Mittwoch, 27. Juni 2012

Rezept// Beeren Limonade

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr seid gut in diese Woche gestartet und habt die Fußballfreien Tage überlebt. Heute schließe ich auch den Picknickpost endgültig ab, denn nach fast vier Wochen, gibt es jetzt noch das letzte versprochene Rezept. Ich liebe selbst gemacht Limonade! Früher war es ganz normal diese selber herzustellen. Damals war Limonade noch nicht so übersüßt, schmeckte bestimmt auch noch mehr nach Zitrone und hatte noch keine atomar gelbliche Farbe, wie es sie heute gibt. Die Limonade die man kaufen kann, schmeckt kaum mehr authentisch und ich habe danach das Gefühl, als würden meine Zähne kleben. Ich finde so erfrischt das Getränk nicht und im Sommer möchte ich eigentlich nur erfrischende Getränke trinken. Heute gibt es ein Limonadenrezept in der beerigen Variante, in blutrot.
Ihr braucht: 
ca. 220g TK Rote Früchte
Minze
1L stilles Mineralwasser
10g Rohrzucker
20g weißen Zucker
250ml heißes Wasser
Eiswürfel

Nehmt ca. 200g der Früchte und lasst sie ein wenig antauen. Dann drückt ihr die Beeren durch ein Sieb und macht daraus ein etwas feineres Mus. Zerrupft ein wenig Minze und gebt es zu den Beeren. Ihr mischt Rohrzucker und weißen Zucker und gebt heißes Wasser dazu um en Zucker aufzulösen. Ihr lasst das Zuckerwasser ein wenig abkühlen und gebt es schließlich zu den Beeren.
Nun alles mit Wasser und Eiswürfeln auffüllen. Am Ende alles abschmecken und auch ein paar der gekühlten Beeren könnt ihr noch dazugeben. Das Getränk sollte schön gekühlt sein, denn so schmeckt es am besten.

Das Gewinnspiel hat "frl. wunderbar" gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Ich werde dir alsbald eine E-Mail zusenden. Ich habe diesmal nur ganz profan schnell mit der Hand ausgelost. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht krumm.

Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 24. Juni 2012

Insider// Miss Päpki

Die Woche war wirklich schön! Zwischen Nibelungenlied und abendlichen Ausgängen, hatten wir einen kleinen verwirrten Spatz bei uns in der Wohnung, ich habe eine meiner besten Freundinnen aus Hamburg wieder getroffen, wir haben in der sommerlichen Nacht etwas getanzt und ich habe mir einen wahnsinnig schönen Film im Kunstkino angeschaut! Dem gegenüber steht Peter Wapnewski, dessen Vortrag über das Nibelungenlied schon seit einigen Tagen durch unsere Wohnung schallt und mein vom Lernen prall gefüllter Kopf. Wenn ich aber mal ausspannen muss und ich keinerlei kreative Energie mehr habe (nicht das dies mal vorkommt), dann gibt es in Köln ein Café, dass mich immer wieder aufbaut...
Wie ihr es wahrscheinlich schon ahnt, ist es ein Hobby von mir, an freien Tagen durch noch unbekannte Türen zu treten und neue wunderbare Caféwelten zu erkunden. Ich kenne viele Cafés und Restaurants in Köln und Umgebung, habe viele kleine erlesen Lieblinge und könnte beinah schon einen Reiseführer schreiben (keine schlechte Idee eigentlich; Titel: Köln hinter dem Tourismus), doch dieses Café hat wirklich mein Herz im Sturm erobert!
Miss Päpki öffnete im Sommer letzten Jahres am Brüsseler Platz seine Türen und erfreut seitdem mein Herz und meine Geschmackssinne mit wunderbaren Kuchen, tollem Frühstück, Herzhaftem und sommerlichem Eis.
Der Brüssler Platz liegt im belgischen Vertel in Köln, in welchem lauter kleine, wundervolle und selbstständige Cafés, Restaurant und Geschäfte beheimtatet sind. Nur ein Grund warum in diesen Bereich in Köln so mag, denn hier schmeckt und sieht man mal etwas anderes, als Kettenprodukte.
Miss Päpki passt sich also perfekt in die Umgebung ein und fast scheint es so, als hätte die Umgebung auch nur noch auf Miss Päpki gewartet.
Hell, freundlich und durch und durch mit mädchenhaftem Charme. Könnte ich in einem Café wohnen, es wäre dieses! In kälteren Tagen, sitzt man in die weißen, wundervoll geschwungenen Stühle, unter hohen Decken und atmet den Duft von Kaffee ein. Im Sommer hockt man in den großen Fenstern oder auf den schönen Stühlen vor dem Café und genießt das Leben unter freiem Himmel. Dabei hört man den Kinderspielplatzgeräuschen zu, den Leuten die an den Tischtennisplatten spielen oder den sausenden Fahrrädern. Am Brüsselerplatz ist immer etwas los, wenn es warm ist. Tagsüber familiäre entspannte Stimmung mit Boccia spielen und Kaffeetrinken, abends füllt sich der Platz mit Open- Air- Feierwütigen.
Bei Miss Päpki kann man sich den ganzen Tag verwöhnen lassen und wirklich die Seele baumeln lassen. Das wunderbare Frühstück, das auf den bunt zusammengesetzten Etageren serviert wird, die tollen preiswerten Kuchen, die aber so gut schmecken und das lecker herzhafte Essen, das perfekt ist für den ruhigen Ausklang eines Tages.
Hätte ich ein Café, ich würde es so einrichten wie Miss Päpki, mit so viel Liebe zum Detail, die Polster, die weißen Möbel, die kleine Bilder an der Wand, Kronleuchter und die kleinen Vasen auf den Tischen. Dabei wirkt das Café nicht überladen, omihaft oder kitschig. Nein, es hält sich perfekt die Waage- Moderne und Klarheit, mit herzerwärmender Gemütlichkeit in einem weißem Mädchentraum.
Ich bin so froh, dieses Café in Köln zu haben, es ist echt mein absoluter Liebling. Nach jeden Besuch ist mein kreativer Tank neu aufgefüllt, mein Moleskine Buch, für meine Ideen, ist wieder etwas dicker geworden und der Tag ist für mich immer gerettet.
Auch die Preise sind für einen armen Studenten erschwinglich und die Qualität der Getränke und Speisen begeistert mich einfach immer.
Seid ihr in Köln und wollt auf eurem Trip einmal in einem schönen Café verweilen, dann verpasst Miss Päpki nicht! Am liebsten würde ich dort einziehen, dass sag ich euch! Lobeshymne Ende!
 Liebste Grüße, Coco

