Donnerstag, 29. November 2012

Rezept// Grießbrei mit Himbeerpüree

Manchmal sind die einfachen Dinge die ganz Wunderbaren. Geradeheraus, traditionell und und ganz unkompliziert. Dinge die nach Kindheit schmecken. Nach kalten und wolkenverhangenen Winternachmittagen, an denen man nur etwas warmes braucht, das einen innerlich wärmt und die Sonne scheinen lässt.
Für manche ist Grießbrei ein Gräuel ich mochte es schon immer, besonders an Tagen die so kalt waren, dass die Wangen rot wurden und die Finger ganz eisig. Dann war ein dampfender Grießbrei, dessen Reste man aus den Topf mit den Holzlöffel naschte, einfach himmlisch.
Mein Grießbreirezept ist etwas puddingähnlicher, und nicht so fest. In die Kombination von süßem Grieß und den saurem Beerenpüree könnte ich mich hineinlegen, das ist nämlich ganz einfach lecker!
Zutaten:
50g Weichweizengrieß
90g Zucker
1 Ei
1 EL Puddingpulver (Vanille)
500ml Milch (1,5%)
100ml Sahne
75ml Mineralwasser
1- 2 Messerspitzen Vanillemark
250g TK Himbeeren
2 EL Zucker

Das Ei trennen und Eiweiß steif schlagen. Milch auf den Herd setzen. Währenddessen Mineralwasser, Puddingpulver, Eigelb, Sahne und 90g Zucker schaumig rühren. Zwischenzeitlich immer auf die Milch achten, die kocht bekanntlich ja mal gerne über. Mischung in die aufgekochte Milch geben und anschließend den Weichweizengrieß einstreuen.
Alles ein wenig kochen lassen, sodass der Grieß andicken kann, dann den Brei vom Herd nehmen und das Eisteif unterheben. Himbeeren pürieren und 2EL Zucker hinzugeben. Auf den Grießbrei geben und noch warm genießen. Auch kalt schmeckt es wunderbar, dann aber am besten einen Deckel auf den Brei geben bis man ihn isst, damit er nicht zu hart wird.
Das Rezept ist für 4 Portionen gedacht, die wirklich unglaublich füllen.
Und während ich diesen Post hochlade, befinde ich ich mich gerade in der regnerischen Hauptstadt. Es hat sich wunderbarerweise die spontane Möglichkeit für mich ergeben für das Wochenende nach Berlin zu fahren und ein wenig Haupstadtfeeling zu genießen. Ich freue mich unglaublich über diese kleine unerwartete Reise, denn es ist wohl das letzte Mal, dass ich dieses Jahr noch mal verreise.
Ich habe auf jeden Fall einige wunderschöne Erlebnisse für Berlin geplant und es wird auch für mich ein ganz besonderes Treffen geben. Mehr wird aber noch nicht verraten. Nur so viel, ich bin ziemlich aufgeregt und freue mich total!

Liebste grüße aus der kalten Hauptstadt, Coco

Sonntag, 25. November 2012

DIY// Handschuhe

Es geht mit großen Schritten auf den Winter zu. Die ersten Weihnachtsmärkte öffnen schon, die Bloggeradventskalender werden vorgestellt und der Mützen-Schalanteil auf den Einkaufsstraßen nimmt deutlich zu. Dabei wird es auch langsam kälter und der Wind pfeift merklich forscher.
Um also beim Glühweintrinken auf dem Weihnachtsmarkt gut geschützt und kuschelig eingemummelt zu sein, bedarf es ein paar Handschuhen. Genau darum geht es beim heutigen DIY. Ich hatte zu Hause einen alten Pullover, der wirklich schön war. Doch leider war er mir viel zu klein geworden und hatte an einigen Stellen kleine Löcher.
Er wurde heißgeliebt, mit Hingabe an kalten Wintertagen getragen und nun war mir dieses Schmuckstück meiner Jugend einfach zu schade um ihn aus meinem Leben zu lassen. Also wurde er recycelt...
Ihr braucht:
alten dicken Pullover
Nadel und Faden
Knöpfe
Schere
1. Legt eine Hand auf den Pullover und schneidet um sie herum. Dabei solltet ihr nicht nah bei der Hand schneiden sondern ca.3-4cm Platz dazwischen lassen. Ihr braucht nur die groben Umrisse auszuschneiden, sehr akkurat muss es hierbei noch nicht sein. Schneidet am besten Fäustlinge, diese sind am einfachsten zu nähen.

