Dienstag, 31. Juli 2012

Rezept// Cherrypie

Heute folgt also das Cherrypie Rezept, welchen ich für die Veggiebar am Grillabend gemacht hatte. Ich liebe Pies, sie haben irgendwie etwas so idyllisches und hausfräuliches. Als wären sie direkt aus der 50er Jahre Donna-Reed-schwarz-weiß-Show entsprungen, wo die Frauen noch Petticoat und unzerstörbare Haarsprayfrisuren trugen. Man will direkt mit glockenheller Stimme losträllern, während die Kinder in der großen Reifenschaukel vor dem Haus spielen und der Milkman die Falschen mit frischer Milch vor die Tür stellt. Ein Junge radelt vorbei, und wirft eine zusammengerollte Zeitung auf den akkurat gestutzten Rasen vor dem weißen Einfamilienhaus, auf dessen Veranda mein Mann sitzt und ließt. Mit übereinander geschlagenen Beinen und vorallem mit Hosenträgern. Meine Fantasie geht mit mir durch, merkt ihr´s? Ich hätte gerne noch so viele Bilder mehr gemacht, von der Herstellung, den Kirschen, dem Gittermuster, aber an diesem Tag blieb einfach keine Zeit. Das wird dann einfach beim nächsten Cherrypierezept umgesetzt, denn ich habe noch weitere Rezepte für Cherrypies. Es gibt so viele wie Sand am Meer. Hier aber erst mal das Rezept für diesen Cherrypie. 


Ihr braucht:
Für den Boden:
360g Mehl
1 EL Zucker
1 Prise Salz
225g Butter (kalt)
1 Eigelb
 1/4EL Essig
7 EL Wasser (eiskalt)

Für die Füllung:
650g Kirschen
150g Zucker
30g Stärke Maismehl
1/4 TL Salz
2 EL Zitronensaft
360 ml Wasser

Das Eigelb (Eiweiß aufbewahren) mit Essig und dem wirklich eiskakten Wasser verrühren und beiseite stellen. Mehl, Zucker, Salz und Butter vermengen und bis es leicht krümelig wird. Dann die Ei- Essig Mischung hinzugeben und zu einem Teig verkneten. In zwei Teile teilen, zu Kugeln formen und jeden in Klarsichtfolie gehüllt für mindestens  45min in Kühlschrank geben.
Währenddessen, die Kirschen waschen und entkernen, es bleiben mehr oder weniger 550g Kirschen über. Die Kirschen mit dem Zucker, Maismehl, Salz, Zitronensaft und Wasser in einen Topf geben und aufkochen, sodass sich die Flüssigkeit verdickt.
Den Teig in eine Tarteform, mit herausnehmbaren Boden geben und gut andrücken. 2/3 der beiden Teigkugeln wird für den Boden verwendet, der Rest wird später als Gittermuster oben aufgelegt. Den Teig gut an den Rand andrücken und auch etwas über den Rand ziehen, diese wird später übergeklappt. Den Boden dünn mit dem Eiweiß bestreichen. Die verdickte Kirschfüllung einfüllen und gleichmäßig die Kirschen verteilen. Nun den Rest des Teiges ausrollen und mit einem Raviolischneider (für die schönen Wellen am Rand) oder mit einem Messer in Streifen schneiden. Diese dann in einem Gittermuster über die Füllung legen und anschließend die Teig, den wir vorher ein bisschen über den Rand gezogen haben, über die Enden legen. Den Rand mit einer Gabel andrücken, sodass ein schönes Muster entsteht und bei 210°C für 20min in den Ofen geben, bis die Kruste schön goldgelb ist. Anschließend den Pie auskühlen lassen und aus der Tarteform heben.
Eine wundervolle Woche!
Am Freitag gibt es einen 'Follow me around' Post!
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 29. Juli 2012

