Sonntag, 28. Oktober 2012

Follow me Around IV

Die Woche endet und ich zeige euch mal wieder was so passiert ist. Schließlich ist der letzte Follow me around schon wieder einen Monat her. Damit ihr mich ein bisschen besser kennenlernt habe ich vom 21.10. 2012- 27.10. 2012 für euch dokumentiert was  ich diese Woche getan und erlebt habe. 
Diese Woche war, wie ihr gleich sehen könnt, ziemlich ruhig. Zwischen goldenen Oktobertagen und nebeligen Herbstmorgenden. Konzentriertes Arbeiten und entspannte Abende. Dieses Semester habe ich doch recht anstrengende und zeitaufwändige Seminare belegt, für die ich viel arbeiten muss. So war die Zeit unter der Woche für den Univeritätsgang, Vorbereiten für die Uni und die Suche nach Praktikumsstellen verplant. Das Wochendende hielt da schon mehr Freiheiten für mich parat. Schaut selbst wie es war...

Ein richtig lazy-sunday wie er im Buche steht. Langes ausschlafen, ein ausgedehntes Frühstück und dazu die Reste des Pull Apart Breads genießen. Aufholen was in dieser Woche so liegen blieb und die Wohnung aufräumen. In happy-Schlafanzug-Mood und einer Kanne Tee "Tod auf dem Nil"anschauen. Ich liebe. Agatha Christie, ich liebe Krimis!  An der Übersetzung für das morgige Spanischseminar arbeiten und Pudding kochen. Ein ruhiger Abend und der Einsatz der selbst gemachten Tassenkerzen. Ein tiefenentspannter Ausklang der Woche!

Ein goldener Oktobertag und das schöne Gefühl von blütenfrisch duftenden Haaren. Fertig machen für die Uni und das tolle Gefühl perfekt vorberitet zu sein. Zwei aufeinanderfolgende Übersetzungskurse hinter mich bringen und anschließend schnell in die Stadt fahren, um gekaufte Kleidung umzustauschen. Eine proppenvolle Innenstadt und warme Temperaturen. Zu hause wartet ein schönes Paket auf mich, voll mit Utensilien für zukünftige DIYs. Ich freue mich wie ein kleines Kind! Zum Ende des Tages den Post für den morgigen Tag vorbereiten.

Der frühe Start in den Tag und ein geflochtener Pony zur Seite. Auf der Suche nach geeigneten Schulen für mein Praktikum und viele Bewerbungen schreiben. Eine unglaublich langweilige Arbeit! Ein weiteres schönes Paket, das seinen Weg zu mir findet und die Gedanken schweifen lassen, was man damit so alles machen kann. Es wird ja noch so lecker in Zukunft! Vorbereiten für die Uni mit dem umfangreichsten Reader den ich je gelesen habe. Anschließend die abendliche Vorlesung bei einem meiner Lieblingsdozenten. Ein lustiger Mensch mit unglaublich viel Wissen und Präsenz. Bei der Heimkehr vom Freund die grandiose Ruck-Zuck-Pizza serviert bekommen.

Die schöne gelbe Strumpfhosen dieses Jahr zum ersten mal tragen. Eine Farbe die glücklich macht und perfekt in den Herbst passt. Einkaufen gehen und leckeren Lauch nach hause bringen. Am Mitttag zur Uni fahren. Die Bäume auf den Campus strahlen in herbstlichen Farben. Sonne bringt Farben so wunderbar zum leuchten! Wieder zu Hause eure schönen Bewerbungen für die Blogvorstellung lesen. Ein Gefühl wie wenn man Überraschungseier öffnet. Wunderbar! Eine neue schöne Teesorte ausprobieren, die wirklich winterliche Gefühle weckt. Abschließend Fußball gucken und ein spannendes Spiel genießen.

Der Blick aus dem Fenster und die Erkenntnis, dass der goldene Oktober sich dem Ende neigt. Es ist diesig un nebelig. Vorbereitung für die Uni und Unmengen von spanischen Zeitungsartikeln ausdrucken. Mit dem kuscheligen von Oma gestrickten Schal zum ersten Mal im Jahr der Kälte trotzen. Ein letztes Mal in der Woche in die Universität. Abendliches Arbeiten und Inspiration für den Blog sammeln. Gott sei Dank bündelt mein Moleskine die Ideen. Zum Abendessen gibt es bestes Kinderessen. Möhren- Kartoffelbrei. Es ist sooo lecker!

Ein kleine Sünde zum Frühstück und das schöne Gefühl Freitags frei zu haben. Mittags "Mord ist ihr Hobby" gucken und sich dabei noch mal auf dem Sofa zusammenkuscheln. Habe ich schon erwähnt, dass ich Krimis liebe? Eine leckere Quiche Lorraine backen und diese anschließend fotografieren. Das Rezept für euch wird folgen. Am Abend ein Besuch zu Hause, für ein großes gemeinsames Familienessen.  Das neue J.K. Rowling Buch bekommen und die erste Staffel "MadMen" ausleihen. Die Quiche dient provisorisch als Geburtstagskuchen und schmeckt ausgezeichnet. Rösti, Crêpes - ein leckerer Abend und nächtliches nach Hause fahren. Meine Familie ist so wunderbar!