2.  Schneidet auch auf der Rückenseite des Pullovers die gleiche Hand heraus, sodass ihr zweimal den gleichen Schnitt habt. Nun könnt ihr eure Handstücke ein wenig akkurater zuschneiden und kleine Fehler korrigieren. Dies macht ihr für die linke sowie rechte Hand. Ihr erhaltet am Ende also vier Teile.

3. Nun legt ihr die beiden Handstücke aufeinander. Un zwar mit den Seiten die später den Innenraum bilden sollen nach außen! Das heißt: die schönen Seiten, die später außen an den Handschuhen sein sollen, liegen aufeinander. Das ist wichtig!

4. Fangt nun an die beiden Hälften zusammen zu nähen. Am besten ist es wenn ihr auf der langen Seite anfangt, also auf der ohne Daumen. Steckt dabei immer mal wieder die Hand in den Handschuhe krempelt ihn um und schaut ob er euch auch passt. Nun wird auch verständlich warum wir davor noch einige cm Platz gelassen haben. Wenn ihr merkt ihr habt an der Seite mit Daumen noch zu viel Freiraum an der taillierten Stelle, dann könnt ihr diese noch ein wenig zuschneiden, sodass der Handschuh später besser anliegt. Ich habe per Hand genäht, wer will kann auch eine Nähmaschiene nehmen, aber dies kommt auf den Stoff an, den ihr verwendet.

5. Der Rohbau des Handschuhe ist nun fertig. Stülpt den Handschuh richtig herum und probiert ihn an. Wenn er euch gefällt, dann beginnt ihr damit den Eingang zu vernähen.
Da wir hier den Stoff geschnitten haben, wird durch das vernähen verhindert, dass sich Fäden lösen oder der Eingang ausgefranst aussieht. Schneidet den Eingang gerade, nehmt Nadel und einen groben/ breiten Faden und näht um den Eingang herum, sodass alle Enden geschlossen werden.

6. Abschließend könnt ihr nun noch Verzierungen anbringen, zum Beispiel kleine Knöpfe oder ihr näht kleine Sterne auf. Alles ist erlaubt. Ihr solltet beim anbringen nur darauf achten, dass ich nicht versehentlich die beiden Hälften wieder zusammennäht. :)
So einfach und schnell geht das. Eine kleine meditative Übung an grauen kalten Sonnatgnachmittagen.
Und einen alten Pullover, der wohl nicht mehr getragen wird auf diese Weise neues Leben einzuhauchen, finde ich eigentlich auch sehr schön. 
Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit dem Ergebnis und werde meine kleinen Helfer auf einige Weihnachtsmarktbesuche mitnehmen.
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 18. November 2012

Rezept// Herbstlicher Crumble

Oh heute wird es ja hier so lecker! Ja ich meine so richtig, richtig lecker! Denn es gibt mein Rezept für einen herbstlichen Crumble. Wer nicht weiß was Crumbles sind, dem sei gesagt, dass es ein mit Butterstreuseln überbackener Obstauflauf ist, der vorallem in England und Amerika beheimatet ist.
Er ist so gut, ein wundervolles Herbst und Wintergericht und absoluter Depressionskiller! Ich verspreche euch, dass wenn es aus eurem Ofen dampft und sich der zimtig-fruchtige Duft in der Küche verteilt, ihr zusehen könnt wie sich das Glück in euren Körper schleicht. VERSPROCHEN!
Man kann Crumbles in jeder Jahreszeit machen, ich finde sie passen aber besonders gut zum Herbst. So warm und saftig wie sie sind, sind sie ein kalter-Temperaturen-Schmelzer und Seelenstreichler. Ich benutze also für meine Crumbles gerne herbsttypisches Obst. Viel Spaß mit dieser wundervollen Leckerei!
Zutaten
3 Äpfel
3 Birnen
4 Zwetschgen
3 TL Zimt
2 gehäufte EL Rohrzucker

