Samstag, 29. Juni 2013

Rezept// Sommerlicher Erdbeersalat

Jaaa, heute bin ich dran und bilde den Abschluss dieser grandios erdbeerigen Woche! Es ist wirklich unglaublich wie viele unterschiedliche Rezepte aus nur einer Frucht entstehen können und es gäbe ja noch so viele mehr. Wir haben schon viel Süßes diese Woche lesen dürfen, aber ich wollte euch einmal zeigen, dass diese Frucht noch mehr kann. Auch ohne Zucker kann die Erdbeere wunderbar verwendet werden und eine perfekte Komponente in einem herzhaften Gericht bilden. 
Ich liebe Salate, mehrmals die Woche bilden sie die Beilage zum Abendessen. Um zu variieren, füge ich auch gerne Früchte zum Salat hinzu. Mango oder Traube machen sich einfach wunderbar. Warum also nicht auch Erdbeere? Diese sind zurzeit wunderbar süß und bilden ein tolles Gegengewicht zur Säure der Tomaten und der Vinegraitte. Sie schmecken also unglaublich gut im Salat, als ob sie da schon immer hineingehören würden und verleihen dem Ganzen ein tolle Fruchtnote!
Zutaten
verschiedenen Salatsorten (Ruccola, Romana, Feldsalat etc.)
Pinienkerne
Cherrytomaten
Mozzarella

Dressing
Erdbeermarmelade
Balsamico bianco
Gemüsebrühe (1/2 TL Gemüsebrühepulver)
Olivenöl
1 EL Senf
1- 2 EL Holuderblütensirup
Salz/ Pfeffer

Salat waschen und schleudern. Es ist schön, ein paar unterschiedliche Salate zu nehmen, so schmeckt es gleich abwechslungsreicher und interessanter. Nehmt Abstand von Eisbergsalat, der hat keinen Geschmack. Alles Zutaten schneiden und die Zuatetn für das Dressing vermischen. Dressing erst im letzten Schrit zum Salat geben, kurz bevor man ihn isst, da er sonst einfällt und schon matschig ist. Pinienkerne anrösten und mit den zerpflückten kleinen Mozarellastücken über den Salat geben. Das Dressing ist sehr leicht und bildet eine sehr aromatische Komponete zum Salat. Es unterstützt auf perfekte Art und Weise den Erdbeergeschmack.
Ein Salatrezept ist vielleicht nicht sonderlich schwer, aber dieses Rezept soll euch einmal zeigen wie absolut vielfältig die Erdbeere einzusetzten ist, nicht nur im süßen Bereich. Vielleicht wagt ihr ja einmal was anderes und genießt diesen leckeren Salat!
 Eure Coco

