte. Sie waren sooooo lecker und bestimmt mit das Beste was ich je kosten durfte. Die Chitarra waren hausgemacht und etwas dicker als normale Spaghetti und dadurch etwas ganz anderes. So einfach zwar die Zutaten waren, sie hatten eine unglaubliche Qualität! Deswegen wurde das Gericht so aromatisch und köstlich.
Wir aßen die Chitarra in den vier Tagen Aufenthalt gleich zweimal hintereinander und hätten sie sicherlich auch nochmal gegessen, hätten wir nicht abreisen müssen. Und wo gibt es diese intergalaktisch gute Pasta? In der "Osteria Santo Spirito" an der  Piazza Santo Spirito, Hausnummer 19.  Einfach zu merken nicht wahr? Es war ein Glückstreffer dieses Restaurant zu finden. Es liegt in der Nähe des Palazzo Pitti, an einem Marktplatz an dem sich abends lauter Vespas tummeln. Man kann wundervoll auf der Holzterasse unter Sonnensegeln sitzen, die zum Brot gereichte Olivenpaste genießen und selbst die Preise sind in Ordnung. Ihr müsst dort essen gehen, wenn ihr Florenz seid!
Wow. Hochachtung, wer das alles gelesen hat!
Alles Liebe, Coco

Donnerstag, 10. Januar 2013

Was bringt die Zukunft?

Ihr Lieben, wir schreiben nun das Jahr 2013 und wie man das ja immer so schön am Jahresanfang macht, fasst man Pläne für das Jahr.
Das habe ich auch für meinen Blog gemacht, nicht viel, nicht groß, denn ich bin happy mit meinem Blog, seinen Themen und auch an dem Layout habe ich mich noch nicht gänzlich sattgesehen. Dennoch gibt es ein paar Änderungen, die ich euch vorstellen möchte.
Zum einen sieht es wohl so aus, als ob in diesem Jahr GFC (Google Friend Connect) auch für Blogspot-User abgeschafft werden soll. Ich weiß nicht ob es nur ein Gerücht ist, aber die Anzeichen verdichten sich, dass es in "absehbarer Zeit" wohl dazu kommen wird. 
Ganz ehrlich? Ich finde das traurig! Unglaublich traurig, denn dann verschwindet auch meine wunderschöne Leserzahl! Natürlich, die Leserzahl sollte nicht der Grund sein einen Blog zu führen. Leserzahlen sagen nichts über die Qualität und Liebe eines Blogs aus (!), aber ich habe mich immer so sehr über jeden einzelnen von euch gefreut. Jedes mal wenn sich die Zahl am Leserzähler änderte, rief ich T. zu "Oh toll, schon wieder ein mehr!" und war zufrieden mit mir. 
Mein Herz hängt nicht an einer Zahl, mein Herz hängt an euch und ich finde es schade, dass all diese kleinen Glücksmomente die ich bei einem neuen Leser spürte nun gelöscht werden.

Nun gut, wenn es also wirklich dazu kommt, dass GFC gelöscht wird, stelle ich euch eine wunderbare Alternative vor, die auch für andere Bloginhaber interessant ist. Bei Blog Connect könnt ihr sozusagen das Dashboard nachbauen. Ihr könnt eure Leseliste importieren und so folgt ihr wieder all euren Lieblingsblogs. Und wenn das alle Blogger machen, bleibt eigentlich auch eure Leserzahl recht konstant.
Über Blog Connect könnt ihr auch Widgets auf euren Blog einbinden die dem GFC Leserbutton nachempfunden sind. Wenn ihr also den "Lebensszenen" folgen wollt, dann klickt auf den Button in der linken Sidebar unter dem Lesergadget! Ansonsten besteht auf meinem Blog ja auch die Möglichkeit über Bloglovin´ zu folgen. Es gibt also Möglichkeiten; nur die gute alte  GFC Leserzahl, ja die verschwindet wohl.
Ansonsten wird es auf meinem Blog eine neue Rubrik geben, mit dem Namen "Memorybook". Was das ist, ist wohl jedem klar, dennoch möchte ich die Geschichte hinter dieser neuen Rubrik kurz erzählen. Die wundervolle Bina von Ja-sagerin war eine meiner ersten Blogs die ich gelesen habe. Damals war ich noch fasziniert von ihrer stilsicheren und kitschfreien Hochzeitsplanung, heute liebe ich ihre DIYs, ihre Reiseberichte und ihre wundervollen Umsetztungen beim Basteln mit Papier. Bina entwirft nämlich wunderschöne Memorybooks, die sie liebevoll mit Erinnerungen, Fotos und Worten füllt. Doch auch X-mas- und Travelbooks erstellt sie voller Hingabe.
Für mich war eigentlich schon letztes Jahr klar, so ein Memorybook möchte ich auch haben, doch dann wurde durch Weihnachten das Geld knapp und schwupp war auch schon der erste Monat von 2012 vorbei. Im Nachhinein bin ich doch so traurig, dass ich nicht noch nachträglich mit dem memorybooken begonnen habe. 2012 war so schön, ich hätte es gerne noch besser festgehalten.
Nun ja, es stand aber fest: 2013 wird gememorybookt! Und siehe da, auf einmal flattert eine Mail von meiner lieben Bina in meinen Emaileingang ob ich nicht bei ihrem "kreativ-team" mitmachen wolle. Und ob ich das will! Also wird es hier, wie auch auf den Blogs von Ina und Jule, einmal im Monat einen Post geben, indem ich zeige wie ich meine Erinnerungen im Buch festhalte. Ein kleiner kreativer Anstoß also und wenn ihr auch noch mit dem memorybooken anfangen wollt, dann könnt ihr die Memorybooks von Bina hier erwerben.