250g Mehl
125g Butter
100g Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Zimt
Äpfel, Birnen und Zwetschgen waschen, entkernen und klein schneiden. Die Äpfel sollten zudem geschält werden. In die Auflaufform geben, den Rohrzucker und den Zimt darüberstreuen und alles miteinander vermengen. Ihr nehmt soviel Obst wie ihr mögt, der Boden sollte aber mindestens komplett bedeckt sein.
Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Zimt und der Butter vermengen. Die Butter sollte kalt sein und in kleinen Flocken hinzugegeben werden. Alles zu Streuseln verarbeiten. Ist der Teig zu klebrig, einfach noch mehr Mehl hinzufügen, sodass er sich leicht zerbröseln lässt.
Die Streusel über das Obst in der Auflaufform streuen und den Crumble für 20-30min (je nachdem wie knusprig man die Streusel mag) bei 200°C in den Ofen geben. 
Noch warm mit Schlagsahne oder Vanilleeis servieren.
Ich fand dies wäre auch ein perfektes Gericht, wenn man mal mit Kindern backen will. Es braucht nur knapp eine 3/4 Stunde bis man den herrlich dampfenden Crumble endlich verspeißen kann und er ist sehr, sehr leicht herzustellen. Hinzfügen könnt ihr alles was ihr mögt, sicherlich wären auch ein paar Wallnüsse zwischen dem Obst köstlich. Wollt ihr einen Crumble einmal im Sommer herstellen, dann kann man Beeren wie Himbeere, Blaubeere oder Johannisbeere verwenden oder wenn man es es mag kann man auch einen sommerlichen Rhabarbercrumble zaubern. Hach, Crumble ist einfach wundervoll!
Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag!