Mittwoch, 20. Juni 2012

DIY// Kartoffelstempel

Dies ist das erste Mal diese Woche das ich mich melde. Asche auf Haup. Dabei wirbeln so viele Ideen in meinem Kopf umher, die nur darauf warten umgesetzt zu werden. Nachts ist es am schlimmsten, oder am schönsten? Dann werde ich so richtig kreativ, könnte meterlange Seiten hinunter schreiben mit Stichpunkten, Posttexten und Fotoideen. Manchmal lassen sich auf dem Papiertuch auf dem Nachttisch kleine Zeichnungen und gekritzelte Wörter finden, die ich ganz schnell um halb drei Uhr morgens noch aufschreiben musste, bevor ich einschlafen kann.
Es ist wirklich unglaublich, wie sehr dann mein Gehirn anfängt zu routieren. Wenn der Tag verstummt, die täglichen Aufgaben erledigt sind und man Zeit hat sich einmal ganz still seinen eignen Gedanken zu widmen, ohne das man auf die richte Bahnstation achten muss oder der Dozent schon fünf PowerPoint Präsentationen weiter ist. Manchmal werde ich dann noch so aufgewühlt von schönen Ideen und wundervollen Phantasiebildern, dass ich am liebsten dirket loslegen würde.
Himbeercharlotte um 4Uhr  morgens backen, Socken an und rein in die Schuhe um nachts im Weizenfeld zu fotografieren und wo bekomme ich um halb eins bitte 15 weiße Spitzendecken her? Meist scheitern meine Ideen am Licht, denn wie soll man ein nachmittägliches Weizenfeldshooting mit schönem sanften Gegenlicht in einer regnerischen Nacht bewerkstelligen? Himbeeren, fünf riesige pastellfarbene Luftballons oder auch den Ausblick aufs Meer, sind manchmal um diese Uhrzeit nicht leicht zu beschaffen.
Unglücklicherweise bin ich dann immer so hibbelig und ungeduldig; will am liebsten alles direkt umsetzten und kann es kaum ertragen, dass das so farbenreich ausgemalte Bild, welches ich mir gerade in meinem Kopf komponierte, wahrscheinlich erst in drei Monaten umgesetzt werden kann. 
Ich warte also sehnsüchtig auf die Semesterferien, in denen ich so manchems plane und hoffe einige schöne Ideen realisieren zu können.
Leider wird die nächsten Woche ziemlich anstrengend. Die wichtigste Klausur des Semesters liegt vor mir und ich muss auch noch ein ziemlich umfangreiches Referat halten. Zwischen Unistress und Public Viewing brauche ich aber auch einen kleinen krativen Ausgleich. Auch wenn es nur für eine halbe Stunde ist, Musik an und ein bisschen Tunnelblick während man eine Tasche verschönert. Wir haben eine Schublade voll von Leinentaschen, die wir immer zu einkaufen nehmen. Sie sind umweltschonender und langlebiger als Plastik. Manchmal sind sie mir aber zu langweilig, ein kleiner fröhlicher Farbtupfer gefällt mir immer gut und darf gerne drauf. Ich habe mich an Kindergartentage erinnert, in welchen wir immer mit Kartoffeln oder Äpfeln stempelten. Dies wurde auch hier so gemacht und raus kam ein wirklich ganz, ganz, gaaaanz einfaches DIY! So einfach, ist es überhaupt noch ein DIY?
1. Vorbereitung ist alles. Bügelt eure Tasche, sodass alle Falten entfernt werden und mischt eure Farben an. Ich habe ganz einfache Acrylfarben im Pastellton genommen.

2. Halbiert eine kleine Kartoffel und schnitzt mit einem Messer eure Form hinein. Diese Stempeltechnik gibt euch die Möglichkeit eure eigenen Motive und Formen zu entwickeln. Ihr könnt auch einen Apfel halbieren und diesen als Stempelmotiv nutzen.