Green Love

Ihr Lieben,  zuerst einmal muss ich euch sagen, wie sehr ich mich über die umwerfenden Kommentare zum B.B.Q. gefreut habe. So viele und liebe Kommentar, vielen Dank dafür! Ich will auf jeden Fall jedem antworten. Die Rezepte werden in der Zukunft auch noch folgen, keine Sorge.  Ich habe in den letzten Tagen mein Uniseminar hinter mich gebracht und es war wirklich gut. Ein sehr interessantes Thema und tolle Diskussionen. Wunderbarerweise wurde auch öfters mal zwei Stunden früher schlussgemacht, sodass ich das schöne Sommerwetter auch noch ein wenig genießen konnte. Schuhe aus und nackten Fußes durch den Garten geschlendert!
Ich mag es zwar nicht zu heiß, aber in Gärten und den grünen Lungen der Stadt lässt es sich immer gut aushalten. Ich liebe es barfuß durch das Gras zu wandeln, kleine weiche Stellen zu erspüren und meine Zehen durch die Halme fahren zu lassen. Schon als Kind, gab es im Sommer für mich fast nie Schuhe. Viel zu warm und lästig waren sie, wenn man den ganzen Tag herumrannte und im Garten tobte. Das habe ich mir bis heute beibehalten, der Dreck ist mir da erst einmal egal, denn man nimmt den Sommer so viel besser damit in sich auf.  
Ich liebe auch den sommerlichen Geruch! Wenn nach einem heißen Tag die Gärten gewässert werden und es anfängt ganz warm, nass und frisch zu duften. Ganz grün riecht es dann und der Geruch verbindet sich mit dem Duft des Abendessens, der aus den offenen Terrassentüren der Nachbarn  dringt. Kennt ihr diese Abende? Wisst ihr was ich meine? Ich finde solche Momente immer unbeschreiblich schön und würde sie am liebsten in mein Gedächtnis einmeißeln, wärhend ich mit den Füßen durch den Garten tänzle.
Obwohl dieser Post kein direktes Konzept verfolgt, wollte ich ihn doch gerne mit euch teilen. Ein paar Impressionen aus dem Alltag und dem Sommer. Eindrücke und Gefühle die festgehalten werden wollten, von einem sommerlichen Nachmittag, der wundervoll entspannt und frei war. Gerade so wie Nachmittage im Sommer sein sollten, mit einem Buch, einem leichten weißen Kleid und ohne Schuhe.

Diese Woche wird es für euch auf den 'Lebensszenen' das Cherrypie- Rezept vom B.B.Q. -Table geben und ich bin momentan dabei ein weiteres "Follow me around" für euch vorzubereiten. Ich hoffe ihr freut euch ein wenig und genießt den Sonntag.
Liebste Grüße, Coco

