Mittwoch, 29. August 2012

Rezept// Blaubeer-Zitronencreme-Kuchen

Heute kommt eine Rezept, dass ich vor einiger Zeit bei Anne von gutentag.info vorstellen durfte. Ich fand es wirklich sehr schön, diesen Gastbeitrag damals zu schreiben. Ich hatte mir viele Gedanken gemacht was ich zaubern könnte und hatte ich letztendlich für einen Blaubeerkuchen mit frischer Zitronencreme entschieden. Er war wirklich unglaublich frisch und hatte das perfekte Verhältnis von festen Boden, weicher Creme und fruchtig, süßen Beeren, deswegen will ich diese Rezept auch hier noch einmal vorstellen. der Kuchen ist perfekt für den Sommer, sollte aber früh genug gebacken werden da er Teig lange ruhen muss. Macht ihn am besten einen Tag vorher, denn er ist perfekt vorzubereiten. Los geht´s!
Ihr braucht:
Für den Boden:
125g Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz
250g Mehl
2 Eigelb
Abrieb einer Zitrone
3 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:
345ml süßes Sahne
150g Zucker
1 Zitrone
450g Frischkäse
1 Prise Salz
6 Blatt Gelatine

Die Butter zusammen mit dem Ouderzucker und dem Salz in die Küchenmaschine geben und geschmeidig rühren. Das Gerät stoppen, Mehl, Eigelb und Zitronenabrieb hinzugeben. Alles wieder miteinander vermengen, wenn es krümelig wird das kalte Wasser hinzufügen.
Wichtig ist, dass der Mürbeteig nicht zu viel behandelt wird, denn sonst wird er elastisch und verzieht sich später im Ofen. Also den Teig nur kurz verkneten, dann zu einer dicken Rolle formen, mit Mehl bestäuben und in Klarsichtfolie wickeln. Für ca. 1h in den Kühlschrank stellen.
Anschließend die Teigrolle herausnehmen, in handliche Stücke schneiden und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Die Ränder der Springform sollten leicht gebuttert sein, da dort der Rand hochgezogen wird. Die Springform mit dem Teig abermals für 1h in den Kühlschrank stellen.
Dann Backpapier auf den Teig legen und mit Linsen oder anderen Hülsenfrüchten bedecken. Diesen Vorgang nennt man "blind backen" und dient dazu, dass dr Rand aufgeht, während der Boden flach bleibt. Alles für ca. 15min bei 180°C in den Ofen geben, bis der Teig goldgelb ist. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Für die Zitronencreme nehmt ihr von der Sahne 1/4 ab (ca. 85-90ml) und gebt diese zusammen mit der Gelatine in einen kleinen Topf. Löst die Gelatine auf kleiner Hitze in der Sahne aus und rührt dabei gelegentlich um, sodass keine Klumpen entstehen. Sahne mit dem Zucker aufschlagen, bis sich kleine Spitzen ziehen, sie sollte noch nicht ganz fest sein. Fügt den Frischkäse hinzu und vermengt kurz Sahne und Frischkäse. Anschließend folgen Salz und Zitrone. Ich mag es gerne säuerlicher, also nehme ich sowohl den Abrieb der Zitrone, als auch deren Saft, sowie den Saft der Zitrone vom Mürbeteig.
Dies ist Geschmackssache und könnt ihr nach Belieben abschmecken. Alles wieder verquirlen, schließlich die gelöste Gelantine hinzugeben. Alles ca. 2 in abermals miteinander verrühren, bis es schön luftig ist. Nun die Creme auf den ausgekühlten Mürbeteigboden geben und für min. 6h, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
Blaubeeren waschen, trocken schütteln und auf die nun feste Creme setzte. Mit etwas Puderzucker bestreuen und vorsichtig aus der Form lösen.
Liebste Grüße, Coco



PS: Wunderbarerweise habe ich momentan die Möglichkeit Instagram zu nutzen! Ich kann zwar immer nur bei gratis WiFi hochladen, aber wer schon mal ein wenig von der Reise sehen möchte, der findet mich unter "lebensszene". Ich muss mich zwar erst in das System einfinden, aber ich ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mal vorbeischaut! Hasta luego...

Sonntag, 26. August 2012

DIY// Leinwandbild

Leinwanddrucke kennt jeder. Ich zeige euch heute wie ihr mit einfachsten Mitteln für zu Hause eure eigenen herstellen könnt. Die Idee ist denkbar einfach und ziemlich preiswert. Natürlich sind diese Leinwandbilder nicht absolut akkurat sonder, haben kleine Makel. Ich finde das nicht schlimm, denn genau darum geht es bei diesem DIY. Der leichte shabby Chic soll durchkommen. Diese Leinwanddrucke eignen sich perfekt als kleines Geschenk oder Dekoelement. Zum Beispiel für eine Bildercollage unterschiedlicher Größen an der Wand oder als Scherenschnitt.
Ihr braucht:
Leinwand (auf Keilrahmen gespannt)
einen Drucker
ein Bild
Pinsel/ Schere
Décopatch Kleber
Wasser


1. Euer Bild sollte klar und kontrastreich sein. Gut eignen sich natürlich schwarz/weiß Bilder oder Schattenbilder. Passt euer Bild dem Leinwandrahmen an und druckt das Bild in der benötigten Größe aus. Schneidet das Bild aus.

