Donnerstag, 21. Februar 2013

Rezept// Milchbrötchen

Warmer Hefeduft, fluffig weiches Gebäck und das schöne Gefühl wenn man den warmen Kern des Wecken isst. Hefegebäck ist ein ganz spezieller Freund von mir und ich liebe Wecken. Ein gutes Milchbrötchen, so simpel es ist, ist ein Hochgenuss. Nicht zu trocken, sondern noch hell mit einem Klacks Butter bestreichen und genießen; Oh das ist ja so gut! 
Zutaten:
500g Mehl
60g Butter
55g Zucker
1/2 TL Salz
200ml lauwarme Milch
35g frische Hefe
1 Ei

Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Diese darf nicht heiß sein, da sonst die Hefebakterien sterben und die Wecken nicht aufgehen werden. Nun das Hefe-Milch-Gemisch mit allen übrigen Zutaten verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und ihn zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 30 min gehen lassen. Danach den Teig zu kleinen Brötchen formen, man bekommt ca. 12 Stück raus, je nachdem wie groß oder klein ihr die Brötchen macht. Wer die Wecken gerne etwas glänzend mag, der kann sie noch mit einem weiteren Ei die Wecken bestreichen, dann braucht man allerdings natürlich ein Ei mehr. Je nach Größe eurer Wecken variiert natürlich auch die Backzeit. Lasst die Wecken bei 220°C im vorgeheizten Ofen für ca. 10- 15 min goldgelb backen. Möglicherweise brauchen sie länger, da ist Fingerspitzengefühl gefragt.
Wer mag, kann vor dem Backen die Wecken noch mit einem Gemisch aus Eigelb und 2EL Milch bestreichen, wodurch sie nicht so schnell austrocknen und eine schöne Färbung erhalten. Auch Rosinen können noch hinzugefügt werden, als Richtwert reichen ca. 120g.
Ganz egal wie sie genannt werden, ob Butterbrötchen, Milchbrötchen oder Hefewecken. Egal ob mit dem verniedlichenden -chen hinten dran oder ohne, sie sind lecker und der perfekte Start in den Morgen oder auch für einen gemütlichen Sonntag- Sofa- Nachmittag.

Und eines muss ich euch noch erzählen, denn ich bin gerade so voller Freude und Rührung! Ich habe gestern eine Unterrichtsstunde im 13er Deutsch LK gehalten- und es war SO TOLL! Alle Aufregung und Zweifel meinerseits waren mit den ersten Silben aus meinem Mund wie weggeblasen. Ich habe mich so sicher vor der Klasse gefühlt, so ganz und gar, einfach gut! Ich kann euch gar nicht sagen, wie unglaublich gut meine Schüler mitgearbeitet haben! Und dabei hatte ich zuvor Zweifel, ob ich sie ans angeregte Reden bekomme. Und dann: so viele Meldungen, so viele Anregungen und Ideen. Selbst die sonst so Ruhigen meldeten sich zu Wort und die Wörter sprudelten nur so aus ihnen heraus. Unglaublich nicht wahr? Es wurde eine fantastische Unterrichtsstunde. Ich hätte sie alle knutschen können.
Und als dann noch eine Schülerin nach der Stunde zu mir kam und mir sagte wie gut sie die Stunde fand (und sie war keine von den Streberinnen), platzte mein aufgeregtes Lehramtsstudentinnenherz vor Freude! Eeeekss! Ist das nicht toll? Da kommt sie und sagt mir wie gut und gelungen sie alles fand, weil es IHR ein Bedürfnis war. UND ich werde gesiezt! Frau H...YAY!
Die gute Kritik meines Betreuers war da fast nebensächlich, so sehr hat mich das tolle Feedback der Schüler gefreut.
Also an alle die den Lehrberuf auch ausüben wollen: es ist ein so wunderbarer Beruf den wir haben/ haben werden. Und an alle die noch selbst die Schule besuchen: Ihr könnt uns armen, dauerkritischen und nervösen Lehrmatsstudenten ja so den Tag versüßen mit eurer wundervollen Art! Danke!
Ich liebe es zu lehren und meine Schüler! Das musste ich euch mitteilen, sonst wäre ich fast vor Freude geplatzt!