Kalte Temperaturen und ein eisklarer Himmel vor dem Fenster. Tieferes Einkuscheln unter die Bettdecke. Die ersten Seiten des neuen J.K. Rowling Romans lesen und das wiedererkennen eines altbekannten Schreibstils. Ein spätes Frühstück, diesmal ganz süß mit Marmelade und anschließend weitere Bewerbungen schreiben. Passend zum Himmel fällt auch die Farbe der heutigen Kleidung aus, eine himmelblaue Chiffonbluse. Putzen der Wohnung und spät nachmittagliches Treffen mit meiner wundervollen Freundin F. Gemeinsames kochen (leckere Bolognese- Yummi!), Pläne einen Film zu gucken oder wegzugehen und letztendlich doch den ganzen Abend durchgeredet. Ein wunderbarer Abend, lange Gespräche und spät nächtliche Verabschiedungen.

Und jetzt sitze ich hier mit kleinen Augen, tippe diese letzten Zeilen und werde mich gleich noch einmal in mein Bett einkuscheln. Ich habe gestern, ich muss ganz ehrlich sein,  beim Treffen mit meiner Freundin einfach vergessen Fotos zu machen. Wir haben gekocht, geredet, gelacht, gegessen und noch mehr geredet, da blieben die Fotos auf der Strecke, sodass ich das Nudelbild nachträglich heute morgen aufnahm.
Wie war eure Woche? Wart ihr auch schon im Lern- und Unistress oder hattet ihr etwas mehr Zeit für eigene Aktivitäten?
Liebste Grüße, Coco

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Blogvorstellung - Deine Chance

Nun gibt es meinen Blog seit 53 Wochen und ihr habt hier in letzter Zeit so wunderbar und üppig kommentiert, dass ich euch etwas zurückgeben möchte. Blogger beruht auf Austausch, freundliche und konstruktive Kritik und einem inspirierenden Miteinander. Diese Komponenten haben mich damals dazu verleitet einen Blog zu starten und so ist es jetzt auch nur logisch, wenn ich genau diese Ideale auch auf meinem Blog umsetzte. Ich möchte euch- wie man ja so schön neudeutsch sagt- promoten.
Ihr habt einen tollen Blog? Ich kocht wundervolle Rezepte? Ein lustiger Schreibstil, eine innovative Rubrik oder ein schönes Layout? Damit bekommt ihr die Chance euren Blog auf den Lebensszenen zu präsentieren. Wir vernetzten uns, rücken alle ein Stückchen näher zusammen und freuen uns an der Kreativität von anderen Bloggern.
Ich hätte mir damals, als den Blog startete, gewünscht, dass ich auch direkt eine Möglichkeit zur Präsentation meines Blogs gehabt hätte. Allerdings war ich damals noch ziemlich unbeholfen und ich dachte, dass dies nur große Blogs machen, die schon richtig viele Leser haben. 
Somit richtet sich diese Möglichkeit vor allem (aber nicht ausschließlich) an die kleinen Blogs unter euch, die die noch nicht in der ganzen Bloggerwelt bekannt sind. Ich möchte euch eine kleine Starthilfe geben. Ihr habt die Chance euch vorzustellen, möglicherweise einige neue Leser hinzuzugewinnen und noch weitere schöne Blogs kennenzulernen.

Je nachdem wie viele sich von euch melden, werde ich  ein oder zwei Vorstellungsrunden machen. Zu jedem vorgestellten Blog werde ich einige Zeilen schreiben, ein paar eurer Aussagen präsentieren und einige Bilder eures Blogs zeigen. Indem ihr euch hier anmeldet, erlaubt ihr es mir also eure Bilder zu verwenden. 
Natürlich kann euer Blog auch ein mehr als 200 Leser haben, ich habe dies einfach mal als Richtwert angegeben. Wenn ihr meint euer Blog ist so wunderbar, er muss einfach allen gezeigt werden, dann ignoriert die Leserrichtwert. Es ist auch egal wie lange ihr schon Leser seid, ob ihr still mitlest oder viele Kommentare schreibt. Es soll ja ein Dankschön an euch sein.
Seid nur etwas kreativ und hinterlasst mir ein paar schöne Antworten. Anmelden könnt ihr euch bis zum 1.11. 2012. Lasst was von euch hören!

Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 21. Oktober 2012

Rezept// Pull Apart Bread

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, ist das Rezept am Dienstag aufgrund des neuen Bloglayouts ausgefallen. Ich möchte euch auch noch einmal sagen wie gerührt ich war eure ganzen wundervollen Kommentare zu lesen. Ich hätte damals wirklich nicht gedacht, dass ich heute auch nur 20 Leser hätte.  Da schreibe ich für gleich doppelt so gerne! 
Im Layout gibt es aber auch noch Probleme. Wie ihr sehen könnt, sind die Bilder und und die Texte noch ein wenig verschoben. Die linke Sidebar lässt sich nicht ganz an den Rand schieben. Falls ihr da also einen HTML-Code zur Hand hättet, der mir bei der Lösung meines Problems helfen kann, dann immer her damit? 