2. Bepinselt den Bilderrahmen mit Décopatchkleber. Passt dabei auf, dass der Kleber gleichmäßig verteilt wird und nirgendwo noch dicke Blasen liegen. Nun das ausgeschnittene Bild auf die Leinwand legen. Achtet darauf, dass wenn ihr Schrift aufbringen wollt, die Schrift spiegelverkehrt sein wird. Druckt also Schriften vorher spiegelverkehrt aus.

3. Das aufgelegte Bild glattstreichen und sämtliche Luftbläschen herausstreichen. Nun eine weitere dünne Schicht Kleber aufpinseln und auf die abstehenden Seiten sauber um die Rundung kleben. Nun den Rahmen am besten über Nacht austrockenen lassen.

4. Wenn der Kleber richtig gut ausgetrocknet ist, die Leinwand anfeuchten und das Papier herunterziehen. Mit warmen Wasser lässt es sich meist leichter lösen. Man sollte dann den Rest Papier herunterrubbeln, dabei allerdings nicht zu grob vorgehen, damit keine Farbe mit abgeht.

5. Wenn das Bild wieder getrocknet ist, wird es leicht milchig. Um dies zu vermeiden bepinselt ihr das Bild einfach mit Klarlack. Ich habe da einfach farblosen Nagellack genommen und ein dünne Schicht aufgetragen. So bleibt das Bild immer kontrastreich und wird nicht milchig.
Uns schon seit ihr fertig. Eurer Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt, egal welches Motiv ihr wählt. Ob Banksys Nola (wie meine Wahl), ein bekanntes Pulp Fiction Bild oder euer eigenes Motiv, alles ist möglich. Natürlich könnt ihr auch Collagen basteln oder mehrere Bild auf eine Leinwand bringen. Viel Spaß dabei!

Liebste Grüße, Coco



PS: Ich melde mich aus Madrid! Wunderbarerweise habe ich momentan die Möglichkeit Instagram zu nutzen! Ich kann zwar immer nur bei gratis WiFi hochladen, aber wer schon mal ein wenig von der Reise sehen möchte, der findet mich unter "lebensszene". Ich muss mich zwar erst in das System einfinden, aber ich ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mal vorbeischaut! Hasta luego... 
Madrid ist ein Traum!

Donnerstag, 23. August 2012

We say goodbye I say hello

Ihr Lieben, heute geht es los. Hier noch ein kurzes Goodbye, zwischen letzten Badetüchern, Reiseführern und Filmdöschen, die noch nicht eingepackt sind. Es herrscht gerade etwas Chaos, Aufregung und Vorfreude in einem.
Ich kann noch gar nicht richtig glauben, dass es nun losgehen soll. Ich bin schon ziemlich aufgeregt und trotz zahlreicher Listen, Häkchen machen und überprüfen bin ich sicher, dass ich vieles vergessen habe. Wir fliegen über Paris nach Madrid, doch von Paris werden wir nur die Flughafenterminals sehen können. Gegen Nachmittag werden wir dann in Madrid landen und haben dort für die kommenden vier Tage ein schönes Hotel. Es hat rosengemusterte Bettwäsche, weiße Holzmöbel und liegt an der Puerta del Sol.
Wir sind also sehr zentral gelegen, zwischen Gran Vía und Paseo del Prado. Von das aus können wir perfekt die Stadt erkunden und ich freue mich schon sehr darauf.
Für mich ist diese Stadt ganz neu, ich weiß noch nicht was mich erwarten wird und ich freue mich darauf nachts mit platten, schmerzenden Füßen ins Bett zu fallen nur um morgens früh auf den Balkon zu treten und die madrilener Morgenatmosphäre zu genießen.
Städtetrips mit mir sind nicht wirklich Erholung. Denn ich versuche das meiste aus der Stadt herauszuholen, schließlich habe ich nur eine begrenzte Zeit an diesem Ort und möchte so viel wie möglich sehen. Auf unserem Programm stehen somit natürlich die Museen Prado, Thyssen-Bornemisza und Reina Sofía. Der Palacio Real, Parque del Retiro und der Flohmarkt Rastro sollen auch besucht werden. Und Große Anlaufstellen wie Gran Vía, Puerta del Sol oder Plaza Mayor werden uns zwangsläufig über den Weg laufen. 
Ich freue mich auf jeden Fall auch auf die Chocolatería San Ginés, wo die Madrilener nach einer durchtanzten Nacht oft einkehren sollen um dort die unglaublich guten Churros zu verspeisen. Ein sündhaftes Gebäck, aber unglaublich lecker! 
In Valencia werden wir dann wahrscheinlich etwas entspannen. Strand, Tapas und Palmen. Aufgrund der Hitze werden wir kürzer treten müssen, denn bei 40°C in der Mittagshitze durch die Stadt zu jagen wäre vermutlich etwas zu viel. Das werden wir wahrscheinlich auf die frühen Abendende verschieben, aber das wird sich vor Ort klären.
Damit es hier nicht allzu einsam wird, habe ich für euch ein paar Posts vorbereitet. Es wird ein neues DIY geben, ein Rezept für einen Blaubeerkuchen und ein treffen mit dem It- Getränk des Jahres.
Wenn ich wieder da bin werde ich dann natürlich über die Reise berichten, euch mit Fotos bombardieren und vielleicht auch ein paar nützliche Tipps für die Städte in einem Reisejournal zusammenfassen.

Bis dahin! Ich freue mich auf euch!
Liebste Grüße, Coco


PS: Wunderbarerweise habe ich momentan die Möglichkeit Instagram zu nutzen! Ich kann zwar immer nur bei gratis WiFi hochladen, aber wer schon mal ein wenig von der Reise sehen möchte, der findet mich unter "lebensszene". Ich muss mich zwar erst in das System einfinden, aber ich ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn ihr mal vorbeischaut! Hasta luego....