3. Ihr habe eine kleine Wimpelgirlande gemacht, einfaches Motiv und schnell gemalt. Verwendet ihr verschiedene Farben, dann solltet ih nach jeden mal stempeln, die Farbe gründlich mit Wasser entfernen und die neue Farbe mit einem Pinsel auftragen.

4. Lasst die Farbe trocknen, dies geht sehr schnell. Nun abschließnd nur noch mit Versiegelungsspray versiegeln.
 Zack, Zack und fertig! So schnell geht das. Ideal für eine Nebenbeschäftigung an einem ruhigen Sonntagabend. Für mich geht es heute noch ins Kino, findet ja kein Spiel statt. Und es regnet draußen so sehr, dass ich kaum drauf warten kann, mich in die gemütlichen roten Sessel zu kuscheln. Was habt ihr so geplant?
Liebste Grüße, Coco

Freitag, 15. Juni 2012

Regentage mit zweifach Tee

Wo ist der Sommer hin? Ich kann ihn leider hier noch nicht entdecken, stattdessen stürzen amazonasartige Regengüsse herab und sprudeln in die Gullis. 
Am liebsten würde ich die Tage im Bett verbringen, mit Rufus Beck im Ohr und einer warmen Decke um die Füße. Draußen prasselt der Regen aufs Fensterbrett und neben mir dampft eine Tasse Tee. 
Doch dann manchmal, ganz unvermutet, nach drei Stunden Dauerregen, wird es draußen leiser und die Sonne lässt sich doch noch blicken. Dann wird es warm, ein wenig schwül und das Kaninchen hoppelt wieder munter durch den Garten.
Auf einmal schmeckt dann heißer Tee gar nicht mehr so gut, viel zu warm, die Decke um die Füße stört auch und eigentlich will man sich auch gar nicht mehr im Bett verkriechen. Man möchte heraustanzen, die kleinen so überraschenden Sonnenstrahlen begrüßen und kühle Sachen trinken.
Könnt ihr euch noch an den Post über den Laden Geschmaxsache, in der Kategorie Insider erinnern?
Der freundliche Besitzer, mit dem ich mich sehr gut verstehe, hat mir eine ganze Dose Tee geschenkt, der sowohl für kühle als auch für warme Tage wunderbar geeignet ist.
Ich weiß nicht ob er hellsehen kann, doch dieser Tee passt so perfekt zum momentan Wetter. Einen kleinen feinen freitaglichen Post hat er auf jeden Fall verdient.
Natürlich kennt ihr bestimmt schon die Løv Organic Teas, ihr habt sie sicherlich schon auf anderen Blog bewundern dürfen. Alles ganz organisch, skandinavisch rein und natürlich.
Keine unnötige Chemie und ein ganz authentisches Geschmackserlebnis. So trinke ich Tees am liebsten, keine parfümierten 08/15 Styropormischungen! Oder wie Tony Buddenbrook sagt: "Da weiß man doch, was man verschlugt!" Thomas Mann lässt grüßen. 
Der Tee nennt sich "Wild Berry Fruit Tea" und ist noch recht neu im Sortiment. Ich glaube er ist erst seit Mai dabei.
Das wunderbare an dieser roten beerigen Teemischung ist, dass ihr sie sowohl als Heißgetränk als auch Eistee konzipiert ist. Natürlich kann man aus fast jedem Tee einen Eistee für den Sommer zaubern. Der Freund steht dabei immer an vorderster Front. Kaum ist der erste Marienkäfer an uns vorbeigeflogen, sieht man ihn auch schon in der Küche, wie er abgekühlten Tee fachmännisch in Karaffen füllt um diesen im Kühlschrank zu kühlen und später mit Zitrone zu garnieren.
Allerdings schmeckt der Organic Tea, schon ein wenig mehr nach richtigem Eistee. Einfach etwas frischer und voller und dennoch nicht synthetisch. Wer jetzt hier also einen Eistee wie aus dem Supermarkt erwartet, hat die falschen Vorstellungen. Es ist ein natürlicher Geschmack, rein, frisch und nicht so übersüßt.
Der Tee beinhaltet Hibiskus, Apfel, Cranberries, Orangenschale und natürliche Aromen von Cranberry und Himbeere. Alles natürlich aus Bioanbau. 
Die Schleckermäuler unter euch, die es nicht so herb mögen, können etwas Rohrzucker hinzufügen. Für die Feinschmecker sind Minze und Orangenspritzer bestimmt traumhaft.
Ich finde das Getränk wunderbar. Sowohl heiß über den Tag verteilt, wenn sich die Sonne wieder zurückzieht, wie auch als Eistee.
Keine Übersüßung. Klarer Geschmack der Ingredienzien. Schnell zubereitet. Und habt ihr euch die Dose angeschaut? So schön! Wer will kann sich ja mal diesen Film anschauen, den ich zum Eistee von Løv gefunden habe. Der Film ist einfach ganz wundervoll und schön gemacht! 
Die letzten Tage habe ich leider viel zu wenig für die Uni getan, obwohl so langsam die Prüfungsphase ihre Schatten vorauswirft. EM gucken (Deutschland olee!), Crepés Party mit Freunden, lange Nächte in Cafés mit zu viel Wein und kleine, aber feine Wohnungs-Einweihungsparties, lassen mich das irgendwie alles ein wenig vernachlässigen. Geht es euch da momentan genauso wie mir? Oder steh ich da alleine auf weiter Flur?
Ab nächster Woche werde ich aber disziplinierter sein. Hoffentlich. Das Wetterschauspiel, welches sich allerdings momentan vor meinem Fenster abspielt, könnte eigentlich so gut für eine intensive Lernsession genutzt werden. Ich glaube ich mache mir jetzt aber lieber noch einen heißen Tee.