Ich wünsche euch einen so zutiefst zufriedenen Tag, wie ich ich ihn gestern hatte!
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 17. Februar 2013

Memorybook// Januar 2013

Wisst ihr was? Ich habe ein neues Hobby und das verdanke ich ganz allein der wundevollen Bina mit ihren bezaubernden Memorybooks. Anfang des Jahres hatte ich es schon verraten, es wird eine neue Rubrik bei den Lebensszenen geben und heute gibt es endlich den ersten Post dazu. YAY!
Bina und ich kennen uns nun in der Bloggerwelt schon etwas länger und ich liebe ihren Blog und ihre wunderschön gestalteten Memorybooks! Als dann Bina mich am Ende letzten Jahres fragte, ob ich nicht in ihrem Kreativteam mitarbeiten wolle, sprang ich fast an die Decke vor Freude! DOPPEL YAY!
Nun ist Januar um und ich habe während der ganzen Zeit fleißig meine Zettel, Eintrittskarten und kleine Alltagsmomente gesammelt. Und da ich ein sehr visueller Mensch bin und Fotos liebe, habe ich auch kleine Collagen erstellt.
Insgesamt habe ich für den Januar gleich drei Seiten erstellt! Ich wollte erstmal nicht zu viel machen, da ich denke, dass im Laufe des Jahres noch so viel folgen wird, was ja auch noch seinen Platz braucht. Deswegen habe ich versucht platzsparend mit Collage zu arbeiten. Rechnungen von Cafebesuchen und Broschüren blieben erstmal außen vor, dennoch war ich vor Freude kaum zu bremsen. Wie ich da so gestern Abend an unserem Esszimmertisch saß, vor mir ein Meer aus Zetteln, Klebstiften, Blättern, Schere und Fotos, versank ich in eine meditative und vor allem kreative Basteltrance. Total beruhigend, total Zen & totaler Kontrast zum letzten Wochenende.
So was habe ich nun gemacht? Zuerst einmal habe ich mir eine Deckblattseite erstellt. Ich wollte nicht direkt ins Buch starten, sondern mag es, wenn es noch eine "Einführung" gibt. Dafür habe ich mir zu jedem Monat thematisch passende Bilder ausgewählt (sie sind nicht von mir) und eine Collage mit Photoshop erstellt.
Zudem kamen Etikettierer und Maskingtape zum Einsatz um der Collage einen Rahmen zu geben. Ausgedruckt auf Fotopapier und mit weißen Büttenpapier hinten verstärkt, ist dies nun meine Anfangsseite. Ich bin immer ein zweischneidiges Messer. Ich mag es gerne wenn es reduziert ist, klare Linien hat und nicht zu Überladen ist. Dennoch mag ich auch verspielte, süße Elemente. Ich versuche dies immer in Einklang zu bringen und ich glaube, dass ist mir mit der Startseite auch ganz gut gelungen.
Nun zum Januar. Das Registerblatt zeigt eine quadratische Collage mit Momenten aus diesem Monat. Mir gefällt dieser Einstieg in den Monat sehr gut, hat man doch einen direkten Überblick darüber, was man erlebt hat. Eine schöne Einleitung und ich denke ich werde dies wohl auch so weiterführen. Zudem habe ich ein kleines Zitat von Sartre mit eingefügt, dass ich für den Januar einfach schön und passend fand. Ich habe viel etikettiert, es macht mir momentan einfach so viel Spaß!
Auf der Rückseite habe ich eine kleine dazugehörige Liste angelegt, die kurz erklärt, was ich auf dem jeweiligen Bild erlebt habe.
Diesen Monat habe ich einen Kinobesuch für eine Live Übertragung des Bolschoi-Balletts von meiner Mama geschenkt bekommen. Es fand im einem, ich sag mal, Kultur und "Luxus" Kino statt. Mit Platzbedienung und übergroßen Sesseln mit Beinhockern. Es war einfach ein magisches Erlebnis mit traumhaften Bildern. So viele Emotionen und WOW- Erlebnisse! Diese Erinnerung wollte ich mir beibehalten und habe eine Collage mit Bildern aus dem Stück erstellt und dazu die Eintrittskarten geklebt.
Auch Stempel habe ich verwendet. Ich finde man kann wunderbar damit arbeiten und beispielsweise schöne Überschriften damit kreieren. Auch die Eintrittskarten von T. und mir für die Preview von "Django Unchained" (seht ihr den Druckfehler des Kinos?), die wir mit vielen Freunden als Gruppenereignis besuchten, haben ihren Platz gefunden. Ich musste einige Male weggucken, dennoch ein guter Film! Ach wie ich Kino liebe...
Zum Abschluss habe ich noch die Bilder aus dem Fotoautomaten eingeklebt, die einige vielleicht schon bei Instagram gesehen haben. Ich liebe diesen Fotoautomaten und das zeigt sich auch in unserer Wohnung, überall findet man diese Streifen. Der Anlass zu dieser Fotoorgie war, dass T. eine Zulassung zu seinem seit Jahren präferierten Studiengang bekam und so sollten diese Fotostreifen nicht mit den anderen zusammen in der Kiste liegen, sondern einen schönen Platz bekommen. War ja auch ein wichtiges Ereignis! Also je zwei Streifen auf eine Seite und mit dem Liedtext versehen, den ich so oft vor mich hin singe. Etwas kitschig, aber man darf auch mal romantisch sein... :)
Das war es für diesen Monat. Ich habe total Spaß daran mit den ganzen Materialien zu basteln und mal wieder ganz praktisch kreativ zu arbeiten! Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und auch noch schnell mit einem Memorybook starten möchte (glaubt mir, es ist nie zu spät!), der kann die tollen Memorybook in Binas Shop bei Dawanda bekommen.
Steht bei euch demnächst ein wichtiges Ereignis oder eine Reise an? Auch dafür werdet ihr bei Bina fündig! Und wer einfach mal schauen mag, wie die Königin der Memorybooks selbst arbeitet, der sollte sich mal auf ihrem bezaubernden Blog ja- sagerin umschauen!
Januar war auf jeden Fall toll und ich freue mich so sehr auf die kommenden Monate mit meinem Memorybook! Mal sehen wie sich so mein Stil verändern wird.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