Nun gut jetzt aber zum Rezept. Kennt ihr diese Tage an denen man schon früh morgens aufwacht, der ganze Tag noch vor einem liegt und man voller Elan ist? 
Die Haare liegen direkt perfekt, an der Post ist keine Schlange und den Supermarkt verlässt man mit Tragetaschen voll von Obst und Gemüse. Die Sonne scheint leicht und golden zwischen den weißen Vorhängen im Wohnzimmer hindurch, die Katze schläft noch auf dem Sofa und um 11:30Uhr ist die Wohnung piccobello aufgeräumt. Es ist schon so viel geschafft und wunderbarer Weise hat man noch einen ganzen Tag vor sich! Was für ein Luxus, denn ansonsten ist Zeit immer Mangelware. Und dann fängt man an zu backen. Man fühlt sich ganz geordnet, summt zur Musik im Radio und stellt bedächtig alle Ingredienzien auf. Nach ein paar tiefenenstpannten Backstunden sieht man sich schließlich mit einer dampfenden Tasse Tee und duftendem Zimtbrot auf dem Sofa sitzend, die Füße hochgelegt in den Kuschelsocken eingepackt und in der Luft hängt noch der süßliche Duft des warmen Hefegebäcks. 
Solche Momente sind viel zu selten, aber als ich den Kuchen backte, hatte ich genau so einen perfekten Tag erlebt. Zeit, Zeit, Zeit. 
Es gibt nur wenig, was mich so glücklich macht wie Hefegebäck- wirklich wahr! Es ist kein SchnickSchnack, ganz ein bodenständiges Gebäck und es ist durch und durch lecker. Als ich als Kind mit dem Backen anfing, probierte ich mich als erstes an Hefeteig und seitdem bin ich diesem verfallen. Ihr werdet es so ganz und gar nicht bereuen wenn ihr dieses Rezept nachbckt, denn es ist pure Nervennahrung und ihr werdet ein großes "MHHHHHHH Lecker" ausrufen!
Ihr braucht:
Für den Teig:
360g Mehl
55g Zucker
1 Pck. Trockenhefe
1/2 Teelöffel salz
55g Butter
80ml Vollmilch
2 Eier
3 EL warmes Wasser
2 Msp. Vanillemark

Für die Füllung:
140g Zucker
4 Teelöffel Zimt gemahlen
1/4 Teelöffel Muskatnuss gemahlen
30g Butter
1 EL Rohrzucker

Zuerst 240g des Mehls zusammen mit dem Zucker und Salz vermischen. Der Rest des Mehls wird später noch verwendet. Die Trockenhefe mit 3 EL warmen Wassers und einer Prise Zucker verrühren. Das Wasser sollte warm sein, aber nicht heiß, da sonst die Hefebakterien getötet werden. Die Hefe ca. 5min quellen lassen. Währenddessen die Butter und die Vollmilch zusammen in einem Topf schmelzen. Den Topf vom Herd nehmen und 2 Messerspitzen des Vanillemarks einrühren. In einer kleinen Schüssel die Eier verquirlen und beiseite stellen. Nun das warme (aber nicht mehr heiße!) Butter- Milch- Gemisch sowie die schäumende Hefe und die Eier zum Mehlgemisch geben. Alles mit einem Spachtel oder Holzlöffel verrühren. Fügt  wieder 100g Mehl hinzu. Es sieht erst so aus als würden sich Eier und Mehl nie verbinden, vielleicht klumpt es auch ein wenig, aber rührt einfach weiter. Am Ende habt ihr eine wunderbar homogene Hefemasse. Der Teig ist etwas klitschig, aber widersteht dem Drang noch mehr Mehl hinzuzugeben, die Masse muss etwas klebrig sein. 
Deckt den Hefeteig mit einem Tuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort min. 1h gehen bis sich der Teig verdoppelt hat.
Sobald sich der Teig vergrößert hat wird er mit den letzten 20g Mehl verknetet und anschließend noch einmal kurz für 5min. an einen warmen Ort gestellt. In dieser Zeit wird die Butter für die Füllung geschmolzen. Zucker und Rohrzucker, sowie Zimt und Muskatnuss miteinander verrühren. 
Den Hefeteig nun auf einer bemehlten Arbeitsfläche schön groß und rechteckig ausrollen. Mit der geschmolzenen Butter bepinseln, die Zimt Zucker Mischung großzügig darübergeben. Das Rechteck in 6 gleichgroße Streifen schneiden, diese aufeinander stapeln (rieselt was Zucker runter, einfach wieder drüberstreuen) und abermals in Vierecke schneiden. 
Die Schichten von Hefeteig nun in einer gebutterte und gemehlte kleine Kastenform stellen und ein letztes Mahl für eine halbe Stunde gehen lassen.
Den Ofen auf 170°C vorheizen und das Zimtbrot darin eine 35min. backen lassen. Keine Sorge, wenn es innen noch ein wenig roh erscheint, durch die Nachwärme wird es noch innen nachbacken. Das Brot etwas auskühlen lassen, es aus der Form lösen und noch warm servieren.