Freitag, 27. Juli 2012

Ein nicht so süßer B.B.Q.- Tisch

Oh Freunde, es ist einmal soweit, ES IST WARM! Ja tatsächlich, und die Sonne scheint! Lange hatten meine Freunde und ich einen Grillabend geplant, leider machte bis dahin das Wetter immer einen Strich durch unsere Rechnung. Doch dann kam ein schöner, sommerlicher Tag und der Plan wurde sofort umgesetzt. Ich finde Grillen ist eine so schöne Art des gemeinsamen Essens, es ist ganz locker und unbeschwert. Man isst so lange, denkt noch nicht ans Ende des Abends und ist nicht limitiert. Beim Grillen scheint der Tag oder Abend immer so ewig, als hätte man unendlich Zeit, das ist wunderbar. Und obwohl es ein sehr spontanes Treffen war, wäre ich natürlich nicht ich, wenn ich nicht noch schnell ein B.B.Q. Highlight aufgebaut hätte.
Ich liebe es Bars und Tische für Feiern oder auch nur für gemütliche Abende aufzubauen. Selbst für ein einfaches Beisammensein mag ich es, wenn es etwas besonderes gibt. Wieso bloß immer nur zu besonderen Anlässen alles dekorieren und planen. Ich zelebriere auch gerne Kleinigkeiten und mag es, wenn alles schön aussieht. 
Meinen ersten Sweet Table, anlässlich meines Geburtstages im Mai, könnt ihr hier sehen. Er war kunterbunt und zuckersüß. Für ein Grillfest im heimischen Garten, wollte ich es allerdings nicht so süß machen, hier passt ländliches, leicht amerikanisches mit rustikalischem Touch.
Der B.B.Q. Tisch war aufgrund der geringen Vorlaufszeit ziemlich schnell konzipiert. Ich habe am gleichen Tag noch gebacken und vorbereitet. Inspiration für den Tisch, war eine Freundin, die Vegetarierin ist. Gerade für Vegetarier sind Grillabende ja immer so eine Sache, schließlich wird viel Fleisch zubereitet. Damit es aber auch für die Fleischverweigerer ein interessantes und leckeres Essen wird, habe ich eine kleine Spießebar zubereitet. Zuccini, Pilze, Zwiebeln, Paprika und Aubergine schnell kleingeschnitten und in Schälchen gefüllt. Holzspieße dazugetellt und fertig. Zudem gab es Mozzarella-Tomaten Pops, Mandeloliven, mediterranen Nudelsalat, Gurken und Möhrenstreifen für die drei Dips: Paprika-Tomaten Dip, Ruccola- Frischkäse Dip und Schnittlauch-Quark Dip. Und wem das alles nicht reichte, dazu gabe es auch noch jede Menge Maiskolben und Grillgut.
Natürlich kam ich aber drumherum auch etwas Süße anzubieten. Zum Nachtisch gab es Himbeermuffins mit Streuseln und einen CherryPie. Ich habe mich total in das Gittermuster des CheeryPies verliebt, es erinnert mich an amerikanische Vorstädte, Frauen die an Kuchenwettbewerben teilnehmen und dabei absolut saubere Kochschürze, ohne den geringsten Fleck, tragen. Es ist irgendwie idyllisch und ländlich. Ich sehe schon gelbe Schulbusse, amerikanische Briefkästen, karierte Tischdecken und höre leichte Countrymusik.  Die Deko des Tisches habe ich eher schlicht gehalten, aber mit kleinen Elementen. Mittelpunkt des Tisches war die alte Weinkiste die ich als kleines Podest benutz habe. Ich mag das rustikale und ländliche, das ich damit assoziiere.  Die Dips kamen in Weckgläser, da diese einfach schöner aussehen und dazu die Holzlöffel. Die Mozzarella Pops hatte ich in ein altes Milchglas gefüllt, welches für den besseren Halt mit Reis gefüllt war. Es kamen noch kleine Tafeln an einige Leckereien. Ich finde sie so süß und sie machen, obwohl sehr klein, einiges her. In den Baum, unter dem der Tisch stand, hatte ich noch ein paar Pompoms gehängt. Doch ich habe es mal wieder irgendwie nicht geschafft, davon ein schönes Bild zu machen. Oben könnt ihr aber auf dem zweiten Bild den Ansatz eines Pompoms erkennen.
Und obwohl wir für neun Personen echt viel zu essen hatten ist am Ende doch fast alles weggegangen. Unglaublich wieviel man essen kann. Die Mozzarella Pops für Zwischendurch, die Spieße wurden kreativ gesteckt, der Salat mit getrockneten Tomaten und Oliven ließ uns von Italien träumen, die Dips wurden munter probiert und von den Himbeermuffins waren bald nur noch Krümel übrig. Unglaublich lecker. Rezepte werden folgen. Ich hätte gerne einige Sachen, wie die PomPoms, noch etwas genauer fotografiert, doch da kurz nach Fertigstellung der B.B.Q. Tables schon die Gäste eintrudelten, blieben mir nur 2-3 Minuten zum festhalten. Es werden auf jeden fall noch weitere Tische folgen, ihr wisst ja, es ist mein neues Hobby. Die Gedanken dazu sind schon in meinem Kopf.
Der Abend war auf jeden Fall sehr schön. So ganz entspannt, fröhlich und ungezwungen. Mit Lachen unter dem sternenklaren Himmel, Kerzenschein in Marmeladengläsern und dem nächtlichen Rauschen der Bäume über uns. Grillgeruch in der Luft, das Britzeln des Feuers und das Austauschen von Erinnerungen bei einem Stück Cherrypie. Immer wieder schön!

Alles Liebe, Coco


PS: Ihr wollt ein paar Rezepte? Kein problem! Das erste gibt es direkt heute und zwar zu den Himbeermuffins. Ich durfte bei Matzab einen Gastpost verfassen, worüber ich mich so sehr gefreut habe, denn Viviennes Blog ist ganz liebevoll gemacht. Schaut doch mal vorbei, wenn ihr Lust habt. Ich würde mich auch sehr dort über Kommentare freuen, denn ich habe es irgendwie versäumt es euch rechtzeitig mitzuteilen. Die Himbeermuffins waren so lecker, ich werdet es nie, nie, nie bereuen sie gemacht zu haben! 

Montag, 23. Juli 2012

Rezept// Fajitas mit Pollo und Kräutern

Zuerst einmal ein herzliches Hallo an alle, die neu zu diesem Blog hinzugestoßen sind. Ich freue mich so über euch und auch über die superlieben Kommentare die ihr bei Laura und hier hinterlassen. Ich war richtiggehend gerührt. 
Heute starten wir in die Woche mit einem fixen und frischen Rezept. Es sind zwar keine originalen Fajitas, sondern eine meiner Variationen, doch sind sie auch sehr lecker. Sie sind nicht so schwer, sondern ganz leicht und frisch. Mein Freund und ich machen sie gerne als schnelles Abendbrot oder zum Videoabend, denn sie sind toll zum dippen und knabbern. Dazu gibt es Quacamole, denn ich bin verrückt danach. Die grüne, fruchtige und würzige Mole in Kombination mit den aromatischen Kräutern und dem weichen Weizenfladen sind echt super. Man fühlt sich direkt wie im Urlaub, keine Hauch von Instant und Convenience, nur Frische und grünes Aroma.
Ihr braucht:
2 Hähnchenbrustfilets (es geht auch Pute)
3/4 Bund Petersilie
1/4 Bund Koriander
Frühlingszwiebeln
1/2 rote Chilli (wer mag auch mehr)
Reibekäse
1 Paket Weizentortillas