Dienstag, 21. August 2012

Rezept// Ratatouille

Provenzialische Fantasien! Lavendelfelder bis zum Horizont, sanfte Olivenöle und duftende Parfums. Ländlicher Bauernstil, Shabby Chic und mittelmeerblaue Atmosphäre. Geschmeidige Rotweine auf der Zunge und die kitzelnden Strahlen der Sonne auf der Schulter.
Die einfache und intensive Küche der Region, kulinarische Träume. Regionales Gemüse, kandierte Früchte, Mandeln und Aprikosen. Malerische Wochenmärkte, die Kartons vor den Geschäften gefüllt mit prallen, reifen und farbenfrohen Gemüse und Obst.
Wem da nicht das Wasser im Munde zusammenläuft, den kann ich nicht verstehen! Ich liebe provenzalische Gerichte, sie sind so einfach, bodenständig und doch so voll im Geschmack und geben einen immer das Gefühl wirklich gut aber nie ungesund gegessen zu haben. Allen voran das Ratatouille!
Gemocht habe ich es schon immer und momentan könnte ich es zweimal die Woche essen, was auch schon öfters vorkam diesen Monat.
Ich esse meines ohne eine weiter Beilage nur mit Brot zum dippen, denn ich finde dieser Geschmack ist so überragend lecker, dass er durch nichts anderes abgelenkt werden darf.
Schon allein die ganzen guten Produkte anzufassen, die Kräuter zu riechen und der Geruch beim kochen lässt meinen Magen knurren. Und ihr könnt euch sicher sein, dass nach dem ersten Bissen direkt ein genüssliches "Ahhhhh mhmmmmm" aus meinem Mund kommt. 
Natürlich ist Ratatouille nicht schwer und bestimmt habt ihr auch schon gute Rezepte, aber dieses hier ist meines und genauso muss für mich ein Ratatouille schmecken. Leicht matschig aber immer noch mit guten Biss, intensiv, würzig und leicht.
Ihr braucht:
Olivenöl
1 Aubergine
1 Zucchini
3 Tomaten
3 Paprikas (gelb/ rot/ grün)
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
Thymian 
Rosmarin
3 EL Tomatenmark
0,2l Rotwein

Zucchini, Paprikas und Aubergine kleinschneiden (ich schneide bei der Aubergine auch immer die Mitte heraus, da sie mir sonst zu zäh ist). Dieses Gemüse separat nacheinander anbraten und zwischenzeitlich in eine Schüssel geben. Die Zwiebel kleinschneiden, anbraten und dann das schon gebratene Gemüse wieder zu den Zwiebeln hinzugeben. Die Tomaten kleinschneiden und auch hinzufügen. Rosmarin feinhacken, Thymianblätter abzupfen und zum Ratatouille hinzugeben. Knoblauch  durch eien Presse drücken und alles mit Rotwein aufgießen. Tomatenmark dazugeben und alles miteinander verrühren. Salz und Pfeffer hinzufügen, abschmecken und gegebenenfalls noch etwas Wein, Wasser oder Tomatenmark hinzugeben.

Der Trick ist die Sachen nacheinander anzubraten, damit sie nicht komplett pampig werden. So behalten sie noch den Biss. Man sollte schnell hacken können damit nicht alles zu lange erhitzt wird oder man sollte alles schon vorher hacken, dann geht es schneller. An Kräutern kann man natürlich noch alles weitere nehmen was man mag- Oregano, Majoran oder Bohnenkraut. Ich mag es aber am liebsten nur mit Thymian und Rosmarin, nur machmal noch mit etwas Oregano. Dazu gibt es Ciabatta und egal ob kalt oder warm, es ist immer lecker!
Also sehr lecker und ein absoluter Sommertraum. Bei uns reicht diese Menge immer für 4 große Portionen danach ist man immer pappsatt. Übrig bleibt meist aber nicht mehr viel, dafür schmeckt es zu gut!
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 19. August 2012