PS: Hier noch die Links zu den Einträgen der anderen Kreativteammitglieder Ina und Jule. Es ist so lustig zu sehen, wie unterschiedlich wir alle arbeiten! Jeder mit seinem eigenen Charakter.

Donnerstag, 14. Februar 2013

DIY// Gerahmte Herzen

Ihr Lieben, vielen Dank, dass ihr mir so liebe Kommentare zu den letzten Posts geschrieben habt. Am liebsten würde ich euch allen Waagenladungen von Cupcakes backen, so toll seid ihr! Stattdessen gibt es heute (ACHTUNG: Wortspiel) ein -liches DIY!
Dieses DIY könnt ihr zum einen als eine kleine Valentinstagsidee betrachten oder als ein ganz normales DIY, das ist euch überlassen. Für mich ist es ein gewöhnliches DIY, das ich auch zu jedem anderen Zeitpunkt hätte zeigen können. Mit den Herzen passt es aber momentan ganz gut und wenn ihr noch schnell einen kleinen Liebesbeweis basteln wollt, dann feel free to use it!
Auf die Idee zu diesem DIY kam ich, als ich letzte Woche vor dem riesigen Farbkartenregal im Baumarkt stand um unsere neue Wandfarbe zu kaufen. So viele schöne Farben gab es da und die unterschiedlichen Farbverläufe waren so schön, dass ich unbedingt damit basteln wollte. Schnell einige Streifen gepackt und die Idee war geboren.
Ich finde das Herzbild ist auf jeden Fall eine schöne Idee und auch der etwas retroangehauchte Farbverlauf gefällt mir wirklich gut.
Ihr braucht:
Farbkarten vom Baumarkt
ein Motivstanzer (z.B. vom idee Creativmarkt)
einen Bilderrahmen
Kartonpapier
Klebestift