Sonntag, 23. Juni 2013

Von Blätterwäldern & Organisationsproblemen

So ihr Lieben, ich habe mich entschlossen eine neue Rubrik einzuführen, allerdings eine zeitlich begrenzte. Worum es sich handelt? Wie einige von euch ja schon wissen, werde ich in diesem Sommer für ein halbes Jahr nach Madrid ziehen. Ein großer Schritt für mich! Und natürlich soll sich dieses Ereignis auch auf meinem Blog wiederfinden lassen. 
Ich bin zwar bestrebt das Konzept meines Blogs so beizubehalten wie es ist (mit Rezepten, Fotos, Memorybook und DIYs) doch ich möchte auch einfließen lassen was ich in Madrid erlebe. Wie mein Alltag aussieht, welche Hürden und Ereignisse ich meistere. Und das will einen Rahmen bekommen und nicht lose vor ein Rzeptepost gepackt werden. Hierfür führe ich die Rubrik "Abroad" ein. Ich weiß, kein besonders spanischer Name, aber "en el extranjero" war mir dann doch zu lang. Solltet ihr andere Ideen haben, dann her damit! In dieser Kategorie will ich Texte verfassen, nah, authentisch und direkt aus meinen Gedanken. Und dies soll der erste Post der neuen Katgorie werden.
Schon klar, noch bin ich nicht in Madrid, aber schon jetzt wirft die Stadt ihre Schatten voraus. Auslandssemester heißt vor allem Planung und vorab-Stress. Geht es nur mir so oder ist es bei allen soviel Papierkram? Wahrscheinlich liegt es an mir, schließlich warte ich immer bis zur letzten Minute und schiebe alles auf. Wie ich die Bürokratie hasse! Und so kam es, dass ich diese Woche also in einem dauerhektischen Vollzeitmodus war und voller Fristenpanik von Prüfungsämtern zu Erasmusbüros und hinter Dozenten herhetzte. Selber Schuld kann man da wohl nur sagen, aber wird es mir eine Lehre sein fürs nächste mal? Wahrscheinlich eher nicht! Gutgegangen ist am Ende ja dann doch noch alles, dank der Kombination aus Strahlelächeln und traurigem Hundeblick. Da öffnet sich dann noch so manch verschlossene Tür und ich bekam was ich brauchte. 
Zudem musste ich einen Studenplan erstellen. Ein Unterfangen, dass sich als ein klein wenig schwierig herausstellte, wenn man bedenkt, dass das Vorlesungsverzeichnis der Complutense Universität für das kommende Semester noch gar nicht veröffentlicht wurde. Ein paar freundliche Mails später, die die Völkerverständigung zwischen Deutschland und Spanien sicherlich auf eine neue Ebende brachten, hatte ich tatsächlich meinen Stundenplan. Der  wird allerdings in Madrid wohl nochmal komplett über den Haufen geworfen. Schade, denn eine Veranstaltung über deutsche Denk- und Lebensweise erklärt von Spaniern wäre sicherlich total spannend geworden (und nein das ist keine Ironie sondern wirkliches Interesse). 
Tja und außerhalb dieses Blätterwaldirrsinns mit hundert Stempeln und Unterschriften gibt es noch mehr zu tun. Die Wohnung! Nicht nur in Madrid muss ich mir noch ein Dach über dem Kopf sichern, auch meine 45qm Lebensraum in Köln wollen bedacht werden. Wer die Wohnsituation in Köln ein wenig kennt, der weiß das es blanker irrationaler Irrsinn wäre seine zentral gelegene Wohnung aufzugeben nur aus dem Grund, dass man zu dieser Zeit im Ausland ist. Für alle die die Wohnungssituation in Köln nicht kennen hier eine kleine Erklärung: Jahr für Jahr, Semester für Semester strömen Heerscharen neuer Studenten und junger Leute nach Köln. Alle suchen das gleiche: 1-2 Zimmer, hell, zentral und bezahlbar! Hamburger und Münchner wissen was ich meine. All diese Wünsche erfüllt zu bekommen kann manchmal einen wirklich langen Atem erfordern und in entnervenden Suchen enden (wir hatten damals sogar einen Besichtigungstermin mit einer Maklerin im Pyjama, aber das ist ein anderes Thema). Hochdramatisch wird es besonders wenn bald der Doppeljahrgang in Köln Einzug hält.
Wir hatten damals Glück und fanden recht schnell eine passende Wohnung und die will ich auch gerne behalten, zumal wir jetzt diese sensationelle tatortblaue Wand haben!! Die Wohnung wird also untervermietet, mein Freund zieht für die Zeit aus und nach einem halben Jahr ist es wieder unser helles, 2- Zimmerreich, zentral gelegen und bezahlbar. Jetzt müssen nur noch Angebote eingestellt werden und der passende Untermieter gefunden werden. Wenn ihr also eine verantwortungsvolle Person kennt, die ab September eine Wohnung in Köln braucht, dann könnt ihr euch sehr gerne per Mail bei mir melden (KEIN SCHERZ!)
Zudem muss ich mich noch in Köln abmelden mir ein spanisches Konto erstellen, das Urlaubsemester beantragen, Handyverträge außer Kraft, meine Auslandsversicherungs abklären und und und. Irgendwie muss man an echt viel denken! Wobei ich doch genau soetwas wie die Pest hasse. Vielleicht wäre ein Aupair etwas einfacher gewesen, man hätte direkt ein Zuhause, keine große Zettelwirtschaft zu verwalten und man bekäme sogar noch etwas Geld. Aber so kann ich mir Kurse anrechnen lassen, Studentsein in Spanien genießen und vielleicht bringt es ja meinem Spanisch auch ein wenig mehr? Das lasse ich mal so dahingestellt.
Ach ja und zu guter Letzt wird mich wahrscheinlich eine meiner besten Freundeninnen begleiten. Sie studiert derzeit in Hamburg und als wir letztes Jahr zusammen in Berlin waren reifte die Idee gemeinsam nach Madrid zu gehen, zumindest für 1-2 Monate. Sie schreibt in der Zeit ihre Bachlorarbeit und will nach eigenen Aussagen einen Flamencokurs besuchen oder war es Salsa? Ich bin gespannt was S. und ich in dieser Zeit erleben werden. Erst einmal muss ich bis dahin weiterhin erfolgreich gegen Windmühlen ähh... Formularberge kämpfen.
Bis dahin, eure Coco