Liebste Grüße, Coco

Dienstag, 12. Juni 2012

Rezept// Cake in a Jar

Das Rezept, welches es heute geben wird, ist ein wirklicher Sommerhit, eine Kleinigkeit für zwischendurch und eine süße Versuchung. Cake in a jar, das ist perfekt für unterwegs, die Uni oder für ein sommerliches Picknick... Doch auch die Gartenparty könnten sie gut schmücken. Wehende Birkenbäume, wippende Lichterketten und hübsch in Reih und Glied, auf dem weißen Tischtuch, hundert Gläser 'Cake in a Jar'. Bei mir kamern sie beim Picknick vor 2 Wochen zum Einsatz und ich hatte euch das Rezept versprochen. Auf jeden Fall sind sie sehr lecker, gut zu transportieren und schön leicht.
Ihr braucht:
 230g Blockschokolade
130g Butter
160g Mehl
210g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
1 Tafel Zartbitterschokolade für die Bruchstücke

Magermilch Yogurt
Himbeeren
Blaubeeren
Gläser  zum einfüllen

Ich habe, wie ihr vielleicht bemerkt habt, bis zu dem Absatz die Zutaten für die Brownies aufgezählt. Diese könnt ihr nach diesem Rezept nachbacken, so habt ihr einen wunderbaren Kuchen, der schokoladig ist einen tollen Kontrast zu Beeren und Yogurt bildet. Nun nehmt ihr eure gründlich gesäuberten Gläschen, z.B. mit Schraubverschluss oder Einmachgläser, und gebt eine erste Schicht der Brownies hinein. Drückt dabei die gesamte Masse gut an der Boden und die Wände an, wenn etwas kaputt geht ist dies nicht schlimm, am Geschmack ändert dies nicht. Nun folgen 2TL des Yogurts. Magermilch Yogurt reicht hierbei vollkommen, da die Brownies schon süß genug sind. Die Schleckermäuler unter euch, können aber auch noch etwas braunen Zucker dazugeben. Damit nicht der gesamte Yogurt bis zum Boden des Glases läuft, ist es davor ratsam gewesen die Brownies gut und dicht anzudrücken. Die nächste Schicht besteht aus den Früchten. Diese Schichtung wiederholt ihr, bis das Ende des Glases erreicht ist. Deckel drauf, Löffel eingepackt und fertig!
Ich wünsche euch einen wunderbaren Start in die Woche, mit viel EM- Stimmung und auch etwas Sonne!
Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 10. Juni 2012

DU kannst gewinnen & Lomography

Amigos, ich weiß nicht ob ihr es mitbekommen habt, aber wenn ihr mal ein wenig zu Seite schielt, dann könnt ihr es erkennen. 
Ja es ist wahr, die Lebensszenen haben schon über 250 Leser +109 via Bloglovin' ! Wahnsinn, ich freue mich riesig darüber! Klar, für manche sind 250 die Leseranzahl die sie in einer Woche dazubekommen, für mich ist es trotzdem ein Grund für einen Freudenquieker. Schön, dass der Blog nicht auf taube Ohren stößt und schön, dass ihr mich immer wieder neu anspornt. Heute gibt es also keine vielen Worte, sondern nur ein enorm-monströses DANKE!

Man beachte bitte beim Bild die Herzen auf der Tröte! Das Bild ist übrigens nachts auf dem Bahnsteig auf dem Weg zu einer Party entstanden. Wie die Menschen geguckt haben, als ich reinpustete, muss ich euch ja wohl nicht sagen.
Und wo wir doch gerade schon einmal so lomographisch unterwegs sind, gibt es zwei-drei Bilder die während der letzten Zeit so entstanden sind. Schöne Momente und lustige Situationen.





GESCHLOSSEN!
Da ich euch alle immer so gerne habe, könnt ihr aber auch noch etwas gewinnen. Ich habe es einmal für später geholt, ein wenig auf Vorrat und falls ein wichtiger Moment eintritt. Doch nun kann ich nicht mehr warten und entschließe mich spontan, es jetzt schon zu verschenken. Ich bin damals im Laden dran vorbeigegangen und konnte nicht mehr zurück. Direkt dachte, dass dies etwas tolles für den Blog wäre, es euch bestimmt gefällt und ich es am liebsten eigentlich behalten würde. 
Aber ihr seid so toll, schreibt immer so wunderbare Kommentare, umgarnt mich so gekonnt mit euren Komplimenten, dass ich einfach schwach werde.