1. Besorgt euch einige Farbkarten aus dem Baumarkt. Legt euch eine Reihenfolge fest, welche Farben ihr verwenden wollt. Schön ist es, wenn man von dunkel nach hell geht. Schaut welche Farben zusammenpassen und welche Reihenfolge am Besten wirkt.

2. Stanzt die ausgewählten Farben mit dem Motivstanzer aus. Überlegt vorher viele Karten ihr wohl brauchen werdet, damit ihr am Ende nicht zu wenig habt.

3. Schiebt die ausgestanzten Motive an die richtige Positionen, bis sie das einheitliche Bild ergeben, das ihr euch wünscht. Achtet dabei darauf, dass die Größe eures Motives in den Bilderrahmen passen muss und alle Abstände gleich sind. 

4. Nehmt ein weißes Kartonpapier. Also etwas dickeres Papier, das stabil ist und sich gut verarbeiten lässt. Ich würde euch empfehlen, nicht absolut rein weißes Papier zu nehmen (diesen Tipp habe ich von F.), da sonst alles ein wenig grell wirkt. Auf leicht cremefarbenem Papier lässt sich schöner arbeiten und die Farben strahlen mehr. Es sieht natürlicher aus. Schneidet das Papier als Hintergrund für den Bilderrahmen zu.

5. Klebt die Motive nun auf das Papier und achtet darauf, dass alles ordentlich aussieht und ungefähr den gleiche Abstand hat.

6. Fügt das Papier mit dem fertigen Miniaturmotiv in den Bilderrahmen ein. Aufhängen und daran erfreuen!
Ich glaube ich werde diese Idee vielleicht noch einmal umsetzten und dann gegebenenfalls als Dauerexponat in unserer Wohnung aufhängen. Mir schwebt ein Stern im blauem Farbverlauf vor, denn irgendwie kann ich momentan vom maritimen Stil nicht ablassen. Die Kombinationsmöglichkeiten für diese Bilder sind dabei allerdings so unterschiedlich wie die Motivstanzer. Egal ob Blätter, Musiknoten oder Äpfel (für die Küche?!); also viel Potenzial für eigene Ideen. Vielleicht ist es ja eine schnelle Dekoidee für eure Wohnzimmer, Küchen oder auch die Kinderzimmer dabei.
Alles Liebe, eure Coco 

Sonntag, 10. Februar 2013

Rezept// Valentines Red Velvet Cupcake

Eigentlich mache ich mir nichts aus dem Valentintag. Oder sollte ich besser wir sagen? Also wir machen uns nichts aus dem Valentinstag. T. und ich zeigen uns das ganze Jahr (mal mehr mal weniger) was uns der andere bedeutet. Wenn der eine zum Beispiel noch um kurz vor zehn in den Supermarkt flitzt, weil der jeweils andere schon gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa hockt. Ihr könnt euch ja denken, dass ich meistens der "jeweils andere" bin. Der Valentinstag ist da eigentlich von keinerlei Bedeutung und mir geht der rosarote-Putten-Cupido-Overkill auch manchmal stark auf die Nerven. Mit roten Rosen kann man mich sowieso über alle Berge jagen. Wohingegen roter Mohn... jaaaa also bei Mohn da könnte man drüber reden.
Ergo ist der Valentinstag für mich nicht wichtig, aber er ist doch eine gute Inspirationsquelle und eine tolle Möglichkeit seine angestaute Kreativität auszuleben. Und so kam ich auf die Idee Red Velvet Cupcakes auszuprobieren. Vor allem die Farben dieser Köstlichkeit passen so gut zum Thema Valentinstag, aber man kann sie auch zu jeder anderen Gelegenheit reichen.
Meine Red Velvet Cupcakes sind unglaublich fluffig, sie gehen wunderbar auf und sind himmlisch leicht. Es ist mein fluffigstes Cupcakerezept! Red Velvet Cupcakes haben einen schokoladigen Geschmack, werden aber rot eingefärbt. Ein wunderbarer Kontrast zum weißen Schokoladentopping, meinem Lieblingstopping! Also sehr, sehr lecker und luftig!
Zutaten:
125g Mehl 
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Salz
10g Kakaopulver (z.B. Bensdorp)
60g weiche Butter
150g Zucker
1 Ei
1/2 TL Vanille- Extrakt
120ml Buttermilch
rote Lebensmittelfarbe
1/2 TL weißer Branntweinessig
1/2 TL Kaiser Natron