Zugegeben die Herstellung braucht etwas Zeit. Aber es ist gut den Teig in Ruhe gehen zu lassen, denn dadurch entfaltet er sein wundervolles Aroma. Es ist kein Zack-Zack Rezept, sondern lässt einen entspannen und zur Ruhe kommen. Nehmt euch Zeit, genießt den Duft und die Aromen. Zelebriert das Auseinanderzupfen des Hefebrotes und schließt die Augen beim ersten Bissen. Denn es ist soooo gut!
Liebste Grüße, Coco

Dienstag, 16. Oktober 2012

1. Jahr Lebensszenen mit neuem Geburtstagskleid

Hoppla, was ist denn hier passiert. Keine Sorge hier sind immernoch die Lebensszenen, Hier ist immernoch Coco- alles wie gehabt. Nun ja vielleicht nicht ganz so wie gehabt, denn wie ihr sehen könnt, hat sich mein Blog ein neues Kleid angezogen. Ganz richtig, heut morgen bemerkte sie, dass sie nun schon ein ganzes Jahr alt ist, weswegen sie sich mal kräftig für euch aufgebrezelt hat.
Der Blog ist ja auch reifer geworden, und vieeel erwachsener, da legt man sich schon mal einen neuen Stil zu. Für mich ist es unglaublich, dass ich jetzt schon ein Jahr blogge, hier schreibe, fotografiere und mit so tollen Menschen in Kontakt geraten bin. Das Bloggerjahr verging wirklich wie im Flug und es hat sich so viel getan.
Den Blog startete ich vor 365 Tagen ziemlich planlos. Schon länger faszinierte mich damals die Bloggerwelt, doch einen eigenen Blog habe ich mir nicht zugetraut. Ich wollte nicht, dass das Projekt scheitert und ich hinterher keine Freude mehr an dieser Bloggerwelt habe. An dem verregneten Sonntag vor einem Jahr wagte ich dann trotzdem den Schritt- zack, da war ein Blog. Ohne großes Können, ohne Plan legte ich los. Und es war eine wunderbare Erfahrung bis jetzt, denn ich habe so viele tolle und inspirierende Menschen kennengelernt. Aber ich habe auch viel über mich erfahren und während ich den Blog formte, formte der Blog auch ein wenig mich selbst. Deswegen feierten mein Blog und ich auch ein wenig seinen Geburtstag...



Vom ersten Moment an bis jetzt sind die Lebensszenen merklich gereift und das freut mich, denn ich denke, dass sich der Blog verbessert und meine Einträge immer mehr an Qualität gewinnen. Wenn man sich mal meine ersten Post anschaut wird man merken, was für ein Sprung stattgefunden hat und ich kann sehen wie viel ich dazugelernt habe. Es macht unglaublich Spaß und ich bin gespannt wie es in einem Jahr hier aussehen wird. Dies war das erste Bild das ich damals postete.
Zum Geburtstag gibt es also nun ein neues Outfit und ich finde es wirkt nun homogener, passender und auch freundlicher. Ich fand das alte Layout zu grau, es waren zu viele Gesichter, mir fehlte eine durchgehende Farbe und irgendwie sah es noch nicht so richtig fertig aus.
Dieses Layout ist nun - ich finde- etwas maritimer, es entspricht eher meinem Geschmack von klarem, aber verspieltem Design und meinem Naturell, mit Frische, Helligkeit und Einfachheit.
Ich finde damit passt es perfekt zu den kälteren Jahreszeiten und ich fühle mich für das erste wohl damit. Ich hoffe ihr auch. Die Abstände und Breiten des Layouts passen zwar noch nicht ganz, da gibt es einige Probleme, aber das werde ich im Laufe der Woche hoffentlich beheben können (jetzt ist 4 Uhr morgens und ich freue mich aufs Bett...).

Und noch etwas wird sich ändern: Der Name. Ich werde ab morgen den Namen des Blogs in "Lebensszenen" ändern. Warum werdet ihr jetzt fragen und ihr habt auch jedes Recht dazu. Schließlich habe ich den Bog unter dem Namen "Scènes de la vie" begonnen. Eigentlich ist es ganz einfach: der Name "Lebensszenen" ist viel einfacher und nicht so umständlich zu erklären. Ich fühle mich mehr mit ihm verbunden, schon lange Zeit habe ich meinen Blog für mich "Lebensszenen" genannt, einfach und klar. Inzwischen verbinde ich meinen Blog viel eher mit diesem Namen als mit "Scènes de la vie". Natürlich ist das jetzt eine Umstellung, aber der Blog bleibt der alte- nur ein anderer Name. Lasst euch drauf ein und genießt mit mir das neue Aussehen und den neuen Namen.
Ansonsten habe ich das Rezepte Archiv neu geordnet, es ist unterteilt nach Süßem, Hauptgerichten und Getränken. Und ihr könnt unter Travel einige meiner Reisen seit Bestehen des Blogs einsehen. An der Seite warten in den kleinen Bannern meine Rubriken auf euch. Die Insider (hier stelle ich schöne Geschäfte vor), meine Follow me arounds (Wocheneinblicke), die Introducing XY (Blogvorstellungen) und eine neue Rubrik: Gedankengut.
In dieser neuen Rubrik möchte ich in Zukunft meine Gedanken zu bestimmten Themen mit euch teilen und essayartig aufschreiben. Ich hoffe ihr werdet es mögen.