Mittwoch, 14. November 2012

Blogvorstellung// Teil II


 
Ihr Lieben, vielen Dank für die motivierenden Kommentare zu meinem letzten Post. Die To-Do-Liste einmal wegzulegen hat tatsächlich ein wenig geholfen. Heute gibt es für euch aber die zweite Vorstellungsrunde. Mal wieder sind es zwei Blogs die ich ausgewählt habe, geführt von zwei sehr lieben und engagierten Mädchen. Es sind dieses mal zwei Lifestyle-Blogs und ich denke sie werden euch gefallen. Viel Spaß!
Einfach auf die Blognamen klicken um auf den Blog zu gelangen.
Der erste Blog heute wird von Sophie geführt und heißt "Sophie Kunterbunt". Kaum zu glauben aber ihr Blog existiert erst seit September. Ein wirklich kurzer Zeitraum, aber sie schreibt, photographiert und konzipiert ihre Post so gekonnt, dass man meinen könnte, sie hätte schon jahrelange Erfahrung. Wenn ich daran denke wie es hier zu Beginn aussah...
Man kommt nie auf die Idee, dass Sophie erst gerade mit dem Bloggen begonnen hat, so professionell sieht es bei ihr schon aus! Sie ist ganz einfach selbstsicher in dem was sie tut. Das merkt man und ich finde es wunderbar.
Das Bild von ihr mit den geschlossenen Augen liebe ich übrigens. Sie sieht so ruhig und entspannt aus. Als ob sie gerade vollkommen in ihrer eigenen Welt versinkt.
Bevor man noch einen Post von ihr liest, verliebt man sich schon in das schlichte und stilvolle  Kleid ihres Blogs. Ihr Layout schmückt sich mit sanften Cremetönen und weichem Braun, es sieht wirklich schön aus. Der Blog ist ganz klar strukturiert, nichts ist zu viel, alles hat seinen bestimmten Platz. Ich lieb so geordnete und überschaubare Blogs! "Sophie Kunterbunt" versprüht dadurch eine schöne Ruhe wie man es an kalten Herbsttagen nunmal braucht. 
Sophie bloggt fast jeden Tag oder jeden zweiten Tag. Kein Wunder also, dass ihr Blog jetzt schon eine prall gefüllte Wundertüte mit schönen Sachen ist. Sie schreibt über Fashion, Beauty und leckere Rezepte. Sie nimmt uns mit auf Fototouren und zeigt uns Schönes aus ihrem Leben. Sophie schafft es irgendwie die Distanz zwischen der virtuellen Welt verschwinden zu lassen und wirkt dadurch sehr nahbar. Schon nach ein paar gelesenen Posts meint man ihre Person gut zu kennen.
Mein Lieblingspost von ihr sind die Zimtrollen mit Apfelfüllungen, nicht nur weil ich Hefegebäck liebe. Sophie hat uns die Köstlichkeiten so schön präsentiert, dass einem direkt das Wasser im Mund zusammenläuft! Ich muss sie auf jeden Fall nachbacken die sehen zu lecker aus!
Freunde, und wenn ihr jetzt schon denkt "WOW!", ich bin mir sicher da wird noch viel mehr kommen. Sophie hat ein Händchen fürs Blog schreiben. Wir müssen uns warm anziehen! :)
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der zweite Blog ist von einer so lieben Person und ich freue mich ihr endlich einmal was zurückzugeben. Sarah schreibt unter dem Pseudonym Madmoiselle Bambini nämlich mit einer Engelsgeduld hier immer wieder wundervolle Kommentare, die mein Herz zum hüpfen bringen.
Nicht nur deswegen hat sie es verdient vorgestellt zu werden, sondern auch wegen ihrem schönen Blog "Twenty-Second of May".
Ganz besonders hat es mir der Header von Sarahs Blog angetan. Er stellt alles dar, was "Twenty-Second of May" verkörpert. Liebevolle Gestaltung, ein verspieltes Design und ein bisschen romantisches Feeling. Ich finde er ist absolut gut gelungen.
Sarah ist ein romantisches Mädchen und so ist auch ihr Blog. Voll von mädchenhaften Charme und verträumten Ideen. Wie ein heller Sonntagmorgen mit Spitzenkleid und Himbeertörtchen zum Frühstück, während die Staubkörnchen im Licht tanzen.
Sie schrieb mir: "In meinem Blog steckt mein ganzes Herz, meine Kreativität, ja mein Blog ist ich." Ich finde diesen Satz sehr schön, vielleicht liegt es an dem "ja" darin, denn er zeigt ihre liebevolle Verbindung zu dem Blog. Sie möchte ihren Lesern Liebe und Freude übermitteln. Das ist ihr besonders wichtig, denn egibt für sie nichts schlimmeres als ein paar lieblos gemachte Bilder und Zeilen die man den Lesern einfach so hinwirft.
Ich finde man merkt deutlich wie viel Energie und Kraft, Herzblut und Wille hinter Sarahs Blog steckt. Das muss man einfach würdigen wie sehr sie ihren Blog antreibt und froh sein, dass Sie sich so viel Arbeit mit ihm macht.
Ich bin zum Beispiel ganz verliebt in dieses DIY, denn es ist klasse umgesetzt und es stimmt einfach alles daran. Die Farben, die Materialien, das Ergebnis! Ich suche schon nach Möglichkeiten, bei denen ich diese Papierrosetten einsetzten kann. Oder dieses leckere Brownie Rezept. Sie sehen noch so wunderbar knatschig aus, dass sie einfach himmlisch schmecken müssen!
Sarah schafft es ihre Rezepte und DIY schön zu präsentieren und immer noch eine kleine verspielte Note mit hineinzubringen, die einen einfach glücklich macht und ihren Blog so besonders.

Ich hoffe euch haben die Blogs gefallen und ihr stattet ihnen mal einen Besuch ab. Die beiden vorherigen Blogvorstellungen haben sich sehr über euch gefreut und das hat mich wiederum gefreut! :) Für mich geht es nach der Uni heute noch mit einer Freundin ins Theater in eine offene Probe ihres Stücks und dann werden wir einmal schauen was der Abend so bringt.
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 11. November 2012