Topping:
100g weiße Schokolade
200g Frischkäse

Heizt den Ofen auf 175°C vor. Siebt nun das Mehl in eine Schüssel und vermischt es mit dem Backpulver, Salz und Kakaopulver. Nehmt kein Kakaopulver für Trinkkakao, sondern das gute dunkle Kakaopulver zum Backen. Gebt die Butter in eine Schüssel und mixt diese mit einem Rührgerät weich, fügt dann den Zucker hinzu und verrührt beides. Nun das Ei zur Butter geben und alles zu einer glatten Masse verrühren, abschließend noch den Vanille-Extrakt hinzufügen.
Vermischt nun die Buttermilch mit der Lebensmittelfarbe. Nehmt eine kräftige Lebensmittelfarbe, die wirklich gut färbt, sonst bleiben eure Cupcakes braun vom Kakaopulver. Gebt nun in drei Schritten abwechselnd das Mehlgemisch und die gefärbte Buttermilch zur Buttermasse. Vermischt nun den Branntweinessig mit dem Kaiser Natron, es schäumt auf, dies gebt ihr schnell zum Teig und vermengt es. Das Essig-Natron-Gemisch sieht zwar wenig aus, es ist aber vollkommen ausreichend um die Cupcakes wunderbar aufgehen zu lassen. 
Füllt den Teig bis zur Hälfte in Förmchen und gebt diese für 15- 20min in den Ofen. Lasst die Cupcakes auskühlen. Schmelzt die Schokolade und vermengt diese dann mit dem Frischkäse. Stellt das Topping zum auskühlen nochmals in den Kühlschrank. Abschließend könnt ihr damit die Red Velvet Cupcakes verzieren.
Eine kleine aber feine Aufmerksamkeit am Valentinstag, für die Menschen die ihr mögt oder auch für alle weiteren 364 Tage im Jahr. Love is all around- wissen wir ja! 
Liebste Grüße, Coco

Freitag, 8. Februar 2013

Follow me around V

Ja wirklich es gibt sie noch, die "Follow me around" Kategorie. Zum Ende des Jahres ist einfach so viel passiert und so kam es, dass das letzte "Follow me around" nun auch schon fast drei Monate her ist. Wahnsinn wie die Zeit rennt.
Für alle die es noch nicht wissen, FMA ist eine meiner Rubriken die damals aus dem Gedanken heraus entstand, dass der Blog nur einen recht konzipierten Einblick in mein Leben vermitteln kann und mein wirklicher Alltag manchmal dahinter verschwindet. Um dem entgegenzuwirken zeige ich bei "Follow me around" was ich innerhalb einer Woche gemacht und erlebt habe, dieses Mal habe ich vom 1.2 - 7.2 dokumentiert wie mein Alltag aussah.
Semesterende und dennoch war die Woche nicht unbedingt entspannt. Es gab viele neue Eindrücken für mich. Die Woche war vorallem durch mein beginnendes Praktikum und natürlich, wie könnte es anders sein, die Vorbereitungen für Karneval geprägt. Der Himmel war oft grau, das Licht war trübe und ich freue mich auf einen hoffentlich bald einsetzenden Frühling.