Schaut euch einfach um und verratet mir was ihr denkt. I hope you will like it, ich bin super duper mega gespannt. Den neuen Header mag ich besonders, denn irgendwie ist mein Blog für mich wie dieses kleine Mädchen. Verträumt, interessiert, offen und etwas verspielt.
Ihr habt diesen Blog reifen lassen, mich immer neu angespornt und diesen Blog zu dem gemacht was er jetzt ist. Also ein großes DANKE!
Allerliebste Geburtstagsgrüße, Eure Coco

Sonntag, 14. Oktober 2012

An autumn walk

Ich liebe den Herbst und er ist definitiv eine wundervolle Jahreszeit! Viele weinen dem Sommer hinterher, sobald die ersten kühlen Brisen anfangen die Blätter an den Bäumen abzuschütteln. Ich bin da anders, ich atme dann tief durch und freue mich auf die gemütliche, kältere Jahreszeit. Eine Jahreszeit in der der Himmel grau ist und die Blätter dafür umso bunter. Ich habe das Gefühl, dass ich im Herbst immer ein wenig besser zu mir finde. Der Sommer ist meist so vollgestopft mit Abenteuern und neuen Eindrücken, dass der Herbst mir erlaubt mich neu zu ordnen.
Die kühle Luft auf den Wangen, die Stiefel im nassen Gras und die Hände, die sich um eine dampfende Teetasse legen. Regnerische Abende in denen es nichts besserer gibt als sich tief in die Kissen des Bettes zu vergraben und sich Filme anzugucken. Oder an sonnendurchfluteten Nachmittagen sich im Park von allen Variationen des gelb-goldenen Lichts bescheinen zu lassen. Deswegen liebe ich den Herbst. Er ist Ruhe und Abenteuer zugleich, ich mag seine Kälte, ich mag den Wind, die schönen Farben, das Licht, die wunderbare Naturdeko und seine Gemütlichkeit.

Ich liebe Herbstspaziergänge. Denn es ist nicht so kalt wie im Winter und nicht so warm wie im Sommer. Man kann stundenlang gehen. Ohne ein Ziel stapft man durch Wälder, redet sich die Seele aus dem Leib und sammelt jede Kastanie die man sieht vom Boden auf. Wenn man nach Hause kommt, fühlt man sich einfach gesund. Man fühlt sich durch die knackige Luft angespornt, frisch und man hat das wundervolle Gefühl, etwas geleistet zu haben. Kennt ihr dieses Gefühl? Es ist toll und ich liebe es.

Solche ruhigen Momente liebe ich und im Herbst gibt es sie in Hülle und Fülle. Also genieße ich die nächsten Wochen dieser wunderschönen Zeit. Ich trage Regenschirme unter meinem Arm, kuschel die Hälfte meines Gesichts in dicke Schals und werfe ein wenig Laub in die Luft. 
Am Dienstag wartet hier eine kleine Neuerung auf euch und ich freue mich schon darauf sie euch zu zeigen. Ich bin ja sooooo gespannt, was ihr sagen werdet, aber mehr verrate ich noch nicht.
Bis dahin, Eure Coco

Dienstag, 9. Oktober 2012

Rezept// Pumpkin fries

Herbstzeit ist eine so leckere Zeit. Äpfel, Nüsse und natürlich die Kürbisse. Ich bin eine Kürbisliebhaberin, denn sie sind so vielfältig einzusetzen und bieten eine Bandbreite an tollen Rezepten. Für mich sind sie die Herbstboten par excellence und sie haben eine so schöne Form und Farbe. Kürbisse zu verarbeiten macht unglaublichen Spaß. Auskratzen, aushöhlen und schneiden.. Letztes Jahr stellte ich eine Kürbissuppe vor, dieses mal sollen es "Kürbis Pommes" sein. Ich kann schon mal so viel verraten: hmmmm. Also los geht´s!
Ihr braucht:
1 Hokkaidokürbis
100g Mehl
100ml Sahne
Salz/ Pfeffer
2 TL Paprikapulver
1 Msp. Cayennepfeffer
(Chilli/ Ingwer)
grobes Meersalz
1 Knoblauchzehe
Öl zum Frittieren
Zuerst den Hokkaido halbieren und auskratzen. Die Kerne könnt ihr aufheben und auch noch weiterverwenden. Die beiden ausgehöhlten Hokkaidohälften in Scheiben schneiden und diese dann in Stängel schneiden. Die Enden kürzen und so die Pommesform erhalten. Ich schneide dabei auch immer die Rinde ab. Dies ist aber beim Hakkaido zwar nicht unbedingt nötig, aber bei den Pommes finde ich das besser. Nun Mehl mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und einer Messerspitze Cayenne Pfeffer vermischen. Wer mag kann auch getrocknete Chillis oder Ingwerpulver hinzufügen. jetzt nur die Kürbispommes zuerst in der Sahne anschließend im Mehl wenden und anschließen ins heiße Frittieröl geben. Am besten immer nur ein par Pommes nehmen und diese nach ca. 3-4min. (je nachdem wie kross ihr sie mögt) herausschöpfen und auf einem Küchentuch abtropfen lassen. Anschließend über die Pommes eine kleine Knoblauchzehe drücken und mit groben Meersalz bestäuben.
Ich finde die Pommes sehr lecker aber sie sind auch unglaublich sättigend. Ein halber Kürbis reicht schon für drei Personen. Kürbispommes schmecken etwas süßlicher und sind weicher als die Kartoffelpommes, dass mag zwar etwas ungewohnt sein, aber dennoch sind sie sehr lecker und eine wunderbare Abwechslung. Wir essen sie gerne mit frischen Kräuterquark, dann sind sie sehr lecker.
Ich habe nun noch viel vom Kürbis übrig, hättet ihr denn Lust auf ein weiteres Kürbisrezept? Eine neue Kürbissuppe vielleicht? Sagt mir Bescheid.
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 7. Oktober 2012