DIY// Adventskalender

Ihr Lieben, momentan ist viel zu wenig Zeit. Zu wenig Zeit für einfach alles. Obwohl ich den gesamten Tag herumwirble wie ein junges Eichhörnchen habe ich dennoch abends das Gefühl nicht wirklich viel geschafft zu haben.
Ich hätte noch dies.... und das muss ich morgen aber ganz dringend... und Oh Schreck das hab ich ja noch gar nicht....! So sehen meine Gedanken vorm Schlafengehen aus und neben meinem Bett wird meine To-do Liste immer länger.
Obwohl ich also den ganzen Tag Sachen erledige, den Haushalt in Schuss halte und nebenbei versuche mein Unileben zu regeln, habe ich dennoch abends das ungute Gefühl mal wieder nur ein bis zwei Sachen auf meiner unendlichen Liste erledigt zu haben. Ich bräuchte knapp zwei Wochen ungestörte Ruhe um alles abhaken zu können. Wenn ich fix bin auch nur eineinhalb.
Aber ich habe es dank meiner wundervoll-schrecklichen To-Do Liste geschafft ein DIY rechtzeitig fertig zu bekommen. Damit ihr genügend Zeit für das basteln habt und ausreichend inspiriert werdet gibt es nun mein DIY für einen Adventskalender. Letztes Jahr bastelte ich diesen hier, dieses Jahr gibt es nun einen neuen. Los geht´s:

Ihr braucht:
ein großes Brett oder stabile Bastelpappe
Lackfarbe
starke Bänder
Papiertüten (möglichst blickdicht)
starkes Klebeband (Gaffer Tape o.ä.)
Lineal
Nummernsticker (optional)
1. Die Bastelpappe/ Holzplatte mit Lack besprühen und gut trocknen lassen.

2. Messt aus wir groß eure Tütchen sein dürfen, sodass ihr alle auf dem Brett unter bekommt. Faltet eure Tütchen. Am besten legt ihr einen Prototyp immer neben die zu faltende Tüte, sodass alle gleich groß sind. Ich habe je vier Tütchen in eine Reihe gelegt. Verziert eure Tütchen mit Zahlenaufklebern oder beschriftet sie. Ich habe meine von "Casa di Falcone" (ein so schöner Shop!) bestellt. 

3. Befestigt nun die Bänder, an denen später die Tütchen dranhängen werden. Messt hierfür zuerst den Abstand zwischen den Bändern ab, damit sie auch gerade hängen.

4. Spannt nun die Fäden um die Platte und befestigt sie mit starkem Klebeband auf der Hinterseite. 

5. Achtet darauf, dass die Bänder gut gespannt sind, damit sie später mit den Tütchen dran nicht durchhängen. Sie sollten leise klingen wenn man sie zupft.

6. Als Abschluss könnt ihr noch Verziezrung anbringen. Ich habe Buchstaben angemalt und mit Kleber oben an der Platte angebracht. Schlicht und reduziert. Am Ende noch die Tütchen anbringen. Damit sie nicht Abstehen (wie noch bei mir) könnt ihr die Tütchen hinten mit Tape zusammenkleben. So hängen sie nah an der Platte dran.
Ich liebe Adventskalender! Auch wenn ich schon "so erwachsen" bin, gibt es für mich jedes Jahr noch einen. Dieser Adventskalender ist, sobald man alle Utensilien beisammen hat wirklich schnell gebastelt und ist einfach umzusetzten. Ich mag die schlichte und moderne Gestaltung des Kalenders und finde die Farben sehr schön. Wer jetzt noch ein wenig Inspiration braucht und partout nicht weiß was er denn in die Tütchen füllen soll für den habe ich hier ein paar Denkanstöße.

Kleine Schokoladentafeln, Haarklammer, Minihandcreme, Kaugummis, neue Tessorten, ein Stempelkissen, Gutscheine (z.B. Abwasch erledigen, Rückenmassage, ein Getränk auf dem Weihnachtsmarkt...), Haargummis, Feuerzeug, neue Socken, Miniaturparfum, Stempel, Maskingtape 
kleine Weihnachtsdeko, Lippenbalsam, schöne Stifte, Nagellacke oder Plätzchen.
Ihr seht es gibt viele Ideen und bestimmt hat derjenige dem ihr den Adventskalender schenken wollt auch ganz persönliche Vorlieben, die ihr dann einbauen könnt. Ich hoffe ihr hattet Spaß daran, ich werde mich jetzt wieder hinter meine To-Do Liste klemmen. :)