Das Ende des Semesters ist nah, alle Klausuren sind geschrieben und T. und ich genießen ein langes ausgedehntes Frühstück. Mit Obst, Tee und frischen Brötchen. Ich liebe es so viel Zeit zu haben! T. bringt mir Kirschblütenzweige vom Einkaufen mit. Dieser Mann kennt mich nur zu gut! Gegen Mittag fahren wir zu meiner Mama, machen einen kleinen Abstecher zu hause und ich besuche meinen kleinen schwarzen Panther. Oh, du süße Cleo! Wir treffen uns anschließend mit Freunden und fahren zum Theatertreffen, denn ja ich spiele Theater und dieses Mal fand die Probe außerhalb von Köln statt. Irrfahrten, Hagelstürme und viel Lachen folgten! Arbeiten bis um 11 Uhr abends am neuen Stück. Eine Interpretation Woyzecks, passend zum Büchnerjahr.

Yoga zum Wachwerden ist ein wunderbarer Start in den Tag. Arbeiten für die Uni und fertigstellen von einigen Anträgen. Schließlich sind alle Unterlagen beieinander, alle Gutachten und Sprachtests sind organisiert und ich kann meine Bewerbung fristgerecht einreichen. Wir werden sehen was passiert. Besuch in der Uni und ein Dozentengespräch mit einem ganz lieben, alten Professor führen.
Danach eine Verabredung zum Essen bei einem unserer Lieblingstaliener. Er war früher ein Schuster... :) Ganz ungezwungen und familiär ist es da und die Bolognese ist so lecker, wie in Italien! Die Teller waren danach wie immer blitzblank leer.

Ein entspannter Samstagvormittag wie er im Buche steht. T. steht früh auf, macht Kerzen an und bereitet das Frühstück vor. Ein weiterer langer Brunch und anschließend der Luxus sich nochmals ins Bett kuscheln zu können. T. schläft nochmal ein Runde und ich arbeite ein wenig am Laptop.
Anschließend wird gebacken, Cupcakes mit meinem Lieblingstopping. Mhhh sie sind so lecker! Und natürlich wird es auch abgelichtet, dass Rezept wird die Tage folgen. Nächtliches Arbeiten am Memorybook und dabei eine kleine eigene She&Him Party schmeißen. "Change is hard. I should knowwww...". Diese ruhigen Momente für mich, sind manchmal unbezahlbar.

Ein gesunder Start in den Tag und gleich ein wenig mehr IQ mit der besten Wissenssendung der Welt sammeln. Seit knappen 18 Jahren ist diese orange Maus ein treuer Begleiter. Die ersten Knospen meiner Kirschblütenzweige gehen auf, langsam aber sicher. Ich freue mich so sehr darüber! Ein erster Frühlingsbote.
Meine To Do Liste für den Tag, ich bin ein Listenjunkie und denoch habe ich nicht alles erledigen können. Trotzdem belohne ich mich am Abend mit einem Kinobesuch. Ich schaue Life of Pi in netter Begleitung. WOW, war dieser Film unglaublich schön! Ich habe geweint, mich erschrocken, mitgelitten und gestaunt. Ein Parade-Kino- Ereignis, ihr solltet den Film sehen! UNBEDINGT, LOS!

Eisklarer Himmel am Morgen. T. und ich räumen die Wohnung auf, etwas das ich gestern nicht mehr geschafft habe. Zu zweit geht es auch schneller.  Ich entscheide mich endlich für eine Farbe für die Wohnzimmerwand und freue mich auf die Neugestaltung. Vorbereitungen für Karneval und zum überfüllten Karnevalsgeschäft in die Innenstadt fahren. Lustige Verkleidungen ausprobieren macht Spaß! Viele Besorgungen bis in den Abend hinein, abschließend steht das Karnevalsoutfit. Eisprinzessin-Fee-Schneekönigen-was-auch-immer, aber schön! Morgen beginnt das Praktikum und ich bereite mich mit einer schicken Maske darauf vor und frühes Schlafengehen.