Travel to... Madrid

Ich möchte hier heute eine neue Rubrik starten, die unter dem Namen "Travel to..." laufen wird. Ich werde darin Reisetipps zu den jeweiligen Städten geben die ich bereist habe und euch über Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte und Gastronomie informieren. Reisen ist toll und ich möchte euch ein paar Hilfestellungen geben, solltet ihr diese Orte auch einmal besuchen wollen. Wo kann man schlafen? Was sollte man beachten? Was sollte ich mir unbedingt anschauen?
Ich finde es immer spannend so etwas zu lesen, ich informiere mich gerne in Reiseführern und nach der Reise möchte ich einfach gerne meine Tipps und Erfahrungen weitergeben. Wollte ihr mehr Bilder der  Reise sehen dann könnt ihr sie hier finden: X / X / X.  Ich hoffe ihr habt Spaß daran.

Über Madrid
Madrid ist eine sehr dynamische, junge Stadt mit viel Leben und voller interessanter Ecken. Und obwohl die Stadt eine Hauptstadt ist und sie groß ist, fühlt man sich nicht verloren. Die Stadt erschlägt einen nicht und erscheint reduzierter als zum Beispiel Paris, in der jedes Arrondissements wie eine eigene Stadt wirkt. Alles ist hier wunderbar schnell zu erreichen. Madrid ist unglaublich hell und die wundervolle Architektur der Belle Époque zieht sich durch die Straßen. Viele Städte verbindet man mit einem bekannten Bauwerk. Brandenburger Tor, Colosseum oder Big Ben. Madrid besitzt kein so bekanntes Bauwerk, aber dafür ist die gesamte Stadt ein einzige wunderschöne Sehnswürdigkeit. So gibt es in Madrid natürlich auch Touristen, aber es ist doch ziemlich ausgeglichen und man fühlt sich immernoch wie in Spanien und bekommt einen authentischen Eindruck von der Stadt. Englisch wird aufgrund dessen gut gesprochen, doch es kann nicht schaden wenn man für den Besuch eines Restaurants, das kein Touribunker ist, einige Sätze Spanisch kann. Das Wetter war, obwohl wir Madrid im August besuchten, sehr angenehm. Trotz 30°C und Sonnenschein, war es nicht zu heiß. Die Luft ist trocken und durch die Straßen geht ein angenehmer Wind der einen stets etwas kühlt, sodass ein Städtetrip im Sommer keinerlei Probleme darstellt.

Unterkunft
Madrid ist voller Hostals und an jeder Ecke blinken einem die Schilder entgegen. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Stadt ist voller junger Backpacker, die gerne zentral, aber günstig schlafen wollen. Wir hatten ein sehr gutes Hostal, das in einer Seitenstraße der Puerta del Sol lag und damit kaum besser hätte liegen können.  Es hieß Hostal Matheu und mutet an, wie ein kleines Hotel. Es war sehr modern, gerade saniert, absolut sauber und sehr schön, ich kann es nur 100% weiterempfehlen. Wir fühlten uns so wohl dort, dass wir es gleich nach Valencia nocheinmal buchten um dort unsere letzten Madridtage zu verbringen. Frühstück hatten wir, um Geld zu sparen, nicht gebucht. Das war aber auch nicht nötig. Das Hostal hatten wir über budgetplaces gebucht, es war ein Sonderangebot, bei dem wir schnell zugeschlagen hatten. Für die ersten 5 Tage Tage bezahlten wir zusammen 120€. Schaut euch da nach guten Angeboten um, man kann allerdings auch noch billiger in Madrid wohnen. Hostaltechnisch ist es ein Traum! Unter unserem Fenster war zwar eine Restaurantstraße, auf der es nachts, etwas lauter war, aber man konnte die Fenster schließen und unangenehm war es keineswegs. 