Einen wunderschönen Sonntag, Coco

Mittwoch, 7. November 2012

Rezept// Double Chocolate Cupcake

Anlass für das heutige Rezept war mein Drang endlich einmal meine neuen Spritztüten auszuprobieren. Ich habe sie bei Backtraum bestellt, einer Seite mit Suchtpotential für alle Backverliebten. Ich hätte Stunden lang die Utensilien voller Freude in den virtuellen Warenkorb legen können, wäre da nicht das liebe Geld... Mit den Sachen zu arbeiten macht aber unglaublichen Spaß und die Cupcakes sehen so viel schöner aus, wenn man sie mit gutem Werkzeug verziert. Ein bisschen Übung brauche ich aber dennoch noch.
Die Inspiration zu dem Rezept bekam ich durch meine wundervolle Freundin. Sie hatte vor zwei Tagen Geburtstag und ist ein absoluter Schokoladen Fan. Vor alles liebt sie weiße und dunkle Schokolade in einem. So lag es nahe, eine Cupcakevariation nach ihrem Gusto zu erstellen.
Also meine Liebe F., dies ist dein Rezept (und euers natürlich auch):
Zutaten
Muffins:
300g Mehl
250g Zucker
1/2 Päckchen Backpulver
5 Eier
110g Butter
100g Blockschokolade
2 EL dunkles Kakaopulver (Bensdorp)
100g weiße Schokolade

Topping: 
100g weiße Schokolade
200g Frischkäse
Mehl mit Backpulver vermischen. Anschließend die Butter zusammen mit der Blockschokolade schmelzen. Eier mit dem Zucker schaumig rühren und die Schokoladenmasse hinzufügen. Miteinander verrühren und nun löffelweise das Mehlgemisch hinzugeben. Alles gut miteinander vermengen, sodass es keine Klumpen mehr gibt. Abschließend 2 EL Kakaopulver und die weiße Schokolade (in Stückchen gehackt) hinzufügen. Wer es noch schokoladiger mag, der kann noch ein wenig mehr Blockschokolade schmelzen. Damit der Teig dadurch nicht wieder zu flüssig wird, noch etwas Kakaopulver oder Mehl hinzugeben, ganz nach Belieben.
Den Teig mit zwei Löffeln in Muffinförmchen geben und diese bei 180°C (vorgeheizt) für ca. 20- 25min im Ofen backen. Der Teig reicht für ca. 24 Muffins.

Für das Topping die weiße Schokolade schmelzen. Den Frischkäse ein wenig verrühren und die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Alles miteinander vermengen, es wird dann eine schöne Creme. Noch etwas im Kühlschrank kühlen lassen und anschließend mit einer Spritztüte auf die abgekühlten Muffins geben. Das Topping reicht für ca. 8- 10 Muffins, je nachdem wie viel Topping man aufspritzt.
Die Cupcakes mit den beiden Schokoladenvariationen sind wirklich lecker und das Topping ist nicht zu süß. Das mag ich sonst nämlich nicht. Die Muffins gehen wunderbar gleichmäßig auf und werden nicht zu trocken. Das Rezept ist sehr einfach und so vielfach zu variieren. Also viel Spaß damit.
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 4. November 2012

Blogvorstellung// Teil I

Heute möchte ich gar nicht viele Worte vorab verlieren, denn heute geht es um euch. Besser gesagt um euch und eure Blogs. Viele Blogs haben sich angemeldet und ich habe einige sehr schöne ausgewählt, die ersten beiden werde ich euch heute zeigen.
Es sind zwei ganz verschiedene Blogs und jedes für sich ist ein Juwel. Eigentlich wollte ich euch pro Post immer mehrere Blogs zeigen und ein paar wenige Sätze dazu zu schreiben. Aber ich finde eure Blogs so schön, dass ich sie richtig würdigen will. Ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen immer nur ein paar kleine Sätze zu schreiben. Deswegen werde ich in jedem Teil nur zwei Blogs vorstellen, diese aber etwas ausführlicher. Es werden noch zwei weitere Blogvorstellungsteile folgen. Ich überlege auch schon ob ich nicht eine kleine Rubrik entwerfen soll, in der ich kontinuierlich schöne neue Blogs vorstelle. Nun aber genug von mir und mehr über euch... Hier sind die ersten beiden Blogs!
Einfach auf die Blognamen klicken um auf den Blog zu gelangen.