Eine viel zu kurze Nacht!!! Ich war seit 5 Uhr morgens nur im Halbschlaf und bin dementsprechend müde. Wie schaffte ich das als Schülerin? Schnell die momentan relevanten Bücher für die LKs und GKs eingepackt, denn Vorbereitung ist die halbe Miete! Praktikumsbeginn, nette Begrüßung, wunderbar lustige Schüler und die Erinnerung wie unglaublich laut 8Klässler sein können.
Direkt nach dem Praktikum in die Uni brausen und das Begleitseminar absolvieren. Bis in den Abend hinein geht die Veranstaltung und ich bin absolut erledigt. Kopfschmerzen und ich will nur noch ins Bett.! T. hat für mich seinen Kartoffelsalat vorberietet, wie schön! Ich esse etwas und kuschle mich direkt in die Koje. Gute Nacht!

Das Aufstehen klappt nun schon besser- 7 Uhr und ich bin gut drauf! Die Fahrt zum Praktikum über den Rhein mit einem kleinen Dom im Hintergrund. Nach dem Praktikum in den Baumarkt fahren und aus der Farbpalette die gewünschte Farbe anrühren lassen. Ich schleppe den Bottich Farbe ganz stolz gaaanz alleine nach Hause. So ein schönes Blau, dass noch dunkler wird, wenn es trocknet. Am Abend gibt es einen Orangefarbenen- Zuckerwatte- Himmel. Zum Glück ein wenig Sonne!
Zum Abschluss des Tages wird sich das Länderspiel Deutschland gegen Frankreich angeschaut. Yay!

Weiberfastnacht! Ausnahmezustand in Köln- Hauptstraßen sind alle gesperrt. Meine Praktikumsschule ist karnevalsverrückt, also gibt es auch eine kleine Verkleidung für meine Schüler. Ich wohne der von den Oberstufenschülern organisierten Karnevalsparty bei und bin ganz begeistert davon wie kreativ die Schüler sind und wie viel Aufwand dahinter steckt. Die Lehrer haben eine Überraschung für ihre Schüler vorbereitet- ein Lehrerballett. Selbst der Schulleiter macht mit und hopst umher. Einfach schön wie sich alle einbringen.
Zu Hause folgt ein kleiner Mittagsschlaf, damit ich am Abend nicht so früh müde werde. Fertig machen zum feiern und obwohl man sich an Weiberfastnacht so schlecht wiederfindet erlebe ich einen feucht fröhlichen Abend. Mit Kölsch und nächtlichem Warten an Bahnhaltestellen. Kölle Alaaf!

Hat euch der Rückblick gefallen? Wie war eure Woche und was habt ihr erlebt? 
Ich wünsche euch einen tollen Start ins Wochenende!
Eure Coco