Ich weiß noch nicht wie sich der Blog dieses Jahr entwickeln wird, aber das weiß ich eigentlich nie. Denn meist entwickelt sich der Blog mit mir und ein wenig aus sich selbst heraus. Wir werden einfach schauen was das Jahr bringen wird, weiterhin gespannt sein, Freude an Schönem und Leckeren haben und mit allen Sinnen genießen. Ein neues Jahr, ein neues Abenteuer! Schön, dass ich es mit euch hier teilen kann.
Eure Coco

Sonntag, 6. Januar 2013

Rezept// Marmorkuchen

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist? Häufig trifft das auch auf Kuchen zu. Manchmal vergessen wir aber neben all den komplizierten Kuchen und ausgefallenen Tortenkreationen die einfachen und ganz leckeren Gebäcke. 
Dabei kann ein simpler Kuchen manchmal das Allerbeste sein. Und das Original unter allen Kuchen ist für mich der Marmorkuchen. Dieser ist für mich der Inbegriff von Kuchen, klassisch und irgendwie ein Urgestein. Ein Marmorkuchen muss saftifg sein, aromatisch schmecken, nicht staubig oder klebrig sein und eine schöne Marmorierung haben. Wenn der Klassiker unter den Kuchen dann so schmeckt, dann ist er der Himmel auf Erden! Das Rezept für meinen ganz einfachen aber himmlisch saftigen Marmorkuchen gibt es also heute!
Zutaten:
200g weiche Butter
320g Mehl
280g Zucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Pck. Vamillezucker
4 EL Rum
6 Eiweiß
6 Eigelb
1 Prise Salz
100ml Milch
25g dunkles Kakaopulver (z.B. Bensdorp)

160g Zucker mit Vanillezucker, 4 EL Rum und 200g der weichen Butter mischen und beiseite stellen. Mehl mit Backpulver mischen und auch beiseite stellen. Eier trennen und die Eigelbe nach und nach dem Butter- Zucker- Gemisch unterrühren. Milch erwärmen. Eiweiß mit einer Prise Salz halbsteif schlagen, dann den restlichen Zucker (120g) dazugeben und das Eiweiß fertig steif schlagen.
Dann portionsweiße  Mehl, Milch und Eiweiß auf das Buttergemisch geben und mit einem Kochlöffel unterrühren. 
Die Kuchenform gut fetten und mit Mehl ausstreuen. Die Hälfte des Teiges in die Kuchenform geben, der anderen Hälfte den Kakao untermischen. Den Schokoladenteig oben auf den anderen Teig in die Kuchenform füllen und mit einer Gabel den Schokoladenteig unterziehen, sodass das das Marmormuster entsteht.
Den Kuchen für 60min bei 160°C backen, Stäbchenprobe machen und anschließend den Kuchen auf einen Gitter auskühlen lassen. Zum Ende den Kuchen nur noch mit Schokolade überziehen oder mit Puderzucker bestreuen.
Und so sitze ich mit Kuchenkrümelfingern auf dem Sofa und genieße gerade die leicht knackige Kruste des Kuchen mit dem fluffig, saftigen Teig. LECKER! Nur so lässt sich dieser dunkle Sonntag ertragen. Denn momentan ist es so dunkel draußen, dass kaum schöne helle Bilder zu machen sind. Den ganzen Tag wartete ich vergebens, ob es nicht etwas heller wird, aber es bleibt grau und bedeckt, sodass sich nur wenig Licht in unser Wohnzimmer verirrt. Irgendwie ist dieser Tag bezeichnend für die kommende Woche, denn dann beginnen meine Klausuren und ein großes Referat wartet auch noch auf mich. Ich muss nicht erwähnen, dass ich keine sonderliche Lust auf die kommenden Tage habe, oder?
Ich wünsche euch noch einen entspannten Sonntag, Coco