See aus der Kindheit

Hitzewelle, Sonnenbrillen und Asphalt der in der Sonne flirrt. Stöhnt ihr gerade unter der heißen Luft aus Afrika? Heute soll der heißeste Tag des Jahres sein und das Quecksilber soll bis zu satten 40°C klettern. Eine Abkühlung tut da gut, egal ob mit Eis, einen kalten Gals Campari Orange oder einer Wanne gefüllt mit klirrend kaltem Wasser in das ihr eure Füße haltet. Die Abkühlung kommt auch mental, hier  und heute auf meinem Blog mit dem heutige Post.
Ich war diese Woche am See und es war so wundervoll, dass ich euch unbedingt davon berichten muss!
Zu diesem See gibt es einen Vorgeschichte und dadurch wird er für mich so besonders. Dieser See erinnert mich an einen Sommertag aus der Kindheit von dem ich nicht wusste ob er Traum war oder real. 
Ich war damals sieben Jahre jung, es war ein Sommer der so stereotypisch nach Kindheit schmeckte. Rasensprenklerhüpfen im Garten, dreckige Füße im Haus und Multivitamineis auf der Zunge. An einem Abend fuhren meinen Freundinnen und ich mit zu besagtem See. Unser Nachbar fuhr mit uns wunderbarerweise dahin. Das Einsteigen in das kleine Auto in dem die Hitze hing, da es den ganzen Tag in der Sonne stand, das prickeln der Hitze auf dem Gesicht und das schnelle herunterkurbeln der heißen Fenster. Wir brausten los in die Abendsonne und ich sehe noch das Bild vor mir wie ich meine Nase vom Rücksitz aus aus dem Fenster steckte um den kühlen Fahrtwind zu genießen. Es war für mich damals die beste Autofahrt. Es war Sommer, es war heiß und in mein Gesicht blies der frische, kühle Wind. Ich wollte kaum, dass der Wagen langsamer wurde. 
Wir fuhren an Feldern vorbei, rollten auf einen Weg der mitten in einem Gebüsch lag und marschierten los. Vorbei ging es an Brombeerbüschen, an denen wir uns die Bäuche vollstopften und durch das Unterholz das unter unseren Kinderfüßen knackte. 
Wir schlitterten Abhänge hinab und kraxelten an Höhen herauf, wir fühlten uns wie Indianer auf Kriegspfad oder Ronja Räubertochter.  Schließlich kamen wir zum See, der , dadurch das er versteckt zwischen Sträuchern und kleinen Wäldern liegt, ziemlich einsam war.  Es war eine Wonne, der See war klar und frisch und kühl. Springen, schwimmen, tauchen, jauzen und johlen. Ich weiß, dass ich es geliebt habe. Nach Stunden voller Glück ging es wieder zurück an den Brombeerbüschen vorbei, mit nassen Haarspitzen die an den Schultern klebten und dem erschöpften aber glücklichen Gefühl, das Kindern innewohnt, wenn sie sich freudig im Wasser verausgabt haben.
Seither war ich nie wieder an diesem See, Jahre gingen ins Land und ich habe das Erlebnis vergessen. Nun waren die letzten Tage aber so heiß, dass ich unbedingt schwimmen wollte. Für mich gibt es kaum etwas schöneres als mich vom Wasser tragen zu lassen, schwerelos zu schweben und von Kopf bis Fuß in das kühle Nass zu tauchen. Ich wollte in keine Badeanstalt, keinen überfüllten See. Ich hasse diese Seen, um die Sand geschüttet wurde und Palmen gepflanzt wurden. Sie sind überlaufen, nicht mehr natürlich und ich habe keine Lust auf dieses Karibik-Feeling, wenn ich doch in wirklichkeit nur an einem Kölner See liege. 
Ich mag es wenn Seen natürlich sind, mit Kriesbett und kleinen spitzen Steinchen, wenn man Frösche quacken hört, man sich in Buchten verlieren kann und sie einsam sind.
Mir fiel dieser See ein, doch es war soviel Zeit vergangen, dass ich dachte es wäre alles nicht wirklich passiert. Kennt ihr dieses Gefühl? Ein Erlebnis, ein Lied oder  Gegenstand aus eurer Kindheit, den ihr vergessen habt. Nicht wirklich vergessen, sondern nur ganz tief hinten in eurem Gedächtnis unter vielen anderen Dingen begraben und von dem ihr dann nicht mehr wisst ob es wirklich passiert ist und ob es das wirklich einmal gab. 
Ein komisches Gefühl, es lässt einen krübeln und verwirrt. Ich dachte dieser abendliche Ausflug an den See wäre ein Traum gewesen, den ich als Kind einmal hatte. Aber ich konnte mich doch noch so gut an  alles erinnern. Es kam mir zwar unendlich weit weg vor, aber ich hatte noch so viele Bilder in meinem Kopf, konnte das bei Träumen so sein? Ich musste meine Mama fragen und sie konnte sich auch erinnern.  Diesen See gab es tatsächlich, er war kein Auswuchs meiner nächtliche Kinderträumer gewesen!
Also ging es für mich nach knapp 14 Jahren diese Woche wieder zu diesem See. Vieles habe ich wiedererkannt, bin an Brombeerbüschen vorbeigegangen habe mich zu See hintuntermanövriert und wie damals in der gleichen Einbuchtung unsere Decke aufgeschlagen. Es war ein komisches, gutes Gefühl, dass dieser Ort noch so existierte. Nur wenige Menschen, die gleiche Umgebung, wieder abends; nur vierzehn Jahre später. 