Freitag, 21. Juni 2013

Rezept// Ananas Minz Drink

Das Thermometer klettert dieser Tage in schwindelerregende Höhen und der Sommer schwingt sich zu Höchstleistungen auf. Kinder die fröhlich in den Wasseranlagen spielen, Eisdielen die aus allen Nähten platzen und die Beachbars der Stadt, bei denen ein Longdrink nach dem nächsten den Besitzer wechselt. Solche Tage genieße ich liebend gerne im Garten meiner Eltern, raus in die Vorstadt, weg aus dem Smog, sich unter einem im leichten Wind wiegenden Blätternwerk entspannen und in der kühlen Küche des Altbauhauses erfrischende Drinks mixen. So lassen sich Tage mit Saharatemperaturen im Handumdrehen meistern.
Der Drink den ich euch heute vorstelle ist nicht nur optisch ein Hingucker, mit seinem super Farbverlauf, sondern erfrischt auch perfekt. Frische Minze, süße Ananas sind eine klasse Kombi und ein Lebensretter an heißen Tagen. Ein wunderbarer antialkoholischer Drink für warme Sommerabende im Garten.
Zutaten:
Ananassaft
Zitronensaft
1-2 Stängel frische Minze
Minzsirup
Eis

Ananassaft und Zitronensaft im Verhältnis 3:1 mischen. Ich mag es lieber etwas saurer, deswegen trinke ich gerne Zitronensaft. Ich finde der Ananassaft ist schon süß genug, für alle die es noch süßer mögen empfehle ich etwas Zitronenlimonade hinzuzufügen. Minzblätter wäschen, abtrocknen und kleinschneiden und zum Saft hinzufügen. Gläser mit crushed ice füllen, Saft einschenken und abschließend den Minzsirup drübergießen.
Ich kann euch sagen, diese Fotos sind in Rekordzeit entsanden. Aus einem großen Eisblock habe ich in Windeseile kleine Elemente herausgeklopft und knipste hektisch meine Kamera heiß bevor das Eis schon wieder weggeschmolzen war. Am Ende stand ich in einer kühlen Wasserpütze und war ganz glücklich mit meinem Turboshoot.
Und noch eine Ankündigung gibt es, nächste Woche wird es beerig! Die roten Früchte stehen in voller Pacht und so haben fünf tolle Blogger und ich uns dazu entschlossen eine wunderbare Erdbeerwoche zu starten, zu Ehren dieser unfassbar leckeren Frucht. Eine ganze Woche  lang wird es ab Montag leckere und abwechslungsreiche Rezepte zum Thema Erdbeere geben. Seid gespannt und lasst euch inspirieren!
Ich freue mich schon auf die ganzen wunderbaren Rezepte und auf weitere sommerliche Abende!
Eure Coco