Ihr könnt diese wunderbare Kochmappe gewinnen, in welcher eure losen, auf Zettel gekritzelten Rezepte, endlich ein stilvolles zu Hause finden werden.
Sie ist wirklich wunderschön aufgemacht und bietet jede Menge Möglichkeiten für eure kulinarischen Ideen. Sie enthält sowohl Blätter in Folien um besonders schöne Rezepte aufzuschreiben, als auch kleine Mappen für Karten, Zettel, Ideen, Bilder etc. Die Folie verhindert, dass eure schönen Rezepte dreckig werden beim nachkochen, was ich super finde und es gibt hinten noch einige kleine Etiketten für euch. Besonders die Farben und kleinen Zeichnungen finde ich sehr schön! Sie soll unbedingt euch gehören? Na dann los!

Das sind die Spielregeln:
Das Gewinnspiel endet dann am 17.6 um 23:59. Ich freue mich über jeden Kommentar und auch über jeden anonymen Leser der sich zu Wort meldet. Natürlich freue ich mich auch über jeden neuen Leser der dazu stößt, doch bitte bleibt es auch, und meldet euch nicht nur kurzfristig wegen des Gewinnspieles an! Das würde mich traurig machen. Bis dahin, haut in die Tasten!

Ich habe gute Laune, Deutschland hat drei Punkte und ich habe Spaß mit euch! Ich hoffe meine gute Laune, kommt durch den PC bis zu euch durch!
Liebste sonntägliche Grüße!
 Ihr seid toll, ein Herz für euch!

Freitag, 8. Juni 2012

Produkttest// Leinwanddruck

Ihr Lieben, vor ein paar Tagen habe ich eine Anfrage von 'HalloLeinwand' bekommen, ob ich nicht ihr Produkt testen wolle um mir so einen Eindruck von der Qualität ihrer Leinwanddrucke zu machen. Viele von euch interessieren sich für Fotografie oder vielleicht überlegen sogar manche, sich einen solchen Leinwanddruck in die Wohnung zu hängen. Also sagte ich zu, da es euch vielleicht gefallen könnte und ich auch neugierig war, was dabei so herauskommen würde. Ich habe einen Leinwanddruck in der Größe 50x70 zur Verfügung gestellt bekommen.
Hier also meine Erfahrungen mit 'HalloLeinwand'. Ich versichere euch, das all meine Eindrücke und  Meinungen meine eigenen sind und sie nicht mit der Firma abgesprochen sind. Dies wäre mehr als unfair und auch nicht in meinem Sinne, schließlich vertraue ich euch und ihr hoffentlich auch mir.
Auch sind die Bilder in keinster Weise bearbeitet. Unschärfe resultiert in diesem Falle daraus, das dies ein Foto vom Foto ist und ich einige Male sehr nah an die Leinwand rangegangen bin.
Warum ich dieses Motiv wählte erfahrt ihr unter dem Punkt Farbe/ Auflösung.

Bestellen/Lieferung:
Zu erst einmal muss ich sagen, dass der Ablauf der Inauftraggabe wirklich sehr einfach und vor allem unkompliziert war. Ein Foto hochgeladen und per E-mail abgeschickt. Ich glaube komfortabler geht es selten, doch auch schicken mit der Post ist möglich. 
Schon nach 2 Tagen klingelte es an meiner Tür und mir wurde ein schmales, längliches Paket überreicht. Zuerst war ich irritiert, da ich gar nicht einordnen konnte was dies für ein Paket sei. Die Leinwand, so glaubte ich, könne es noch nicht sein, schließlich hatte ich den Auftrag vor gerade einmal 40h abgesandt. Ich muss also sagen, dass Druck und Versand wirklich sehr schnell waren, ich glaube, ich habe eine Bestellung noch nie so umgehend erhalten. Natürlich weiß ich nicht, ob 'HalloLeinwand' auch so schnell liefert, wenn keine Werbekooperation vorliegt, aber ich denke, dass das Unternehmen seine schnellen Lieferung beibehalten wird. 

Verpackung/ Qualität:
Das Paket war sicher verpackt, was ich persönlich sehr wichtig finde. Schließlich möchte man auf dem Druck keinerlei Kratzer, Dellen oder sogar im schlimmsten Falle Risse. Es war nichts dergleichen zu finden und ich habe die Leinwand gründlich untersucht. Die Leinwand hat eine wunderbare Dicke, sodass sie sehr stabil erscheint. Die Oberfläche ist nicht wie bei normalen Leinwänden etwas rau, sondern glatt, sodass die Betrachtung durch keinerlei Hubbel gestört wird. Auch ist die Leinwand schön matt, wodurch sie schön schlicht bleibt und nicht zu prägnant im Vordergrund des Raumes steht. Ich persönlich mag keine glänzenden Fotooberflächen, da sie bei Lichteinfall zu auffallend reflektieren. 
Zuletzt sei auch der Rahmen erwähnt, auf welchen die Leinwand gespannt ist. Der Keilrahmen ist aus Holz und schön dick. Oft sind die Rahmen der Leinwanddrucke immer etwas dünn geraten und büßen so einiges an Stabilität ein. Hier vermittelt das Holz eine wunderbare Stabilität und auch die Leinwand lässt sich so gut fassen.
Das Bild hier gibt einen Eindruck von Beschaffenheit und Oberfläche der Leinwand und Auflösung des Bildes. Ich bin wirklich sehr nahe drangegangen mit der Kamera.