Für die Guacamole:
2 weiche! Avocados
2 Knoblauchzehen
Saft einer halben Zitrone
3-4 EL Sour Cream (alternativ auch Naturjoghurt)
1 Tomate

Das Hühnchenfleisch abtupfen und in einer Pfanne anbraten. Das Fleisch rundherum durchbraten, etwas abkühlen lassen und dann auseinanderrupfen, sodass sich das Fleisch in kleine Stücke reißt. Frühlingszwiebeln abwaschen und mit dem Grün kleinschneiden. Petersilie, Koriander und die Chilis (ganz fein) kleinschneiden und mit den Frühlingszwiebeln und Käse zum Fleisch geben. Je nachdem wie viel man mag, nimmt man mehr von Koriander, Petersilie, Zwiebeln oder Käse. Alles miteinander vermengen und salzen und pfeffern. Einen Tortilla in ein beschichtete Pfanne legen, einige Löffel der Füllung auf den Tortilla geben und mit einem weiteren bedecken. Öl wird hier nicht gebraucht, es wird eher getoastet. Alles in der Pfanne für ein paar Minuten erhitzen, bis der Käse zwischen den Tortillas schmilzt. Dann ist Geschick gefragt, denn der Tortilla wird gewendet. Noch etwas auf der anderen Seite erhitzen, es dauert wirklich nur eine Minute, und zusammen mit der Guacamole in Viertel geschnitten servieren.
Für die Guacamole, die Avocados halbieren, den Kern entfernen und aushöhlen. Das Avocadofleisch in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Die Avocado muss dafür wirklich weich sein, anschließend die Knoblauchzehen zerdrücken und  dazugeben. Zitronensaft und Sour cream mit einrühren, sodass eine schöne Mole entsteht. Salz und Pfeffer hinzufügen und alles abschmecken. Gegebenenfalls noch Zitrone, Knoblauch oder SourCream hinzufügen. Tomaten kleinschneiden und untermixen, dies ist aber nicht notwendig.

Ich liebe dieses Gericht, da es so schnell geht und perfekt für ein leichtes Abendessen ist. Zu zweit ist man in 10min mit dem Kochen fertig, der eine macht die Guacamole der andere die Fajitas. Ich liebe es die weichen Avocados auszuhöhlen, irgendwie ist es ein so befriedigendes Gefühl, wenn man mit dem Löffel durch das butterweiche Fleisch fährt und alles mit einem Schwung heraushebt. Ich könnte das Stunden lang machen und frage mich ob ich nicht in einer Guacamolefabrik am Strand Mexikos arbeiten könnte.
Hier ist es diese Woche das erste Mal sommerlich. Ws werden bis zu 30°C und Sonne pur, keine einzige Wolke. Es ist Freibad- Eisdielen- Barfuß-Wetter und was mache ich? Ich habe diese Woche ein Ferienseminar und werde von 10:00- 17:00Uhr in der Uni sitzen. Ich könnte heulen, ehrlich! Zum Wochenende soll es dann wieder regnen, ich breche gleich zusammen!

Bis dahin, Eure Coco

Samstag, 21. Juli 2012

Introducing// Himbeermarmelade (Laura)

Meine Lieben, heute zeige ich meine erste Blogvorstellung. Blogger ist eine Welt die auf Interaktion basiert. Der Austausch, Kritik, liebe Kommentare und der gegenseitige Support. Nur logisch, dass es deswegen auf den "Lebensszenen" auch Blogvorstellungen geben wird. Meine erste Blogvorstellung wird Lauras Blog Himbeermarmelade gelten. Ich bin sehr froh, sie als erste vorstellen zu können und könnte es mir besser nicht vorstellen. Laura und ich teilen die Leidenschaft für die gleichen Sachen und ihre und stetig wundervollen Kommentare machen mich immer unglaublich glücklich. Unter ihrem schönen Lockenkopf steckt so viel und ich habe sie dafür furchtbar gern. Wir verstehen uns super gut und ich bin froh sie über die Bloggerwelt kennengelernt zu haben. Um uns also alle etwas näher zu bringen, hier die Vorstellung von Himbeermarmelade.
Himbeermarmelade existiert nun seit mehr oder weniger sechs Jahren und hat sich seitdem immer wieder verändert. Die aktuelle Art des Blogs gibt es seit ca. einem Jahr. Himbeermarmelade wird von Laura (20) geführt. Sie lebt in Berlin leistet z. Z. noch ihr FSJ und schreibt auf Himbeermarmelade über ihr Leben, Rezepte, Filme und Fotos.