Sonntag, 16. Juni 2013

Farbe. Musik. Sommer. - Holi-Festival

Letztes Wochenende war ich auf dem Holi-Festival. Ein Wochenende voller Farben und toller Momente. So toll, dass ich euch einfach ein paar Zeilen schreiben und Eindrücke zeigen muss!
Holi ist ein Festival das aus dem indischen Raum kommt. Grundidee ist hierbei, dass an diesem Tag alle Schranken, egal ob durch Geschlecht, Alter oder Kaste, aufgehoben werden und alle Menschen gleich sind. Dieser Gedanke äußert sich dadurch, dass man sich gegenseitig mit gefärbtem Pulver, sogenanntem Gulal, bewirft. Ein Spektakel an Farben und Musik. Seit einiger Zeit wird dieses indische Fest auch in Europa immer beliebter. Man sieht es in Werbungen namenhafter Handyhersteller und es gibt auch immer mehr Festivals dieser Art. Kommerzielle Sache, ich weiß, aber einfach ein so tolles Ereigniss, dass mir das egal war. Man lebt nur einmal und es hat sich gelohnt!
Die Karten hatten wir schon Wochen vorher gekauft, zum Glück, denn nach einer Stunde war alles ausverkauft. Stattgefunden hat das Festival in Leverkusen, nicht weit von Köln entfernt. Mit einem Paar Einwegkameras und einem sicher verpacktem Handy im Gepäck machten wir uns auf dem Weg, mit vielen weiteren weiß gekleideten Menschen.
Der Transport hatte perfekt geklappt, die Organisation war einwandfrei und alles lief wie am Schnürchen. Am Bahnhof warteten Sonderbusse die einen innerhalb von Minuten zum Festivalgelände brachten und im Minutentakt abfuhren. Keine Schlangen, kein Warten. Das Festival Gelände selber war perfekt! Nicht zu groß, sodass man Gefahr liefe sich zu verlaufen und auch nicht nicht zu klein, sodass man zu wenig Platz gehabt hätte. Direkt am Rhein gelegen, bestand es aus mehreren kleinen Auen und Hügeln. Eine große Hauptbühne vor der es viel Platz zum Tanzen gab, während auf dem Rest des Geländes große Rasenflächen Platz zum Entspannen im Gras boten. Zudem gab es viele Stände und Anhöhen mit Blick über das gesamte Gelände.
Um drei Uhr gab es den Countdown der das Festival eröffnete, ein Farbmeer dass sich über das Gelände und die Besucher ergoss. Ab da durfte geworfen werden was das Farbpulver hergab und zu jeder weiteren vollen Stunde gab es einen nochmaligen Countdown. Hatten wir keine Lust mehr zu tanzen, so setzten wir uns ins Gras und genossen die Wärme der Sonne. Man konnte sich indische Bindis kostenlos auf die Stirn kleben (YAY!), Shirts gratis bedrucken lassen, Fotos machen lassen und auch Waschstationen standen bereit um sich ein wenig zu säubern. Was aber nicht wirklich zum tragen kam, da man eh die ganze Zeit voller Farbe war. Dreckig und glücklich!
Gegen Nachmittag zogen graue Regenwolken über das wummernde Festivalgelände, die schließlich einen sommerlichen Regenschauer niederprasseln ließen. Doch alle Menschen tanzten einfach weiter! Glücklich im Regen und über die unverhoffte Abkühlung. Die Farbe drang tiefer in die Kleidung ein, mischte wunderschöne Muster und der Spaßpegel stieg von Minute zu Minute. Wir verloren unsere Clique, trafen unverhofft alte Freunde wieder und feierten schließlich alle wiedervereint. Und obwohl die Musik nicht ganz mein Geschmack war, war dies ganz egal. Mit den Händen über dem Kopf, den Füßen voller Farbe und Freunden lässt so sich zu jeder Musik tanzen und eine wundervolle Zeit verbringen.
Hinein in den Sonnenuntergang feierten wir, mit einer orangenfarbenen Sonne im Nacken und farbegetränkten Küssen. Die Rückfahrt im Zug war Freude pur! Denn mit Gulal überschüttet und einer Gesichtsfarbe wie eine indische Gottheit zogen wir einige verdutzte Blicke auf uns. Aber es ist wie T. sagte: "Es ist wirklich so einfach Menschen glücklich zu machen. Geb ihnen einfach etwas Farbe und ein offenes Gelände und alle sind glücklich. Wie die Kinder!"
Und wirklich alle Leute strahlten bis über ihre beiden dreckigen Ohren und waren so entspannt wie selten. Ein so schönes Erlebnis, nicht nur visuell! Sommerlich leicht, jauchzend mit Farbe auf der Haut und erschöpften Beinen am Ende des Tages. Perfekt!