Sonntag, 3. Februar 2013

Rezept// Hühnchen- Mango Salat

Erst einmal vielen Dank für die lieben Kommentare zum letzten Post. Er entstand ohne großen Plan und wurde schlussendlich nur veröffentlicht weil mir die Bilder so gut gefielen. Schön, dass ihr ihn auch mochtet und für alle die es interessierte ich habe den DYMO über Ebay gekauft (für ca. 6 Euro). Und noch einem Wunsch von euch komme ich mit Freuden nach, nach dem Obstsalat Post haben sich viele von euch gewünscht auch ein Rezept zu einem herzhaften Salat zu bekommen. Nichts leichter als das. Ihr fragt hier einen Salatjunkie!
Ich esse mehrmals die Woche Salat, als Beilage zum Essen oder auch als eigenständige Mahlzeit. Ich finde es gibt kaum etwas Erfrischenderes. Als man letztes Jahr wegen dem Ehec- Erreger Salate und einiges rohes Gemüse meiden sollte, habe ich wirklich gelitten. 
Da ich versuche saisonal zu kochen und auch einzukaufen, ist dies noch ein Rezept aus dem Sommer, da ich hier zum Beispiel Mango verarbeite. Dieser Salat ist aber einer meiner absoluten Lieblinge, und deswegen muss, muss, muss ich ihn euch zeigen! Er hat so viele Geschmacksfacetten und ist eine wunderbar köstliche Abwechslung zum Otto-Normal-Salat nur mit Gurke und Tomate.
Ich esse diesen Salat als eigenstängies Essen, denn nur für eine Beilage ist er einfach zu viel. Zu dem Salat gebe ich euch auch das Rezept zu einem meiner Lieblingsdressings, dass wie die Faust aufs Auge dazu passt.
Zutaten:
verschieden Salate (z.B. Ruccola, Romana)
1 Mango
Parmesan am Stück
250g Hühnchen
2-3 EL Honig
blaue Trauben
Mandelsplitter

Dressing:
340g Johannisbeerkonfitüre
200ml Balsamico bianco
300ml Gemüsebrühe (mit ca. 1/2TL Gemüsebrühepulver)
1-2 EL Holunderblütensirup
250ml Öl
4-5 TL Senf
Salz/ Pfeffer

Salat: Schneidet das Fleisch in kleine Stücke. Bratet das Hühnchen rundherum an, gebt dann 2-3 EL Honig hinzu und lasst das Hühnchen darin marinieren. Der Honig färbt das Fleisch dunkler und lässt es karamelisieren, suuuper lecker. Nehmt das Fleisch vom Herd und lasst es etwas abkühlen. Wascht den Salt und schneidet ihn. Nehmt unterschiedliche Salate (und um Gottes Willen keinen Eisbergsalat) für einen schönen Geschmack! Schält die Mango, diese wird dann in Stücke geschnitten. Trauben halbieren und feine Scheiben beim Parmesan abschneiden. Alles miteinander vermischen. Und das Hühnchen entweder seperat essen oder mit unter den Salat mischen. Das Dressing erst kurz vor dem Verzehr hinzufügen.

Dressing: Dies sind nur ungefähre Mengenangaben, da ich einfach immer so lange herum probiere bis es meinem Gusto entspricht. Das Dressing ist nicht sehr dickflüssig, sondern legt sich eher leicht auf die Salatblätter. Dafür schmeckt es aber sehr aromatisch. Es sollte eine gute Kombination aus der Süße der Johannisbeeren und des Holunderblütensirups und der Säure des Balsamicos sein.
Die Angaben reichen für ca. 1Liter Dressing, den ich in einer Flasche abgefüllt im Kühlschrank aufbewahre und der sich ca. 3- 4 Wochen hält. 
Wichtig ist, dass ihr nicht zuviel Gemüsebrühe verwendet, gebt lieber erst etwas weniger Gemüsebrühepulver hinzu und fügt abschließend nach Belieben zu. Der Holunderblütensirup sollte auch mit Bedacht verwendet werden, da es sonst zu süß wird. Ich füge gerne als Kontrast etwas mehr Balsamico und Senf hinzu, schaut einfach wie ihr es mögt. Stellt dann das Dressing in den Kühlschrank und lasst es auskühlen. Schüttelt das Dressing vor dem Verwenden, da sich das Öl immer etwas absetzt.
Ich finde der Salat ist einfach eine wunderbare Kombination aus süß und sauer, mit frischem Obst, aromatischem Käse und knackigen Mandeln. Es macht einfach Spaß ihn zu essen, denn jeder Bissen ist etwas Neues und überrascht.
Ich werde heute den Tag nutzen um mich auf mein Praktikum vorzubereiten, eine Hausarbeit fertigzustellen und die Wohnung wieder in Schuss zu bringen. Sollte ich dies bis abends geschafft haben, dann belohne ich mich mit einem Kinobesuch. Belohnung ist das Zauberwort!
Einen schönen Sonntag, Coco
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