Ein einfaches Layout, minimalistisch und klar. Karoline stellt dadurch ganz deutlich ihre Fotos in den Vordergrund, lässt diese sprechen und ihre Stimmungen auf uns wirken. Und genau das macht ihren Blog so schön. Denn die Stimmung in den Bildern steht für sich. Es bedarf keiner Umrahmungen oder kleiner Verzierungen. Pur und reduziert. Ganz ruhig und traumhaft- so sind ihre Bilder. Wie ein nebliger kalter Morgen, an dem der Tau noch in den Gräsern hängt und die Luft noch wunderbar frisch ist. Ihrem Blog wohnt eine Weite und Stille inne, die wirklich wunderschön ist. Man hat das Gefühl in ihrem Blog könne man aufatmen.
Karoline ist 16 und an ihrem Blog "Bittersweet" liebt sie besonders, dass es ihr die Möglichkeit gibt ihre Bilder öffentlich zu machen. Ihr Fotos bleiben nicht versteckt in einem PC- Ordner, sondern werden genutzt und helfen sogar dabei neue Leute kennenzulernen. Ihr Blog hilft ihr die eigenen Fotografiekünste zu verbessern, sei es durch die Tipps ihrer Leser oder durch eigenen Ansporn.
Bei ihr fiel es mir so schwer Bilder auszusuchen. Ich hatte mir ca. 20 Stück gespeichert die ich verwenden wollte. Ich habe dann 45min gebraucht um diese auf acht zu reduzieren. Denn jedes Bild hatte etwas so schönes, in das ich mich gleich verliebt habe. Liebe Karoline, falls du dich jetzt fragst warum ich fast nur deine Naturaufnahmen verwendet habe- ich konnte nicht anders. Ich bin einfach ganz hoffnungslos deiner frischen und stillen Natur verfallen und musste diese Bilder verwenden. Und so nenn ich die erste Vierercollage auch die "vier Elemente" (Feuer- Wasser- Luft und Erde)!
Schaut euch den Blog an und klickt euch ein wenig durch ihn hindurch. Karoline hat so viel Talent, dass solltet ihr euch einfach ansehen!

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der nächste Blog gehört Dani und ist so ganz anders als der vorherige Blog. Ihre Art zu Schreiben, das Layout, die Anordnung der Bilder. Als sich ihr Blog auf meinem Desktop öffnete war mir direkt klar: dieser Blog muss in die Vorstellungsrunde- das ist sicher! Ich war sofort verliebt in das wunderschöne Layout, den perfekt abgestimmten Header und ihre tollen DIYs. Ich war begeistert von den schönen Farben, die ihren Blog dominieren und mir als erstes ins Auge fielen. Man merkt einfach wieviel Arbeit und Liebe dahinter steckt. Sie hat sich Gedanken über ihren Blog gemacht, nichts ist hier "mal eben so" und alles wurde wunderschön in Szene gesetzt.
So viel Inspiration! Gingered Things (schon den Namen finde ich toll) strotzt nur so vor DIYs, Ideen und Inspiration zum selber machen. Beim Lesen ihres Blogs juckt es einen geradezu in den Fingern schnellstmöglich nach Schere und Papier zu greifen und selbst aktiv zu werden. All ihre DIYs sind so ordentlich und fein umgesetzt, ich bin ein totaler Fan davon. Bezeichnend für Danis Bstelleidenschaft ist, dass sie auch meinen Blog über eine Bastelwebside gefunden hat. Ich finde das passt alles sehr gut zusammen.
Dani ist es wichtig ihre Ideen und Inspirationen mit euch zu teilen. Sie will inspirieren und die kreative Seite an ihren Lesern anregen. Das Teilen von Ideen, die Gemeinschaft und die Möglichkeit euch Einblicke in ihre Gedanken zu gewähren machen für sie das Bloggen so schön. Ich fand ihr DIY zum Fadenspiel besonders schön, denn auch ich hatte so etwas schon einmal umgesetzt. Mir gefällt diese Art von Deko wirklich gut und Danis Beispiel sieht einfach toll aus! Als ich ihre schönen Umsetzungen sah, schossen mir wieder hundert weitere Ideen für neue Fadenideen durch den Kopf.
Lasst euch von Dani inspirieren und erfreut euch an ihrem heiteren, absolut stimmigen und wunderschönen Blog.