Alles Liebe, Coco

Freitag, 17. August 2012

Ein spanisches Abenteuer

Es sind nur noch knapp sechs Tage bis ich in ein Flugzeug steigen werde, dass mich hoch über zuckerwatteweiche Wolken trägt und mich in ein anderes Land entlässt. Ein anderes Land, eine andere Stimmung. Neue Menschen, neue Erfahrungen und noch unbekannte Orte. Ich liebe das Reisen, die Vorfreude, die Planung. Schon Wochen vorher stapeln sich neben meinem Bett die Reiseführer die zur abendlichen Lektüre einladen und mich nachts in ferne Traumwelten entführen. 
Fingerspitzen die sich tief in die kühleren Schichten des Sands eingraben, Sonne die leicht auf der Haut kitzelt, Meer, dass sanft gegen die Lippen schlägt, die kühlen Metros die mit uns durch die unterirdischen Schächte der Stadt brausen und die vielen Museen die auf uns warten werden. Es wird toll!
Am nächsten Donnerstag fliegen wir nach Madrid. Ich studiere spanisch, war aber noch nie in der Hauptstadt Spaniens. Dies soll diesen Monat geändert werden. Ich bin gespannt was uns erwarten wird, wie Stimmung und Madrilener sind. Alte Straßen erkunden, die Meninas von Velázquez betrachten und eintauchen in das Leben dieser Metropole. Nächtliche Spaziergänge und tägliche Erkundungen. Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza, Tapas und Botellones.
Vier Tage haben wir in Madrid um einzutauchen und aufzuatmen, um mit aufgerissenen Augen zu staunen und mit gechlossenen zu entspannen. Eine Stadt die keine bekannten Bauten hat, da sie selbst ein ganzer Prachtbau ist. Dann werden wir weiter reisen. Mit dem Bus durch das Land, 320 km bis zum Meer hin. In die Stadt die Cid zurückeroberte und die heute die drittgrößte Stadt Spaniens ist.
Wir reisen nach Valencia, denn auch in dieser Stadt war ich noch nicht. Lange haben wir nach einer Unterkunft gesucht, waren irritiert und frustriert. Ich wollte so gerne nach Valencia, diese Stadt ist perfekt, da sie sowohl Meer als auch Großstadtflair bietet. Doch an den Tage an denen wir sie bereisen konnten, war nichts mehr frei. Kein einziges Bett in jedem noch so großen Hostel-Gemeinschaftsraum war frei. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, ein kurzer Check im Internet und die Bestätigung- es ist Tomatina. Die jährliche Tomatenschlacht im beschaulichen Dörfchen Buñol in der Nähe Valencias. Wir haben aber glücklicherweise doch noch eine Unterkunft gefunden. In keinem Hostel, sondern in einem schönen Privathaus, mitten in der Stadt und in der Nähe des Meeres. Ich kann es kaum erwarten mich in Gassen und Winkeln dieser Stadt zu verlieren und mich an großen Plätzen wiederzufinden. Schwimmen, Kultur, Paella und Sand- die Zeit dort wird uns sicherlich viel zu kurz vorkommen. Zitrusfrüchte, das Flimmern der Sonne und das Licht, dass uns abends am Meer erwartet.
Abschließend fahren wir nach Madrid zurück. Es bleiben uns dann noch zwei Tage in der Hauptstadt Spaniens bis wir an einem Montag wieder in ein Flugzeug steigen, dass uns über die Wolken nach Hause bringt.
Ich kann es kaum erwarten und bin doch noch so ahnungslos was auf uns zukommen wird. Ich werde mich treiben lassen, die Hände ausstrecken und mich in den Städten, den Menschen und Stimmungen verlieren. Wir werden sicherlich unter der Hitze stöhnen und es gleichzeitig lieben. Wir werden uns von einem Abenteurer in nächste stürzen, dabei die Füße platt laufen, uns freudig ins kühle Meer stürzen, mit dem Bus durch das halbe Land fahren und über großen Monumente staunen.
Wir werden sehen was kommt und ich lasse es geschehen. Ein Sommer der voll von neuen Eindrücken sein wird und weiter reicht als meine Fantasie. Nach Madrid geht es auch noch nach Florenz. Nur ein kurzes Durchatmen, bis ich mich dann wieder in die nächste Stadt stürze um ihre Geheimnisse zu erkunden. So sieht meine Planung aus, was ist mit eurer?
Eure Coco


PS: Die liebe Patricia hat mir gerade einen tollen Tipp für eine super Tapasbar in Valencia gegeben. Ich freue mich riesig darüber, Danke! Wenn auch ihr ein paar Tipps und Ideen für mich habt, dann nur her damit. Ich würde mich unglaublich freuen!

Dienstag, 14. August 2012

Rezept// Apfelsorbet

Ihr Lieben, ich komme momentan so wenig dazu auf eure schönen Kommentare zu antworten. Das tut mir Leid und ihr könnt mir glauben, dass ich mich echt schlecht deswegen fühle. Ihr kommentiert aber immer so lieb weiter und das freut mich unglaublich. Danke! Momentan gibt es noch so viel vor dem Urlaub zu erledigen. Die Unterkünfte, wir haben nun endlich welche gefunden, müssen noch bestätigt werden, ich muss Leistungen für die Uni registrieren und Module bescheinigen lassen und für mein Bafög muss ich ein paar akademische Nachweiße einreichen. Das ist alles etwas Zeit raubend, denn ihr wisst ja wie Ämter und Seminare so arbeiten, aber es muss noch komplett bis vor dem 23. erledigt werden. 

Um meine Ämteralpträume soll es aber nun nicht gehen, denn bevor uns der Herbst (in hoffentlich weiter Zukunft) wieder in seine goldbraunen Arme schließt, muss ich euch noch ein sommerliches Rezept geben. Es ist ein Apfel Sorbet, das wirklich sehr erfrischend ist und eine schöne säuerliche Note hat.
Ihr braucht:
750g saure Äpfel (z.B. Granny Smith)
250ml Wasser
275g Zucker
1/2 Zitrone
1 Eiweiß
(Calvados/ Lebensmittelfarbe)

Die Äpfel vierteln und mit dem Wasser,  Zitronen Saft und dem Zucker in einen Topf geben. Erhitzen bis die Äpfel schön weich werden. Gelegentlich immer alles gut umrühren, damit die Äpfel auch von jeder Seite weichgekocht werden, da das Wasser sie nicht ganz umschließt. Es dauert ca. 25 Minuten, danach die Äpfel von der Hitze herunternehmen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen.
Sobald sie ausgekühlt sind, mit einem Mixer die Äpfel zu einem feinen Püree mixen. Wer will, kann die Mixtur auch noch durch ein feines Sieb rühren. Für die grüner Färbung des Sorbets noch etwas grüne Lebensmittelfarbe hinzufügen, bis das gewünschte Grün erreicht ist. Ich würde aber nicht zu viel nehmen, nur gerade ausreichend um es schön frisch aussehen zu lassen. Wer mag kann auch noch ein paar Zitronenzesten hinzufügen oder ein paar Teelöffel Calvados.
Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben, anschließend in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Oder in eine Form füllen und in das Gefrierfach geben, dabei gelegentlich umrühren, damit es gleichmäßig gefriert.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Start in diese Woche.
Eure Coco