Farbe/ Auflösung:
Nun zu dem wohl wichtigsten Punkt, der Farbe und der Auflösung. Ich messe ihm die größte Bedeutung zu, da ich finde, dass dieses Element über die Zufriedenheit mit dem Produkt entscheidet. Über kleinere Fehler, beispielsweise bei der Leinwand und Lieferung kann man ja immer hinwegsehen (nicht das dies hier der Fall gewesen wäre), aber wenn die Farben nicht stimmen, kann man schnell enttäuscht werden. Die Authentizität der Farbe ist hierbei entscheidend. Ich möchte kein anderes Bild auf Leinwand haben, als das, welches ich eingeschickt habe. Ich fände es katastrophal würde z.B. eine eigenständige Optimierung der Farben vorgenommen oder hätte man diese automatischen Farb"Korrekturen" darüber gelegt. So etwas gibt es alles und noch nie war ich mit diesen eigenmächtigen, automatischen Verbesserungen einverstanden.

Dies ist hier wirklich nicht der Fall, obwohl ich das Gefühl habe, als ob die Farben blasser wären. Sie sind nicht so strahlend und intensiv wie auf dem Originalbild, wirken wie mit einem kleinen Grauschleier überzogen. Ich mag mich aber auch täuschen, schließlich sieht ein Bild auf einem MacBook Bildschirm immer etwas farbintensiver aus. Auch fällt ein Teil der Brillanz aufgrund der Tatsache weg, dass das Bild auf eine Leinwand gedruckt wird, einem hellen, weißen Stoff. Mir fehlt ein wenig das gelbliche Licht im Bild, welches seitlich leicht einfiel, allerdings war es wahrscheinlich zu dezent. Obwohl die Farben also nicht so strahlen wie auf dem Original und teilweiße etwas heller und matter sind, bin ich mit der Qualität der Farben dennoch zufrieden. Die vielen Blautöne und auch das Rot, sind nicht überspitzt oder grell dargestellt. Die helleren Nuancen der Haarspitzen wurden beibehalten.
Wie ihr sehen könnt habe ich ein Bild, aus dem Picknick-Post genommen. Diese Entscheidung geschah nicht aus Eitelkeit, weil ich mich gerne selber ins Wohnzimmer hänge, sondern vielmehr deswegen, weil dieses Bild eine Fülle an Details bietet. Die Falten der Decke, die Stiftstriche im Herz, die vielen Punkte auf dem Fahrrad, die vielen unterschiedlichen Blautöne und auch dezente Schattenwürfe. Eine gute Möglichkeit um also auf Herz und Nieren zu prüfen.
All diese Elemente wurden gut wiedergegeben, der Druck ist genau und gut aufgelöst, auch wenn der Gesamteindruck ein wenig weicher wirkt, als das Original. 
Durch das Umklappen der bedruckten Seiten wird das Bild ein wenig zugeschnitten. Das Motiv wirkt so zentraler und größer. Allerdings, kann man diese Funktion auch bei der Bestellung ausschalten, was ich als sehr gut empfinde. Die Seitenelemente werden dann weiß und das Bild wird in voller Größe auf der Frontseite gezeigt.


Preis:
Die Preise liegen, würde ich sagen, im Normalbereich. Besonders gut finde ich, dass der Versand kostenlos ist. Ein wirkliches Plus, wenn man bedenkt, dass schon schnell was zusammenkommen kann bei einem so großen Paket.

Fazit:
Bestellung, Lieferung und auch Versand sind einwandfrei und absolut perfekt! Auch die Qualität der Leinwand, sowie des Keilrahmens ist ausgezeichnet. Es lassen sich keinerlei Falten oder Dellen finden. Die Ecken sind sauber und akkurat gearbeitet, die Oberfläche ist schön matt und glatt.
Die Farben leuchten zwar nicht und fallen insgesamt matter aus, dennoch sind sie wunderbar aufgelöst und wirken natürlich.

Ich würde euch empfehlen bei eurer Bestellung ein Bild zu wählen, welches wenig Elemente besitzt.
Ich wählte eines mit vielen Elementen um alle Eventualitäten zu überprüfen, doch euch empfehle ich ein reduzierteres Bild auszusuchen. Wichtig ist, dass eure Bilder hell und klar sind.

Fandet ihr den Test und die Beschreibung gelungen? Hätte ich zusätzlich noch auf etwas achten sollen?
Liebe Grüße, Coco

Dienstag, 5. Juni 2012

Nachttour durch Düsseldorf

Heute wird es auf den Lebensszenen etwas dunkler, denn wir waren letztes Wochenende in Düsseldorf. Abends fuhren wir mit dem Auto hin und verlebten einige wundervolle Stunden dort. Da es nur 35min Fahrt sind (denn da wo Köln endet, beginnt auch schon fast wieder Düsseldorf), kann man so einen abendlichen Spontanausflug schon mal machen. Es war an diesem Abend wundervoll. Licht aus, Düsseldorf an:
Die Stadt war gefüllt mit Menschen, der Tag war sommerlich warm gewesen, der Himmel tauchte sich in ein zartes Apricot und der Asphalt lies noch die Wärme des Tages spüren. 