Das waren nun die zwei ersten Blogs. Mochtet ihr die Präsentation? Haben euch die Blogs gefallen? Bestimmt! Sie sind so toll. Macht ihnen und mir eine Freude und schaut euch auf ihnen um. Ich freue mich über eure Gedanken und die beiden vorgestellten Bloggerinnen sicherlich auch.
Einen schönen Sonntag, Coco

Donnerstag, 1. November 2012

Rezept// Quiche Lorraine

Wie ihr am Sonntag schon im "Follow me around" sehen konntet, gab es letzte Woche bei uns eine Quiche Lorraine. Schon lange wollte ich euch mein Rezept zu dieser Köstlichkeit geben, denn diese Quiche ist wirklich lecker. VERSPROCHEN!
Quiche Lorraine ist so eine wunderbare Abwechslung zu allem Süßen was immer so gebacken wird und das ideale Mitbringsel auf einer Party. Ich backe sie häufiger wenn wir bei Freunden eingeladen sind, uns zum Grillen treffen oder für ein Buffet. Diese Quiche Lorraine schmeckt wirklich allen, die sie bisher probiert haben, denn sie ist nicht zu salzig oder trocken. Das Rezept ist wirklich ganz einfach, lässt sich wundervoll vorbereiten und geht sehr fix. Für mich muss Quiche Lorraine genauso schmecken und mit diesem Gericht werdet ihr definitiv nichts falsch machen! LECKER!
Ihr braucht:
Für den Teig:
250g Mehl
1 Eigelb
1 Prise Salz
4 EL Wasser
125g Butter weich

Für die Füllung:
100g Käse Gouda
120g Speckwürfel
4 Eier
250ml Schlagsahne
Salz /Pfeffer
geriebene Muskatnuss

Alle Zutaten für den Teig miteinander vermischen und mit einem Knethaken durcharbeiten. Zu einem glatten Zeig ausrollen und in die Quicheform geben. Man kann auch den Teig direkt in der Qicheform auslegen, anschließen den Rand hochziehen. Den Boden einige Male mit einer Gabel einstechen und für ca. 15min bei 180°C in den nicht vorgeheizten Ofen geben.
Speck (wer lieber Schinken mag kann auch diesen nehmen) kurz in einer Pfanne andünsten und abkühlen lassen. Den Käse entweder schon gerieben kaufen oder selbst in Streifen reiben. Käse mit dem Speck, den Eiern und der Sahne verrühren. Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen und auf den vorgebackenen Boden geben. Die Quiche ca. 25min bei 180°C in den Ofen geben, bis sie goldgelb ist.
Ein wirklich leckeres Rezept, dass ihr auf jeden Fall mal ausprobieren solltet. Ich werde heute noch eure weiteren Bewerbungen  für die Blogvorstellungen lesen und mich über eure lieben Kommentare freuen. Ihr seit Balsam auf meiner Seele! Und es sind wirklich sehr schöne Blogs dabei! Heute ist der letzte Tag an dem ihr euch noch bewerben könnt. Wer also noch Lust hat mitzumachen, der sollte sich noch schnell bewerben. 
Des Weiteren sind die Lebensszenen jetzt auch auf eine tollen Internetseite vertreten. Ich wurde in die "Hall of Fame" von Bastelwunder aufgenommen. Hier könnt ihr Blogs finden, die sich durch besondere Kreativität und DIYs auszeichnen. Stöbern lohnt sich da auf jeden Fall! Ich habe mich auch darüber sehr gefreut, denn die Seite ist wirklich schön.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen und gemütlichen Abend. 
Liebste Grüße, Coco
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...