Freitag, 4. Januar 2013

Insider// Albrechts Patisserie

Ihr Lieben, ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gekommen und habt ordentlich Spaß gehabt. Bei uns ging es zum Ende der Silvesternacht noch turbulent her, doch davon soll nun hier nicht die Rede sein.
Ich würde gerne zum ersten Post im neuen Jahr eine alte Rubrik wieder aufleben lassen. In "Insider" präsentiere ich kleine Geschäfte und Cafés die mir gut gefallen und die ich euch gerne etwas näher bringen möchte. Aufgrund von Zeitmandel liegt mein letzter Beitrag in diesem Feature nun schon etwas zurück was ich heute ändere.
Als ich in Berlin war habe ich mehrere schöne Lokalitäten besucht die mein Herz erfreuten und ich euch nicht vorenthalten möchte.
Vor meinem Berlintrip habe ich mir einige kulinarische Stationen herausgesucht die ich gerne besuchen wollte. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich es nicht geschafft habe alle zwanzig Orte in drei Tagen zu besuchen. Aber die Orte denen ich einen Besuch abgestattet hatte, fand ich wunderbar!
Neben all den klassischen Berliner Cafés, die Kuchen und Kaffe anbieten, ist Albrechts Patisserie eine echte Abwechslung. Denn wie schon im Namen zu sehen ist esbnicht nur ein Café, sondern eine Patisserie; also ein wahrer Törtchenhimmel.
Keine mächtigen Kuchen oder Streußelstücke, sondern feine, ausgewogen komponierte Versuchungen, die man möglichst lange genießen möchte.
Hier reihen sich Macarons an Miniatur Preiselbeertartletts und Mango Törtchen. Nichts zum schnellen Hungerstillen sondern zum langen Sitzen und andächtigten Verspeisen der Leckereien.

Das Café ist schön eingerichtet, ein wenig erinnert es mich an Schweden, denn hier dominieren rot-weiße Farbe und Holz. Es ist gemütlich und modern zugleich. Hohe Blumenvasen stehen auf dem großen Esstisch und an der Wand, mit den weißen Sofas oder Sitzbänken, sind liebevoll Tortenbilder befestigt.
Man fühlt sich so wohl, ein wenig wie in seinem eigenen Wohnzimmer, wenn man zwischen die weißen Kissen sinkt und den lustig schnatterden Menschen lauscht.
Im Eingangsbereich, wartet ein großer Schrank mit allerlei selbstgemachten Köstlichkeiten für zu Hause. Kekse, Teegebäck und in der Weihnachtszeit natürlich auch Plätzchen. Liebevoll verpackt warten sie darauf mitgenommen zu werden und so wie sie aussahen waren sie bestimmt ein Hochgenuss. Ich habe übrigens ein Weiße-Schokolade- Mangomousse-Törtchen probiert und es war einfach perfekt!
Wer sich jetzt fragt wo man denn diesen schönen Laden findet, der schaut in der Winterfeldtstraße 45 in Schöneberg/ Berlin vorbei. Es gibt auch noch mehr Filialen und so wie ich das Lokal kennengelernt habe, wird sich auch ein Besuch bei den anderen Stadtorten sicherlich lohnen. 
Albrechts Patisserie eignet sich wunderbar zum abschalten, kulinarischem genießen, entspannen und Leute beobachten. Ein Platz an dem man lange sitzt und die Zeit wie im Flug vergeht.
Liebste Grüße, Coco
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