Sonntag, 9. Juni 2013

Rezept// Empanadas mit fruchtigem Dip

Erst einmal muss ich sagen, dass ich mich wahnsinnig über das  liebe Feedback zum letzten Post gefreut habe. Toll das euch der Film so gut gefiel, dass macht die ganze Arbeit wieder wett. Ich komme eurer Bitte mit Freude nach und werde in Zukunft das ein oder andere Video mehr posten. Denn auch mir macht das Filmen Spaß und ich habe tolle Ideen. Heute soll es aber auf "Lebensszenen" erst mal wieder lecker werden. Es gibt leckere Empanadas mit Äpfeln und einem fruchtigen Dip.
Die Empanadas mit Äpfeln wirken auf den ersten Blick vielleicht etwas ungewöhnlich. Aber lasst euch drauf ein, denn es schmeckt einfach super gut! Eine interessante Abwechslung zur altbekannten TexMex-Küche. Die Äpfel und der Zimt geben ein interessantes und wunderbares Gegengewicht, das aber nie zu aufdringlich ist, sondern anregend im Hintergrund spielt. Eines meiner Lielingsgerichte, da es schnell zuzubereiten ist, Spaß macht es zu schmecken und sich auch wunderbar für Partys eignet.
Zutaten 
Empanadas
200 g Mehl
2 Eier
50 g Butter
100ml Wasser
1 Zwiebel
1 Apfel
300 g Rinderhack 
250 g Mais, aus der Dose 
2 EL Tomatenmark 
1 getrocknete Chili
1 Prise Zucker
 Rapsöl, zum Anbraten
 Zimt, zum Abschmecken
 Paprikapulver edelsüß, zum Abschmecken 
Salz, Pfeffer

Dip:
1 Tomate 
1 rote Zwiebel
 1/4 Bund Koriander
2 getrocknete Chilis
 1 Zitrone
Wasser
Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Mehl zusammen mit einem Ei, der Butter, Salz/ Pfeffer sowie 100ml Wasser in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig mit Paprikapulver abschmecken. Die Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Apfel schälen, entkernen und würfeln. Eine getrocknete Chili fein hacken. Pfanne mit etwas Öl erhitzen und das Hackfleisch zusammen mit den Zwiebeln darin anbraten. Tomatenmark sowie die Chili zugeben und mitbraten. Anschließend den Apfel und den Mais zugeben, und alles scharf anbraten. Abschließend alles mit dem Zucker und etwas Zimt abschmecken. Den Teig ausrollen und Kreise ausstechen. Die Füllung auf den ausgestochenen Teigfladen verteilen, zusammenklappen und die Schnittkanten mit der Gabel zusammendrücken. Das zweite Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und die gefüllten Empanadas damit bestreichen. Die Empanadas für 15min in den vorgeheizten Backofen geben. 
Tomate waschen, Strunk entfernen und klein schneiden. Die rote Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Koriander waschen, trockentupfen und fein kleinschneiden. Zwei Chilis fein hacken, die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft in eine Schüssel geben. Die Tomatenwürfel, die gehackte Zwiebel sowie den Koriander und die Chilis zu dem Saft geben und alles gut vermengen. Je nach Bedarf etwas Wasser zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Empanadas aus dem Ofen nehmen und mit dem Dip servieren.
Wie gesagt, der Dip kann ohne die Empanadas beim Abschmecken ein wenig ungewöhnlich sein, verzagt dann aber nicht driekt! Gebt ihm noch eine weitere Chance und probiert ihn mit den Empanadas. Er gibt dem Gericht eine wunderbare Frische und Fruchtigkeit. Einfach ein paar Löffel über die zu essende Stelle geben und genießen! Probiert es einmal und selbst wenn es im ersten Moment nicht euer Geschmack ist. Wenn euch der Zitronen Korianderanteil zu hoch ist, dann nehmt ein wenig Wasser hinzu.
  Eure Coco