Ich liebe es zu kochen und ich liebe es nach neuen Ideen zu suchen. Lauras Blog ist dabei immer eine ganz wunderbare Anlaufstation. Hier stapeln sich leckere Kuchen, Aufläufe, frische Smoothies und verlockendes Süßes. Ihr Blog ist prall gefüllt mit schmackhaften Ideen die schön in Szene gesetzt sind, sodass es gleich doppelt Spaß macht.

Sie bastelt für Freunde Fotoalben, macht kleine DIY oder erstellt Tischdekorationen. Himbeermarmelade lässt sich da nicht in eine Schublade stecken. Es gibt nicht nur DIY, es ist ein bunter Strauß an Inspiration. Die Kreativität steckt bei ihr in allem und hinter jeder Ecke. In Texten, Projekten, Layout und natürlich auch in den Fotos. 

Als Deutschstudentin lese natürlich gerne und viel. Wie auch nicht? Umso schöner finde ich, dass Laura eine ganze Rubrik für Bücher eingeordnet hat. Es gibt sie noch, die Leseratten und Laura ist eine davon. Ehrlich, kritisch und subjektiv, stellt sie die Bücher vor. Manche davon sind tiefgründig andere leichte Unterhaltungsliteratur. Stöbert euch doch mal durch ihr virtuelles Bücherregal, ihr werdet bestimmt fündig.

Fotos finde ich bei einem Blog immer sehr wichtig, sie sind wie das Fenster zum Blog. Sie fangen Stimmungen ein, dokumentieren und sind Ausdrucksmedium. Die Fotos auf Himbeermarmelade sind klar, hell und irgendwie ehrlich. Es ist nicht alles steril perfekt, man nimmt das Leben hinter ihren Bildern wahr. Ich kann mir immer gut vorstellen wie es um sie herum aussah, wie der Tag war, als sie dass Foto schoss. Ihre Bilder sind dadurch lebhaft, natürlich, persönlich und haben eine Seele- eine Lauraseele!

Das es bei Himbeermarmelade auch um Bücher geht, wisst ihr ja nun schon. Doch gibt es auch andere tolle Kategorien. Sie zeigt uns ihr Leben via Instagram, befragt Freund zu ihren Meinungen, nimmt aktuelle Trends unter die Lupe bei "Top oder Flop" und hat ein tolles Projekt entwickelt, welches gleichsam interessant und aufklärend ist.

Eine der wohl beeindruckendsten Sachen der Bloggerwelt, war für mich ihr Projekt "Stille Welt". Ein Film, in welchem Laura über die Welt der Tauben und/oder Stummen berichtet und mit Vorurteilen aufräumt. Inspiration nahm sie hierzu aus ihrem FSJ. Ich finde das super toll, nicht nur, dass der Film klasse, interessant und informativ ist, ich finde den Gedanken, den Blog auch als Fläche für soziales Engagement zu nutzen super! Wir können so viele erreichen und sie nimmt diese Möglichkeit wunderbar wahr. Man spürt Lauras soziale Ader und ihre Leidenschaft für ihr FSJ überall pulsieren. Das inspiriert einfach!

Schöne Fotos, leckere Rezepte, ansprechendes Layout. Das alles ist zwar schön, doch wenn der Funke zum Menschen dahinter nicht überspringt, verliere ich schnell das Interesse an einem Blog. Nicht so bei Himbeermarmelade! Laura ist so ehrlich, so real, so nah. Durch ihre Texte hindurch meine ich dieses Mädchen schon zu kennen. Wirklich zu kennen. Sie teilt Gedanken, formuliert Meinungen, interessiert sich, macht Standpunkte klar, lässt an ihrem Leben teilhaben und mischt sich ein. Sie ist kreativ, natürlich und voller Ideen. Durch sie wird Himbeermarmelade zu etwas ganz besonderem und mein Leben versüßt.