Essen und Trinken
Ich finde die spanische Esskultur sehr schön. Es wird später, aber dafür länger und gesprächsintensiver gegessen. Es ist nicht nur bloße Nahrungsaufnahme, sondern das Essen wird zelebriert. Das Essen ist entspannter, es wird viel geredet und man bestellt nicht nur eine Sache. Die Tapas, die kleinen Deckelchen, regen zu einem langen Gespräch an, bei dem man ab und zu wieder einen Happen genießt. Kellner lassen einen oft in Ruhe während des Essen und fragen nicht ständig nach ob man noch etwas möchte, ihr meldet euch einfach wenn ihr noch etwas braucht. Die soziale Interaktion steht hierbei im Vordergrund und so kann sich ein Essen auch schon mal bis in die Nacht hinein ziehen. In Spanien geht man also erst ab ca. 10 Uhr essen und ich fand das für einen Städtetrip ungemein praktisch, man konnte noch so viel den Tag über sehen.  
Generell gilt, dass man das beste Essen etwas abseits der Tourihotspots bekommt. Man sollte in Madrid etwas bummeln, dann findet man viele tolle Restaurants. Meist reicht es schon wenn man in ein paar Seitenstraßen einbiegt, abseits der großen Plätze. Dort gibt es oft günstigeres, authentischeres und leckreres Essen, versprochen! Lasst euch nicht von den Verkäufern für irgendwelche Restaurants an der Straße anquatschen, dass Essen ist meist extra für Touristen ausgelegt, dementsprechend sind die Preise und gut schmeckt es meist auch nicht. 
Ein tolles Bocadillo bekommt man im Museo del Jamon schon für einen Euro. Für alle die den spanischen Schinken lieben und die Atmosphäre sollte man da auch mal mitbekommen haben. Es ist laut, schnell und alle Spanier drängeln sich um eine Theke um fix ein Bier und ein Bocadillo zu bekommen. Nichts zum längeren Verweilen, aber doch sehr unterhaltsam und lecker für Zwischendurch oder einen kleinen Snack am Abend. 
Wer es süßer mag sollte in der Chocolatería San Ginés vorbeischauen. Dort werden sehr leckere Churros serviert mit perfekter Schokolade zum dippen. Nicht zu süß und ausgezeichnte Konsitenz. Nachts ist dort der Teufel los und bis in die frühen Morgenstunden kann man dort die Teigkringel verschlingen. Auch die Tapas sollte man einmal probieren, ich habe mich in die Patatas Bravas verliebt.
Die Preise in Madrid sind überraschend günstig und nicht überteuert. Schon unter 30€ kann man für 2 Personen einen leckeren, langen Abend genießen. Überall gibt es kleine Supermärkte in denen man sehr günstig Obst, Gebäck und Wasser kaufen kann. Es bleibt also viel Budget übrig.

Kultur
Madrid bietet eine Fülle an interessanten Bauwerken und schönen Plätzen. Viele Museen bieten ermäßigte Preise für Studenten und EU-Bürger an oder sind an manchen Tagen komplett kostenlos. Stellt man es geschickt an, so kann man schon mit wenigen Euros viel besichtigen. Den Prado sollte man sich, sofern man die Zeit hat, auf jeden Fall ansehen. Es kostet ermäßigt nur 6€ und es gehört zu den bedeutendsten Museen der Welt. Wir haben einen Highlight Führer gekauft, der sich als sehr nützlich erwies. Das Reina Sofía Musuem zeigt zeitgenössische Kunst  und surrealistische Werke. Mein Fall war es allerdings nicht, denn ich mag Dalí nicht. Der Eintritt ist dafür allerdings an Samstagen von 14:30- 21Uhr und Sonntagen von 10- 14:30Uhr kostenlos, das fand ich klasse.
Am besten gefiel mir das Thyssen- Bonemisza Museum. Es zeigt auf eindrucksvolle Weise die Entwicklung von mittelalterlicher Kunst bis hin zu Lichtenstein, ist didaktisch toll aufgebaut und gleicht die Schwäche des Prado, den fehlenden Impressionismus und Moderne, aus. Oft darf man leider in  vielen Museum nicht fotografieren, also am besten immer nachfragen.
Einen wundervollen Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadt lässt sich vom Templo de Debod beobachten und der Palast gibt für 3,50€ (ermäß.) einen schönen Einblick in den Prunk der spanischen Monarchie. Wer einen schönen Ausblick auf Madrid genießen will, der sollte auf den Palacio de Comunicación steigen (direkt hinterm Cibeles Brunnen) und von der Aussichtsplattform die Gran Vía bestauen. Der Eintritt ist hier kostenlos, der Ausblick aber phänomenal. Wer etwas Ausspannen mag, der kann im Parque Retiro die Füße baumeln lassen oder Sonntags auf dem Rastro Flohmarkt sich die Seele aus dem Leib stöbern. Ich hatte absoluten Spaß daran.

Fortbewegung
Wie gesagt, Madrid erschlägt einen nicht, denn es ist alles wunderbar zu Fuß zu erreichen. Die ideale Satdt für einen Städtetrip. Wir haben die Metro nur 4x benutzt, zum Beispiel um von Flughafen in die Stadt und wieder zurück zu kommen. Also brauchten wir auch keine speziellen Wochentickets oder dergleichen. Die Metro vom Flughafen ist sehr unkompliziert und gehört direkt zum innerstädtischen Verkehrsnetz. Man fährt also ohne große Probleme direkt in die Stadt hinein. Die Metro ist angenehm gekühlt, gut strukturiert und sehr sauber. Besorgt euch zu Beginn einen Metroplan, damit ihr schon vorher genau wisst welche Linien ihr nehmen müsst, dass ist im Trubel sehr hilfreich.
Wer wie wir noch weitere Strecken in Spanien zurücklegen möchte, der sollte allerdings auf das Busnetz umsteigen. Das spanische Bahnnetz ist oft schlecht strukturiert, das Busnetz ist dafür umso besser ausgebaut. Die Busse sind preiswert, modern und sauber. Wir sind mit Avanzabus nach  Valencia gefahren und waren perfekt aufgehoben.