Wir gingen an der Rheinuferpromenade entlang, es war warm und in der Luft hing ein leichter Duft von Wasser und Schifffahrt. Ich meinte auch ein wenig Salzwasser zu riechen. Ganz so, wie wenn man in Holland an einem kleinen Hafen steht, aber wahrscheinlich bildete ich mir das nur ein. Kein anderer konnte es nämlich sonst noch riechen. 
Die Düsseldorfer sahen alle aus wie gerade vom Laufsteg einer Modenschau gehüpft und füllten die Cafés und Bars entlang des Rheins.
Tagsüber war Christopfer Street Day in Düsseldorf gewesen und es war doch noch einiges los auf den Straßen. Überall waren Tanzflächen und Stände aufgebaut und Liveacts spielten auf einer Bühne am Mannesmannufer. Die Grünflächen waren bevölkert von Menschen die im Gras lagen und sich die leichte Brise um die Nase wehen ließen.
Zudem war in diesen Tagen auch noch das Jazzfestival in Düsseldorf, sodass sich leichte Jazzmusik an der einen Straßenecke mit der Discomusik der anderen Straßenecke abwechselte. Es gab leckere Cocktails und eine ziemlich scharfe Wurst vom Trabbigrill für mich, den ich einfach zu genial fand, um an ihm vorbei zugehen.

Mit der Zeit wurde es dunkler. Gegenlichtstimmung und der Himmel wechselte von zarten Blau- und Apricottönen zuerst zu rosé um dann in einem tieferen Blau zu verschwinden. Weiter ging es am Rheinufer entlang, zwischen den rosa Bäumen hindurch, vorbei an beleuchteten Häusern zum Marktplatz hin. Die Atmosphäre war wirklich wie im Urlaub, ganz so, als ob man sich nach einem aufregenden Tag nochmals an die Strandpromenade begibt um dort noch ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Für mich hatte es etwas von Middelburg, einem kleinen Städtchen in Zeeland, was vielleicht ein paar von euch kennen?
Später gingen wir dann zu Gosch einem Fischrestaurant in den Kasematten. Dies ist eine Reihe von Restaurants und Bars an der Promenade, welche einen wunderbaren Blick auf die beleuchtete Stadt und den Rhein haben. Es war schon ganz schön, die angeleuchteten Brücken, den Fernsehturm, Landtag und Medienhafen zu beobachten, während man bei Stimmengewirr und Jazzmusik unter freiem Himmel Nudeln verspeist und wunderbare Menschen um sich herum hat!

Weiter ging es dann, nun schon nachts, zum Medienhafen. Vorbei am KiT (Kunst im Tunnel) einem wirklich schönen Café aus welchem laute, schnelle Jazzmusik strömte. Ich glaube dies war rückblickend einer der besten Momente. Denn die Leute tanzten ungezwungen und fröhlich auf der Straße vor dem Café und Düsseldorf leuchtete. Draußen unter freiem Himmel vor dem Café zu tanzen, mit einem Cocktail in der Hand, da kann wirklich Sommergefühl aufkommen (nur der Freund, der wollte nicht tanzen). Schlussendlich spazierten wir noch im Handelshafen entlang, vorbei am neuen Zollhof und schließlich zurück zum Auto. Halb drei Uhr morgens; mal wieder flog die Zeit nur so dahin.
Ich liebe solche kleinen, spontanen Ausflüge. Es ist wie ein kurzer Urlaub, sortiert die Gedanken neu und macht solch einen Spaß! Macht ihr so etwas auch manchmal?

Liebste Grüße, Coco

Samstag, 2. Juni 2012

DIY// Teetassenkerzen

Meine Großtante hatte bei uns im Haus unterm Dachboden eine kleine ausgebaute Wohnung, für Wochenenden in denen sie in Köln war um Geschäftliches zu erledigen. Momentan wird diese Wohnung von meiner Mutter aufgelöst und große schwere Kisten, bepackt mit Kitsch und Erinnerungen, wandern die Treppe herab. Dabei fallen mir immer wieder Sachen in die Hände, die ich das letzte mal mit Kinderhänden berührte. Ich erinnere mich gerne zurück und als ich diese Tassen das letzte mal in den Händen hielt, war ich zarte neun Jahre alt.