Wenn ihr jetzt also etwas neugierig geworden seid, dann schaut doch mal bei Laura auf ihrem Blog vorbei. Dort werde auch ich heute vorgestellt. Macht euch einen Kaffe, kuschelt euch auf dem Sofa ein und entdeckt einfach mal etwas von ihrer Welt. Macht auch bei ihrem wirklich famosen Gewinnspiel mit. Wir beide hoffen uns auch mal persönlich kennenzulernen, bis dahin hilft das Internet.
Liebste Grüße, Coco

Dienstag, 17. Juli 2012

Rezept// Ein-Minuten Eis

Eis von Marion Barraud


Ich gehöre definitiv zu den Eisliebhabern. Früher mit den Freundinnen im Eiscafé um die Ecke, im Sommer am Strand oder wie jetzt an einem gemütlichen Sofanachmittag. Eis gehört und gehörte schon immer dazu. Nicht selten schau ich meinen Freund um 20:12, kurz bevor der Film beginnt, mit flehenden Blick an und bitte ihn zuckersüß ob er mir nicht noch ein Eis aus der Eisdiele gegenüber besorgen könnte. Ja, ihr habt richtig gelesen, ich wohne gegenüber einer Eisdiele. Ich habe den süßen Wunsch so mancher Kinderträume verwirklicht und wohne ohne Eltern gegenüber einer formidablen Eisdiele. Ich lebe also im Eishimmel! 
Zitrone und Joghurt sind meist immer bei meiner Bestellung dabei, ich mag es halt säuerlich und manchmal gönne ich mir Experimente wie Mango, Pfefferminz oder Champagner. T. mag es mal wieder lieber klassisch, bei ihm gibt es nur zwei Sorten: Vanille, Schokolade. Und wenn er mal einen ganz verrückten Tag hat, riskiert er auch schon mal dunkle Schokolade.  
Und obwohl es so schön ist eine tolle Eisdiele direkt gegenüber zu haben, mache ich auch gerne Eis selber.
Meine Mutter hat das früher, als wir Kinder waren, ständig gemacht. Mit der Eismaschine gab es Cidreeis, mit dem Gefrierfach haben wir Multivitamineis am Stil gefroren. Beides super lecker. Wer jetzt aber keine Eismaschine hat und auch gerne mal etwas anderes als Multivitamineis machen will, für den habe ich jetzt ein blitzschnelles Rezept. Eine Minute und ihr seid fertig, versprochen! Und es schmeckt so gut!
Eine schnelle, ganz unkomplizierte Erfrischung für (hoffentlich) heiße Sommertage. Oder ihr holt euch damit den Sommer in die eigenen vier Wände.

Ihr braucht: 
600g gemischte TK Beeren (Brom-/ Heidel-/ Himbeeren etc.)
2-3 EL Honig
100g Joghurt 
wenn ihr mögt, etwas Limette oder Minze

Die TK Beeren, sollten noch wirklich gefroren sein, dann gebt ihr alle Zutaten zusammen in den Mixer. Macht daraus eine geschmeidige Masse, mixt aber nicht zu lange, nicht dass ihr am Ende nur noch eine Beerensoße habt. Ist bestimmt auch gut, aber hier gerade nicht gefragt. Ein, zwei schnelle Dreher sollten genügen. Schmeckt ab, ob ihr noch etwas Honig oder Joghurt hinzufügen wollt, aber auch Minze, einige Spritzer Limettensaft oder Limettenabrieb schmecken toll dazu. Wenn ihr das Eis sofort servieren wollt, dann kühlt die Schälchen am besten vorher, sodass das Eis nicht zu schnell wegschmilzt.
Wenn ihr das Eis vorbereiten wollt, dann stellt es noch einmal kurz in den Gefrierschank, so wird es auch wieder ganz wunderbar fest. Es geht wirklich innerhalb von Sekunden und das Ergebnis ist ein natürliches, selbstgemachtes Eis ohne zu viel Zucker.
Alles Liebe, Coco