Ich hoffe euch gefallen Einträge dieser Art und ihr findet den ein oder anderen nützlichen Tipp. Es hat Spaß gemacht den Mini-Reiseführer zu schreiben und ich würde diese Rubrik auch gerne in Zukunft weiterführen. Vielleicht hat ja noch jemand von euch einige Ideen zu Madrid, die ich noch nicht kenne? Ihr kennt noch ein tolles Restaurant? Dann sagt es mir und ich werde ein EDIT dranhängen.
Ich wünsche euch einen wunderschönen sonnendurchfluteten Sonntag, 
Eure Coco

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Rezept// Applepie

So langsam komme auch ich im Herbst an. Natürlich färben schon seit einigen Wochen die Blätter, der dunkle Duft von gefallenem Laub liegt in der Luft und der Regenanteil nimmt deutlich überhand. Dennoch habe ich ein wenig Zeit gebraucht um mich auf den Herbst einzustellen, durch Florenz und das warme Spanien, das ich vor genau einem Monat verlassen habe, war der Sommer für mich noch so präsent. Auf einigen Blogs geht es schon seit längerer Zeit herbstlich her, auf manchen sind sogar schon die ersten Weihnatchtsboten (???) zu sehen, jetzt wird es hier auch etwas gemütlicher. 
Ich liebe den Herbst! Sogar so sehr, dass er einen ganz eigenen Post bekommen wird, in dem ich meine Liebe für ihn zum Ausdruck bringen werde. Wunderbar ist vor allem die Apfelzeit. Klar, in Supermärkten bekommt man das ganze Jahr über Äpfel, aber nun schmecken sie dreimal so gut. Deswegen lautet das heutige Rezept Applepie!
Lange habe ich überlegt ob ich dieses Rezept posten soll. Irgendwie ist es ja mein kleiner Liebling! Aber im Endeffekt ist das Rezept so unschlagbar lecker, dass ich es euch auf keinen Fall vorenthalten kann, denn jeder sollte min. einmal diesen Pie probiert haben. Da ich euch leider nicht allen einen Applepie backen kann (glaubt mir ich würde es tun), gebe ich euch also das Rezept zum selber backen, denn der Pie ist wirklich my all- time- favourite- super-duper- Darling!
Er geht so einfach, ruckzuck und schmeckt zu niederknien, ich backe ihn min. einmal im Monat. Er schmeckt nach warmen Äpfeln, weichem Zimt und dann taucht am Rande, ganz interessant der Ingwer auf. Der Ingwer ist nicht dominant, nur das kleine Highlight in der süß- sauren Pracht. Er ist herrlich ihr müsst ihn einfach probieren!
Er schmeckt nach einkuscheln in warmen Decken, kalten Wangen vom Spaziergang, Kerzenschein an Sonntagnachmittagen und bunten Bäumen. L-E-C-K-E-R!!!
Ihr braucht:
250g Mehl
150g weiche Butter
5EL kaltes Wasser
1 Prise Salz

750g BoskopÄpfel
4 EL Zitronensaft
2 EL Zucker
2 Pck. Vanillezucker
Ingwer gemahlen
Zimt
3 TL Speisestärke

Oangenmarmelade
Puderzucker

Aus dem Mehl, der Butter, Wasser und Salz einen Teig kneten. Ich mache das am liebsten mit den Händen, denn es geht wirklich flott. Äpfel waschen, schälen, entkernen und in Achtel schneiden. Die Apfelstücke dann in Scheiben schneiden. Die restlichen Zutaten für die Füllung mit den Äpfeln in eine Schüssel geben und alles abschmecken. Die Angaben sind nur Richtwerte, ihr probiert einfach so lange bis euch der Geschmack gefällt. Wem die Äpfel zu sauer sind, nimmt weniger Zitronensaft und passt dementsprechend auch die Zuckermengen an. Wer es gerne sauer mag, der nimmt weniger Zucker- einfach ausprobieren. Ich nehme immer viel Zimt und Ingwer. Ihr solltet ungefähr soviel haben, dass alle Äpfel gut mit Flüssigkeit benetzt sind und noch etwas Flüssigkeit am Boden der Schüssel ist.
2/3 des Teiges in eine Springform geben, den Rand etwas hochdrücken und Äpfel darauf verteilen, die Flüssigkeit drüberträufeln. Den Rest des Teiges zum Deckel ausrollen und überlegen. Alles für 40min bei 180° in den Ofen. Dann Pie oben mit Marmelade bestreichen (wer es mag) und Puderzucker mit Wasser vermischen, sodass eine Zuckerpaste entsteht. Diese auch aufpinseln und den Pie noch warm, am besten mit Sahne oder Vanilleeis genießen.
Probiert es aus, es ist wirklich mein absoluter Lieblingskuchen! Yummi! Ich genieße heute noch etwas den Feiertag, freue ich das meine Hausarbeit fertig ist und hoffe, dass ich es bald einmal schaffen werde schöne Herbstbilder zu knipsen. Sonne komm raus! :)
Liebste Grüße, Coco
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