Sonntag, 12. August 2012

Plädoyer für meine amerikanische Freundin

Lange, lange habe ich gesucht und nun letztendlich habe ich sie gefunden. Die perfekte Fototasche! Die Sommerreise steht bevor und ich will definitiv meine Kameras mitnehmen um viele Fotos zu schießen. Allerdings hatte ich keine geeignete Aufbewahrung, denn meine normalen Taschen sind nicht wirklich einbruchssicher. Sie sind zu klein, es gibt Risse oder der Reisverschluss schließt nicht mehr richtig. Ein offenes Tor für jeden Taschendieb und wirklich geschützt wären Kamera& Co. da auch nicht gewesen. Es war also klar, dass ich eine gute Fototasche brauchte. Eine, die stabil ist, schützt, praktisch ist und am besten auch noch gut aussieht.
Auf gar keinen Fall wollte ich diese monströsen schwarzen Riesentaschen. Viereckig, hart und klobig. Meist haben sie tausend Reißverschlüsse, sind sperrig und sehen (wie ich finde) nicht sehr schön aus. Kennt ihr diese Taschen? Wisst ihr was ich meine? Ich hoffe, dass ich hier niemanden verärgere, solche Taschen sind bestimmt praktisch. Aber ich sehe damit immer nur alte Männer herumlaufen, die Bauchtaschen, weißen Tennissocken und Sonnenhüte tragen. Das kommt für mich nicht in Frage, denn ich bin jung, mobil und wollte etwas das man nicht direkt als Fototasche ausfindig machen kann.
Lange habe ich gesucht, doch wann immer ich bei "google" Fototaschen eingab, bekam ich nur diese schwarze Monsterfototaschen. Ich fragte in Fachgeschäften, suchte im Internet und fand nichts was mir gefiel. War es denn so schwer, eine gute und schöne Fototasche zu finden? 
Schließlich stieß ich auf Jo Totes. Eine wundervolle Firma, die unglaublich schöne Fototaschen erstellt. Auf den ersten Blick sind sie nicht als diese zu identifizieren, aber innen sind sie so komfortabel ausgestattet. Nur leider war die Tasche in Amerika.
Sofort verliebte ich mich in die eine! Aus Leder, toller Schnitt, schön platzierte Fächer und ein wunderschöner Stoff. Lange bin ich um sie herumgeschlichen, packte sie ein paar mal wagemutig in den virtuellen Einkaufskorb und war dann doch zu ängstlich um auf 'bestellen' zu klicken.
Aber eigentlich wusste ich es schon, genau so eine Tasche wollte ich haben. Sie war es nach der ich die ganze Zeit gesucht hatte und jede andere würde mir wahrscheinlich nun nicht mehr gefallen. Der Preis war ja noch bezahlbar, aber mit den Shippinggebühren kam dann doch noch einiges hinzu. Für eine arme Bafög-Studentin kaum zu bezahlen. Wieso musste sie auch so weit weg in Amerika sein?! Können nur die Amerikaner so tolle Sachen produzieren? Ich sparte und legte etwas Geld beiseite. Doch da der Urlaub näher rückte drückte ich irgendwann waghalsig den Bestellknopf.
Zwei wunderbare Wochen später, hatte meine Tasche, über San Franciso nach Frankfurt, endlich den Weg zu mir gefunden. T. hatte dafür ganze zwei Stunden beim Zollamt gewartet um sie für mich abzuholen. Es war Liebe auf den ersten Blick und das tolle Gefühl, dass diese wirklich mir gehört! Meine amerikanische Begleiterin, mit der ich noch so viel erleben werde. Noch nie habe ich viel Geld für eine Tasche ausgegeben, aber bei ihr war es mir das wert (irgendwie ist diese Tasche für mich weiblich).
Ich bin verliebt in das weiche Leder, den Schappverschluss, die geräumigen Fächer und vielen Einsteckmöglichkeiten. Ich bin begeistert vom System der Fächertrennung, es sind wunderbare Polsterwände, welche mit Klettverschluss im Innenraum variabel platziert werden können. Die Tasche ist so geräumig und alles ist ganz sicher verstaut. Die Kameras sind toll geschützt und schlummern in den weichen Polstern vor sich hin bis sie zum Einsatz kommen können. Auch Gurt und Haken sind toll, die Tasche fühlt sich ganz leicht an und sitzt klasse auf der Schulter. Nichts kneift oder drückt, weil der Haltegurt so wunderbar breit ist.
Ich bin jedenfalls unglaublich froh sie zu besitzten und musste darüber nun eien Post verfassen. Vielleicht sind ja ein paar momentan auch auf der Suche und ich konnte ihnen ein bisschen helfen. Ich bin jedenfalls nun gut gerüstet für die Städtereisen und freue mich schon damit neue Orte zu erkunden. Die Hostels haben wir zwar immer noch nicht gebucht und momentan stagniert die Reiseplanung etwas, aber das wird bestimmt noch. Ich werde zwar schon kribbelig, bin aber zuversichtlich.
Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag!
Eure Coco

Dienstag, 7. August 2012

Rezept// Tomaten Käse Schnecken

Ich bin von der dOCUMENTA zurück, im Gepäck eine Menge Eindrücke. Zwei schöne Tage, drei Mädchen und eine noch unentdeckte Ausstellung. Wir drei hatten hatten eine wirklich schöne Zeit und viel Spaß.
Jedenfalls starten wir auch diese Woche auch wieder kulinarisch. Diese Tomaten-Käse-Schnecken sind perfekte Häppchen für jede Party und wirklich super einfach. Selbst für Koch-/Backanfänger sind sie ein Klacks und zudem auch sehr lecker. Sie sind sehr gut vorzubereiten. Ich hatte sie auf eine Einweihungsparty mitgebracht und sie waren schon nach kurzer Zeit aufgegessen. Soetwas freut natürlich immer und ich werde sie auf jeden Fall noch öfters machen.