Samstag, 14. Juli 2012

DIY// Blumenschale stecken

Ihr Lieben, heute gibt es ein kleines DIY bzw. eine kleine Deko-inspiration. Momentan sieht es in Deutschland ja leider nicht wirklich sommerlich aus. Schade, denn ich habe jetzt Semesterferien und hatte mir so viele Pläne zurecht gelegt, die ich in den Ferien umsetzten wollte. Kornblumenfelder, Picknicke, in den See springen, Gegenlichtfotos an warmen Sommerabenden, grillen im Garten und zusehen wie der Himmel abends von rot zu blau wechselt, nachts den Geruch von warmen Sommertagen in den Haaren genießen und, und, und...
Stattdessen trage ich Jeans und Strickjacke, höre prasselndem Regen zu und versuche im grau in grau des Himmels kleine blaue Fetzten auszumachen. Keine Chance!
Um sich allerdings doch noch etwas Sommer in die eigenen vier Wände zu holen, setze ich auf Blumen. Ich liebe Hortensien, sie sind so schön. Leichte, zarte Farben, mit wunderschönen Übergängen und eine pralle Form. Hortensienbüsche gibt es bei meiner Mama im Garten zuhauf. Freundlich stehen sie da und sind eine einzige Blütenpracht, sodass man sich hie und da gerne ein paar Stängel abschneiden kann. Schön finde ich es, wenn man sie in einer Schale arrangiert, zum Beispiel als niedriges Centerpiece auf einem Tisch. 
Falls ihr dies schon einmal versuchtet, wisst ihr, dass es manchmal gar nicht so einfach ist. Immer fallen die schräg eingesteckten Blumen bei der kleinsten Berührung wieder heraus und reißen alle anderen mit sich. Das Zauberwort lautet hier: Gitter. Und so macht ihr eure stabiles Blumengesteck.
1. Legt euch eure Materialien zurecht. Schüssel, Wasser, Tesafilm, Blumen und eine Schere. Sehr überschaubares Equipment.

2. Überspannt eure gesäuberte Schale mit Tesafilm. Versucht so wenig Tesafilm wie möglich über den Rand zu kleben, sodass ihr diesen später nicht mehr sehen könnt. 

3. Nun in die entgegengesetzte Richtung Tesafilm spannen, sodass ein Gittermuster entsteht. Die Lücken die dadurch entstehen, sollten nicht zu groß sein.

4. Wasser einfüllen, dies kann man aber auch schon zu Beginn machen.

5. Die Blumen zuschneiden und gegebenenfalls die Blätter entfernen.

6. Die Blumen in das Gittermuster stecken und so drapieren, dass keine Lücken entstehen. Fertig!
Ich habe mich total in diese dichtgesteckte Blütenpracht verliebt und es hält wirklich gut. Ich trage die Schale durchs ganze Haus von A nach B, um sie immer in meinem Blickfeld zu haben und es verschiebt sich keine Blüte. Perfekt! Eure nächste Sommerparty kann also kommen. 
Liebste Grüße, Coco

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rezept// sommerlicher Nudelsalat

Im Sommer ist es gewöhnlich warm, schweres Essen passt da einfach nicht! Wenn man draußen im Garten in schönen Holzstühlen sitzt, leicht mit den Zehen durch Gras streicht und dicke, fette Hummeln beobachtet, dann will man keine schweren Saucen und brutzelnden Braten. Viel schöner ist es, wenn man sich ans 'Dolce Vita' anpasst und sich etwas leichtes, frisches und unzerkochtes gönnt. 
Knackige Paprika, aromatische Oliven, Nudeln al dente und frische Frühlingszwiebeln, darum geht es beim heutigen Rezept!
Sommerlich leicht, fernab vom mayonnaisegetränkten deutschen Nudelsalat und so wunderbar vorzubereiten. Ideal für jede Party und sommerliche Abende draußen unter freiem Sternenhimmel.
Ihr braucht:
Vollkornnudeln
2 rote Paprika
5 große Frühlingszwiebeln
spanische schwarze Oliven
250g Mozzarella
Balsamico
Sojasauce
Salz/ Pfeffer
etwas Sahne
Olivenöl

Ihr schicke ein paar Infos zu den Produkten vorneweg: Ich verwende hier gerne Vollkornnudeln, da diese dunkler, nussiger und kräftiger schmecken. Ich finde, dies harmoniert mit dem Balsamico, der Sojasauce und den Oliven später besser und machen den Geschmack runder.
Bei den Oliven verwende ich schwarze Oliven aus Spanien, damit meine ich nicht die in Wasser eingelegten oder schon mit Knoblauch marinierten, sondern diese, welche etwas runzlig aussehen. Se schmecken sähmiger und passen sehr gut dazu. Los geht´s:
Vollkornnudeln kochen, Paprika und Frühlingszwiebeln schneiden und kleinhacken. Spanische Oliven ganz grob zerkleinern und Mozzarella würfeln. Alles zu den Nudeln geben. Bei der Sauce stehen keine Angaben dabei, da ich diese immer nach Gusto herstelle. Balsamico, etwas Sojasauce, Salz/Pfeffer, einen kleinen Schuss Sahne und Olivenöl vermengen. Über die Nudeln geben und alles vermengen. Die Sauce sollte die Nudeln nicht tränken, sondern nur von allen Seiten benetzten. Abschließend noch Thymian drüberzupfen und wer mag noch ein paar Nüsse wie Wallnüsse oder Pienenkerne dazugeben.
Alles im Kühlschrank einige Stunden durchziehen lassen. Fertig!
Auch etwas grob gehobelter Parmesan schmeckt köstlich dazu, schön würzig. Der Salat ist auch perfekt zum mitnehmen, denn er fällt nicht in sich zusammen, sondern wird immer besser, je länger er zieht. Auch aufgrund dessen, dass die Sauce nicht allzu flüssig ist, ist er ideal zum Transport. 