Mittwoch, 5. Juni 2013

Follow me around- A movie

Okay, hier eine kleine Geschichte. Ich wollte euch einmal einen besseren Einblick in mein Leben geben. Euch etwas mehr von mir zeigen. So entwickelte ich damals meine Follow me Around Posts. Doch sind Filme nicht noch näher? Noch realistischer? Zudem drängt mich momentan die Lust zu filmen, kleine Szenen zu konzipieren oder einfach schöne Momente in ihrer Bewegung einzufangen. Sicherlich, ich stehe da noch sehr am Anfang, viel gefilmt in meinem Leben habe ich noch nicht, doch genau deswegen mache ich es ja. Irgendwo muss man beginnen um sich weiterzuentwickeln und besser zu werden. Nur durch die Arbeit an einer Sache und das Lernen aus Fehlern kann man voran kommen, nicht wahr? 
Nun, durch all diese Gedanken reifte schließlich der Entschluss der uns heute zu diesem Post führt. Ich stellte mir die Aufgabe einen Monat lang jeden Tag zu filmen und festzuhalten was ich Schönes oder Alltägliches vorfand. All die kleinen Eigenheiten und schönen Momente um diese dann schlussendlich zu einem Follow-me-around-Film zusammenzufügen. 
Von Anfang an war mir klar, dass diese Aufgabe etwas schwierig werden könnte. Für manche vielleicht auch nicht, aber ich habe Tag, da komme ich manchmal nach Hause und mag nichts mehr tun außer respirieren. Klar könte ich dann schnell kleine Videos mit dem Handy drehen. Das heutige Abendessen im künstlichen Licht oder so. Aber man (ich!) hat ja auch noch kleine ästhetische Ansprüche. Möglichst schönes Licht, man will immer kreativ wirken und die Szenerie sollte nach Möglichkeit auch was fürs Auge bereithalten. Schon ein paar Ansprüche für den erschöpften Feierabend-downer.
Nun, was soll ich sagen? Ich bin auch nur ein Mensch und ich habe es nicht ganz geschafft jeden Tag zu drehen. Ästehtische Ansprüche und der Alltag machten es mir manchmal schwer. Aber ich habe es geschafft viel zu drehen und auf meinem Laptop stapeln sich die Filmdatein. Doch an so manchen Tagen, wenn ich im Referatsstress versank, das Licht sich nur in vornehme Grauschattierungen hüllte und es außer meiner mit Tee beklecksten Jogginghose nichts Spannendes zu sehen gab, da lies ich das filmen sein. Ja ich gebs zu!

This was May 2013 from Coco Scène on Vimeo.
Musik: Vampire Weekend- M79
 
Aber vielleicht macht gerade das den Film auch ein wenig authentischer. Wenn es Tage gab an denen ich nicht filmte, dann versuchte ich danach nicht krampfhaft Szenen zu entwickeln. So ist das Leben manchmal und so bin ich! Und im Endeffekt habe ich dann einfach ein "Impressionen aus meinem Mai"-Video geschnitten. Diese Art gefällt mir sogar fast besser, da es nicht den Druck hat etwas filmen zu müssen. 
Diese Art von Viedeo hat mir zudem erlaubt auch Szenen von besonders grisseligen Aufnahmen auszulassen. Es fehlen also auch einige Momente meines Mais. Unsere ESC- Party (die es wegen absolutem Orangestich nicht in den Film schaffte) unsere Crêpesparty (weil sie einfach so lecker war, dass ich vergaß zu filmen), der CL-Abend bei Freunden (weil ich nie eine gute Stelle zum Filmen fand), unsere Rallye durch Köln (weil ich einfach nur noch die Gewinnenbrille aufhatte und alles andere irrelevant wurde) oder mein Abend mit F. (an dem wir einfach zu schön redeten um dies mit filmen zu stören).
Dennoch sind einige Momente meines Mais enthalten. Den Vortrag von John Searle den ich besuchte, mein Maibaum, ruhige Abende im Park, Fahrradtouren, leckere Törtchen, das neue She&Him Album, Theaterbesuche, mein Geburtstag, überfüllte Shoppingstraßen, nächtliche Autospazierfahrten durch Köln und natürlich literweise Regen! Nehmt es eher als kleines Video von ein paar schönen Momenten, die zwar nicht den ganzen Monat zeigen, aber euch immerhin ein Gefühl davon geben, wie ich dieen Monat erlebt habe. Mit den nackten Füßen im Gras und Regen auf meinen Haaren!
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