Ihr braucht:
1 Rolle Blätterteig
einige Zweige Rosmarin
7 Raclettekäse
200g getrocknete, ungewürzte Tomaten

Ofen vorheizen (Umluft ca. 200°C). Tomaten klein schneiden. Rosmarin abbrausen, trocken schütteln, abzupfen und klein hacken. Blätterteig entrollen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Racelettescheiben auflegen, Tomaten und Rosmarin darauf verteilen und mit Pfeffer würzen. Natürlich könnt ihr auch andere Kräuter wie Thymian oder Oregano verwenden oder diese ein wenig mixen. Das ist ganz gleich und alles sehr lecker. Salzen braucht ihr sie nicht, da schon die getrockneten Tomaten meist gesalzen sind, ansonsten seid vorsichtig mit dem Salz. Nun von der langen Seite her aufrollen, und in Stücke schneide. Ich habe 20 Stück herausbekommen. Jeweils mit der Schnittseite mit Abstand auf dem Backblech verteilen, denn die Schnecken gehen noch auf. Für 15min in den Ofen geben und fertig!

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Wochenende. Meines war voll von einer schönen Grillparty mit Federballspielen im Feld, Gitarrenmusik, nassen Füßen, Stockbrot braten am Lagerfeuer und Kypp spielen in der einbrechenden Nacht. Hört sich kitschig an, war aber ein wunderbarer Abend. Und dann kam natürlich noch die Fahrt nach Kassel hinzu. Viele Stufen, einige sehr schöne Exponate, ein langer  Restaurantbesuch und viele, viele, viele Gespräche.
Ich wünsche euch einen schmackhaften Start in die Woche, alles Liebe!
Eure, Coco

Freitag, 3. August 2012

Follow me one week II

Und schon wieder ist eine ganze Woche vorbei. Und der Monat auch schon wieder, wie doch die Zeit rennt. Unglaublich! Mein letzter 'Follow me around' ist auch schon fast wieder ein Monat her und da er bei euch auf solch freudige Zustimmung traf, habe ich für heute wieder einen vorbereitet, dieses mal sogar einen Tag mehr. Vom 26.7- 2.8 hatte ich die Kamera immer dabei und  habe festgehalten was diese Woche so passierte. Dazu gibt es kleine Text mit Momentaufnahmen um euch alle ein bisschen mehr von dem Leben hinter dem Blog zu zeigen. Eigentlich sollte dieser Post schon früher online gehen, aber die Datei mit den gespeicherten Bilder wurde beschädigt, wodurch ich nun alles noch einmal neu machen musste. Aber jetzt ist er ja da!
Diese Woche war es etwas ruhiger, besonders das Wochenende. Denn nach der vorhergehenden Turbowoche mit dem Kompaktseminar wollte ich ein wenig entspannen. Ich habe aber trotzdem vieles schönes erlebt, die Zeit genossen, entspannt und viel gelacht. Schaut selbst was so passierte...


Fertig machen für den letzten Tag des Ferienseminars mit einer klasse Ruckzuck-Frisur. Dann nur noch einmal bei unglaublichen Sommertemperaturen bis in den Nachmittag hinein in der Uni sitzen. Das Seminar war interessant aber ich bin froh endlich frei zu haben. Zur Belohnung gibt´s danach ein CapriEis, es ist ja so frisch und lecker! Zu Hause finde ich dann einen neuen Mitbewohner, der sich offensichtlich bei uns wohlfühlt. Provenzalische Träume zum Abendessen, es gibt Ratatouille. Ich finde es zum niederknien lecker und einfach perfekt zum Ausklingen an einem heißen Tag. Schön leicht, aber so intensiv im Geschmack. Abschließend nur noch den Post für Freitag vorbereiten.


Der freie Freitag wird mit einem langen Frühstück begonnen. Melone, Brötchen, Marmelade, der perfekte Start. Danach geht es in den Park zum kleinen Picknick. Kamera, Kirschen und Kartenspiele kommen mit. Es wird gelesen, die Decke ausgelegt und das Gesicht in die Sonne gehalten. Leider werden wir gegen Nachmittag vom Gewitter vertrieben. Es regnet und blitzt während wir, geschützt im Haus, warten. Zum Abendessen macht T. das beste Hühnchen in Marinade, dass es auf den Welt gibt. Ich kann kaum aufhören zu schwärmen. Danach treffe ich mich mit Freundinnen zum Kino. 'Zwei Tage New York', ein würdiger Nachfolger von 'Zwei Tage in Paris' und Delpy in Hochform. 