Ich hoffe ihr hattet einen schönen Start in die Woche! Ich werde heute noch meine letzten Klausuren schreiben und dann warten auch schon die Semesterferien (mit Hausarbeiten) auf mich.
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 8. Juli 2012

Strawberry fields forever

Erdbeerparty im Feld, eine zu schöne Idee. Erdbeerfelder machen mich glücklich, das Gefühl sie zu betreten ist noch genau dasselbe wie damals als Kind. Glücklicherwise bin ich nur fünf Fahrradminuten von einem Erdbeerfeld aufgewachsen, sodass wir damals mehrere male im Sommer hinradelten um körbeweise die roten Früchte mitzunehmen. Einige wurden auch schon auf dem Feld vernascht, andere glückliche überlebten noch bis zu Hause.
Heute zeige ich euch die Bilder von Dienstag, als wir auf die Erdbeerfelder fuhren. Der zweite Versuch, nachdem der Regen uns dies schon einmal davor gründlich vermiest hatte. Dafür war es an besagten Tag aber umso schöner, strahlender Sonnenschein und wärmste Temperaturen. Ich habe noch weitere Bilder im Ordner, vielleicht zeige ich sie auch mal. Für das erste gereichen diese.


Schon als Kind konnte ich Stunden auf dem warmen Stroh zwischen den Erdbeerreihen herumkriechen. Erdbeeren haben da keine Überlebenschance mehr, es tut mir Leid! Manche waren  so dick und groß, dass es eine wahre Pracht war. Sie hätten gut und gerne Bestandteil einer hochkarätigen Werbung für Konfitüre sein können. Am Ende kullern sie sacht über den sommerlich gedeckten Tisch hin zum akkurat präsentierten Konfitüre Glas. Eine wunderbar konventionelle Frauenstimme säuselt: "Nur mit den besten Erdbeeren der Welt!".
Allerdings hatte ich an jenem Tag kaum was getrunken, sodass ich nach einer dreiviertel stunde Powerpflücken in der prallen Sonne etwas diesig im Kopf wurde. Das mache ich nie wieder, ab jetzt nehme ich immer Wasser mit. Ich weiß jetzt, Vorbereitung ist alles, als Kind hatte ich das irgendwie besser drauf. 


Das letzte Bild, ist mein absolutes Lieblingsbild! Der Freund hat es gemacht und hatte ein super glückliches Händchen. Er drückte genau in dem Moment, als eine leichte Brise das Kleid wirbelte und ich, um nicht in eine peinliche Lage zu geraten, es schnell mit den Händen festhalten musste. Als ich mir dann später die Bilder ansah, war ich ganz entzückt. So wunderbar und trotzdem nicht gestellt, manchmal gibt es einfach so schöne Zufallsfotos.

Ich glaube ich gehe dieses Jahr, sollte ich es schaffen, noch einmal auf die Erdbeerfelder. Ein Besuch ist einfach zu wenig. Die Erdbeeren sind schon längst nicht mehr existent und wurden genüsslich aufgegessen. Einen ganzen wunderschönen Korb voll hatten wir gepflückt, nun ist dieser das einzige Überbleibsel. Er wird aber dekorativ weiterverwendet.

Ich habe mich übrigens sehr über eure super tollen Kommentare zum Follow me around gefreut. Ich hatte ja etwas Angst, dass es euch bei sechs Tagen geballte Fotostrecke hintereinander langweilig werden könnte, aber nichts da. Ihr habt solche ein Durchhaltevermögen und ich habe so begeisterte Nachrichten bekommen, dass ich überlege, ob ich dafür nicht eine eigenständige Rubrik einführen soll. Ich tüftle mir ein paar Konzepte aus und werde schauen wie sich dies umsetzten lässt. Ich verspreche euch aber, dass es bestimmt wieder einen solchen Post in der Zukunft geben wird. 
Nun haben wir halb fünf Uhr morgens und ich werde schlafen gehen, schließlich höre ich draußen schon wieder die ersten Vögel leise singen. Ein schönes Gefühl so im Morgengrauen zu schreiben, aber mir ängstigst vor dem morgigen Aufstehen.

Ich wünsche euch einen wundervollen Sonntag, Eure Coco
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