Damals waren sie fester Bestandteil eines Rituals, immer wenn die Großtante in der Stadt war, kam ich Samstags zu ihr rauf, um gemeinsam zu frühstücken. Es war kein Frühstück im klassischen Sinne, mit Brötchen und Marmelade, nein es gab Tee und eine feine Auswahl an erlesenem Gebäck. Alles war penibel gedeckt, der Tee dampfte in ihrem Kessel, den sie schon seit Jahrzehnten zu besitzen schien, der Zitronenduft schwebte durch die Küche und all ihre Locken waren schon penibel aufgedreht, wenn ich morgens die Treppe heraufkam. 
Würde diese Tante heute noch leben, wäre ich sicherlich öfters mit ihr angeeckt. Sie war nicht unbedingt die weißhaarige, bonbonverteilende Frau, die sich jetzt bestimmt so mancher vorstellt. Sie hatte oft sehr konservative Ansichten und wie ich finde auch sehr extreme Meinungen. Aber das bekam ich als Kind natürlich noch nicht mit. Für mich waren diese Verabredungen zum Frühstück, welches sich oft bis in den Mittag zog, die perfekte Gelegenheit um einmal "feine Dame" zu spielen. Die Art wie der Tee in die Tasse sprudelte, die unechten Perlen die um ihren Hals hingen und die fein säuberlich gefalteten Servietten. All dies war ein absoluter Gegensatz zum Chaos welches zwei Stockwerke tiefer in unserer Küche herrschte. 
Nun, wo wir die Wohnung schlussendlich auflösen, hielt ich auf einmal diese Tassen wieder in der Hand. In der großen Kiste zwischen weiteren Suppenschüsseln und alten Kaffeekannen, lagen sie. Dieser Moment, Nostalgie pur! Schnell holte ich sie heraus und hielt sie vor mich, beinahe hätte ich diese Tassen vergessen und sie in den Tiefen meines Kopfes vergraben. Die anderen Tassen sind leider zersprungen oder nicht mehr auffindbar, aber ein paar wenige kitschige Artefakte haben überlebt. Ich habe noch ein paar heile Schälchen vom Dachboden mitgenommen und damit wurde nun ein DIY gemacht.
Ich habe aus den alten Tassen Kerzen gemacht. Vielleicht keine ganz neue Idee, aber ich wollte sie schon seit langem umsetzten. Ich habe in meiner Wohnung dicke Kerzenstumpen, die nicht mehr brennen. Der Docht ist abgeknickt, doch das Wachs noch gut. Zum wegschmeißen sind sie mir eigentlich meist zu schade. Dieses DIY ist also auch noch portemonnaiefreundlich, denn die Materialkosten werden nicht hoch sein und kosten garantiert weniger als neue Kerzenstumpen. Recycling pur!

Ihr braucht:
eine Auswahl an Tassen
alte Kerzenstumpen
lange Holzstäbe/ Spieße
Docht 
Farbpigmentstäbchen
einen Topf


1. Ihr schmelzt das Wachs eurer alten und nicht mehr funktionstüchtigen Kerzen ein. Stellt die Stumpen als ganzes in den Topf und gebt kleine und konstante Kitze, euer Wachs soll ja nur schmelzen und nicht kochen. Das schmelzen geht sehr schnell, ca. 10 min, am besten ihr bewegt die Stumpen immer mal wieder. 

2. Das Wachs wird nun ganz flüssig und klar. Möglicherweise mag mancher den Geruch nicht, aber der verfliegt schnell. Gegebenenfalls müsst ihr noch den Docht aus dem nun flüssigen Wachs holen oder ein paar Fussel, die ist mit einem Holzspieß gut zu erledigen. Nun die Tassen ausspülen und gründlich trocken reiben.

3. Nehmt den Topf von der Herdplatte. Schneidet euch nun die gewünschte Menge eures Pigmentstäbchens ab und rührt es in das flüssige Wachs ein. Das Wachs sollte nicht zu heiß sein, da sich sonst die Farbe mit dem Wachs nicht verbindet. Ihr könnt euer Farbergebnis überprüfen, indem ihr kleine Tropfen eures gefärbten Wachs trocknen lasst, und schaut ob euch die Farbe gefällt.

4. Schneidet eure Dochte zu und wickelt nun ein Ende des Dochts um euren Holzspieße. Die Holzspieße sollten länger als die Tasse sein, da sie später auf ihr aufliegen. Gebt eine kleine Menge des Waches auf den Boden der Tasse. Diese Menge lasst ihr ein wenig fest werden, sie sollte aber immer noch formbar sein. Dort hinein drückt ihr dann das andere Ende eures Dochts.

5. Ihr legt den Spieß oben auf den Tassenrand auf und wartet bis, das Wachs fest geworden ist. Anschließend füllt ihr eure Tassen mit weiterem Wachs auf. 

6. Ihr solltet warten, bis das Wachs vollkommen ausgekühlt und hart ist, dann könnt ihr eure Spieße lösen und den Docht etwas abschneiden. Fertig ist die Kerze.

Irgendwie war dieses DIY sehr beruhigend und schön. Die Tassen schmücken jetzt unsere Fensterbank und das Blau des Waches gefällt mir richtig gut, es erinnert mich an kristallklares Meer. Die Fotos mit den Pfingstrosenblättern sind schon etwas kitschig, aber es passte irgendwie zu gut zu den Tassen. Denn wer hätte von dreizehn Jahren gedacht, das ich aus Großtantes Teetassen einmal Kerzenhalter bastle?
Liebste Grüße, Coco


PS: Keine Sorge wegen der Tassen, diese könnt ihr danach wieder verwenden. Ist der Wachs ausgebrannt, entfernt ihr die letzten großen Stücke und gießt heißes Wasser hinein. Das Wachs schmilzt wieder und lässt sich mit einem Tuch entfernen. Diesen Vorgang wiederholt ihr, bis der Wachs vollkommen verschwunden ist.
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