Ein absolut häuslicher Samstag. Ein entspanntes Frühstück mit heißem Tee, denn heute sieht man nur selten etwas blau am Himmel. Anschließend Olympia schauen. Einkaufen gehen und T. schleppt ganz brav die Tüten nach Hause, das sollte ich hier deutlich anmerken. Aufräumen der Wohnung. Putzen, sortieren und wegräumen, mein Kleiderschrank ist nach Farbverlauf geordnet. Ich liebe es wenn alles ordentlich und rein ist! Abends bekommen wir überraschenden Besuch und verbringen den Abend mit langen Gesprächen. 


Ein wundervoller Sonntag! Die Sonne strahlt und T. und ich beschließen auf den ellenlangen Flohmarkt an den Rheinpromenaden zu gehen. Wir wandern am Rhein entlang, lassen uns den Wind um die Nase wehen, machen einen Abstecher zum Afrikafest und ich rieche gefühlte hundert Stunden am getrockneten Lavendel. Ein Strauch befindet sich nun in meinem Besitz. Ich probiere Hüte auf,  beobachte die Menschen und schaue mir Kitsch und Schönes an. Danach gehen wir in den Skulpturenpark, ein kleines Intermezzo Kultur. Erschöpft und glücklich sinken wir später in die Strandstühle des Cafés um etwas zu trinken. Ihr dürft raten wer das Bier und wer die Eisschokolade hatte. Abschließend gibt es am regnerischen Abend Harry Potter. Rundum perfekt dieser Tag! Lavendel riecht ja sooo gut!


Der Montag beginnt wieder mit der Fahrt zur Uni, ich muss Bibliotheksscheine abgeben und eine Hausarbeit abholen. Es folgt ein wunderbares Gespräch mit meiner Lieblingsdozentin. Einer alten Oma, die so viel weiß, die ich aber leider nicht mehr haben werde. Ich bin etwas traurig. Die Hausarbeit ist aber gut und F. muntert mich mit einem IKEA-Besuch auf. Ich lotse uns dahin, sie fährt, wir sind ein super Team! Fast sechs Stunden schaffen wir es dort zu verbringen. Anschließend sind die Geldbeutel leerer und das Auto voll. Zu hause wird alles schnell ausgepackt und neudekoriert. Ich bin im Himmel! Abends folgt ein kleiner Schlummertrunk in einem von T.s und meinen Lieblingscafés. Ich liebe Cafés, dass wisst ihr ja nun!


Der Dienstag beginnt mit fertig machen und Post einstellen. Zum Frühstück gibt es ein wunderbares Marmeladenbrot. Die Marmelade habe ich selber gemacht, mit selbstgepflückten Erdbeeren, etwas Vanillemark und Limette. Lecker, man schmeckt den Unterschied. Ein spontaner Besuch bei meiner weltbesten Oma und da schau her, sie strickt mir einen Schal und ist schon ganz weit! Wunderschön breit und lang und senfgelb ist er, ich bin direkt verliebt! Die Hortensien in ihrem Garten blühen so üppig und auch ihre selbstgemachte Pizza ist ein Traum. So schön, wie es bei Omas nunmal ist. Abends ist schon fast wieder Vollmond, wie beim letzten 'Follow me around'. Ich komme nicht umhin ihn wieder festzuhalten.


Am Mittwoch bin ich aktiv. Das Wetter ist traumhaft! Super warm und keine einzige Wolke! Früh aufstehen, ganz sportlich einen Joghurt essen und dann mit dem Fahrrad ab zum neu eröffneten Schwimmbad düsen. Es ist ganz modern und noch so neu, so macht schwimmen doppelt Spaß. Ich schaffe 80 Bahnen, ziehe durch wie in alten Vereinszeiten und entspanne danach im Außenbereich. Die Sonne scheint so stark, ich werde etwas rot. Super erschöpft aber mit mir zufrieden, brauche ich zuhause noch einen kleine Mittagsschlaf. Zum Abendessen gibt es Pfannekuchen und das Gefühl, dass nun wirklich Sommer ist. Deswegen buchen wir auch endlich die Flüge für unseren Urlaub. Für alle Neugierigen: es geht nach Madrid- jetzt müssen wir nur noch Hostels finden.



Aus rot wurde braun, zumindest etwas brauner und um das Sommergefühl noch etwas aufrecht zu erhalten, gibt es Wassermelone vom Türken gegenüber zum Frühstück. So erfrischend! Fertig machen  gegen Mittag für eine Abschiedsparty, eine Freundin geht nach Costa Rica. Vorher noch in die Innenstadt und ein Geschenk besorgen- ein Reisetagebuch. Dabei andächtig einige Minuten vor meinem edlen Lieblingsblumenladen stehen und mal wieder das toll konzipierte Schaufenster bestaunen. Das Motto diesmal war Unterwasser. Ein paar sehr liebe Worte schreiben und die mittelamerikanische Abschiedsparty feiern.


Hat euch dieses 'Follow me around' gefallen? Mochtet ihr die Idee immer noch? Mein Lieblingstag war  der Sonntag, der  Flohmarkt, der Park und das Café- es war alles sehr ungezwungen und ein schöner "Ausflug". Aber es war insgesamt eine wirklich schöne Woche mit tollen Erinnerungen, schönen Gesprächen und viel Spaß! Dieses Wochenende wird allerdings spannender als das letzte. Es gibt einen großen Grillabend mit Freunden und meine Freundinnen und ich werden für zwei Tage zur dOCUMENTA'13 nach Kassel fahren um uns dort kulturell zu bilden und die Zeit zusammen zu genießen. Ich freue mich sehr darauf, es wird sicher toll! Wie war eure Woche?

Liebste Grüße, Coco
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