Mittwoch, 30. Mai 2012

Picknick Time Part II

Ach ihr Lieben, ich muss erst einmal sagen, wie sehr ich mich über die vielen lieben Kommentare zu PartI gefreut habe! Ihr habt so wundervolle, liebe und aufmerksame Sachen geschrieben. Es hat mir wirklich so viel Spaß gemacht eure Nachrichten zu lesen und es war auch so schön zu sehen, dass euch diese Art von Post wohl gefiel. Habe ich schon mal erwähnt, dass ihr die tollsten Leser seit?
Seit euch sicher, ich werde bestimmt noch ein Picknick machen. Es ist sogar noch eines für dieses Jahr geplant. Mein Kopf schwirrt schon wieder vor lauter schönen Ideen. Lampions, Cupcakes und leichte Jazzmusik wirbeln durch meinen Kopf und kreieren die farbenfrohsten Bilder. Jetzt allerdings erst einmal noch ein paar weitere Bilder dieses Picknicks.



-Ein Buch ist wie ein Garten, den man in seiner Tasche trägt- 
Ich habe diesmal meine Bücher in der Tasche in den Park getragen. Ich liebe es einfach auch noch einmal durch schon gelesen Bücher durchzublättern, sich seine Lieblingsstellen nochmals durchzulesen und die Veränderung wahrzunehmen, die sich seit dem letztem Mal eigestellt hat. Oft ist es mir schon passiert, dass ich bestimmte Bücher nach einiger Zeit nochmals las und sich mir ein vollkommen neuer Hintergrund präsentierte. Ich entdeckte neue Wickel des Buches, welche mir bis dahin noch verschlossen waren. Andere Bereiche, in denen ich mich noch in jüngeren Jahren aufhielt, waren mir nun nicht mehr zugänglich. Ein Buch entfaltet sich vor mir also immer wieder neu. Kennt ihr dieses Gefühl?
Oft bleibt jedoch zu wenig Zeit um in Ruhe die altbekannten Bücher neu zu erkunden. Doch dort im Park, auf der Picknickdecke unter weißblauem Himmel und mit tanzenden Lichtpunkten auf dem rauen Papier, blätterten sich die Seiten wie von selbst um.
Big Ben schlug nochmals um Mrs. Dalloway an die Party am Abend zu erinnern, Tony Buddenbrook saß auf den Steinen am Meer und Nelly Dean erzählt wieder über die stürmische Liebe im Hochmoor von Yorkshire. Man vergisst alles um sich herum, lässt sich in die Bücher treiben und das Stimmengewirr im Hintergrund wird ganz leise...


Ganz besonders gut gefallen mir auch die Lichtpunkte auf dem Bild davor. Sie liegen so schön verträumt auf dem blauen Buch und sehen aus wie gemalt. Eine Kleinigkeit, die man oft gar nicht bemerkt aber mir in diesem Moment unglaubliche Freude bereitete. Langsam bewegten sie sich, fielen hin und zurück und schoben sich sachte übereinander um neue Muster zu kreieren. Wie ein Kind, kann ich davor sitzen und mir dieses Schauspiel anschauen. Es wird mir nicht langweilig und erinnert mich an die Kaleidoskope die ich als Kind immer hatte. So schön ist manchmal unsere Welt!
Ich bin für ein großes Lebensszenen- Picknick. Ich hole weiße Sonnensegel, ein altes Grammophon und stelle die Törtchen. Bringt ihr bitte bestes Porzellan und weiße Kleider mit?
Was für eine schöne Vorstellung!

Sonntag, 27. Mai 2012

Picknick Time

Seit Dezember ist ein Bild in meinem Kopf eingebrannt. Das Bild von einem wunderbaren kleinen Picknick an einem wunderbaren Sommertag. Decke, Kissen, Limonade alles da. Nachdem dies fast ein halbes Jahr ein treuer Wegbegleiter meiner Fantasien war und einer Art utopischer Rückzugsort in schlechten Momenten, konnte ich endlich die Idee in die Tat umsetzten.
Und es war so schön! Sieben Stunden absolute Sonne, keine einzige Wolke lies sich blicken, der Picknickkorb lag, gefüllt mit allerlei Leckerein, idyllisch im Gras und die Pollen wirbelten glitzernd durch die Luft.
Es war wirklich ein wunderschön perfekter Tag, allein das zubereiten der Mozzarella Bagles, 'Cakes in Jars' oder der Beeren-Limonade (Rezepte werden folgen), machte schon Riesenfreude. Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben einen Picknickkorb so bedächtig gepackt. Wir lagen bis zum Abend im Gras und um ehrlich zu sein, ich habe überhaupt nicht gemerkt wie die Zeit verging. Ob wir nun schon seit drei Stunden dort saßen oder erst eine, ich hätte es nicht sagen können. Unsere Picknickstelle war schön ruhig, lag in der Sonne und wurde zugleich von einem feinen grünen Blätterwerk überdacht und neben uns futterten sich die Hasen durch den Park. 
Es war eine solch ruhige Idylle, selbst der leicht aufkommende Wind hatte etwas sehr entspanntes und lies nur die Blätter über uns leise rauschen. 


Eigentlich war dieser Post, als ein Fahrradpost gedacht. Ich wollte euch meine treue und wie ich finde, wunderschöne Weggefährtin vorstellen (ja, bei mir ist mein Rad weiblich und hat sogar einen Namen!). Viele schöne Erinnerungen verbinde ich mit diesem Rad, zusammengebastelt aus vielen Einzelteilen. Wie ich an einem warmen Sommertag vor 4 Jahren im Schneidersitz im Gras hockte und ihr ein neues schönes Aussehen anpinselte, wie ich mit ihr über holprige Kopfsteinpflaster brauste, der Wind im Haar oder lange nächtlich Radtouren über Felder nach Parties. Ich liebe dieses Rad, es scheppert und klappert, ist manchmal schwer zu treten und hat doch seinen eigenen Kopf, denke ich manchmal. 
Allerdings ist aus der Idee eines Radposts nun ein Picknickpost geworden. Doch da sich ja nun beides  nicht ausschließt, ist dies auch eine schöne Entwicklung. Und ich finde so ein Fahrrad beim Picknick gehört auch irgendwie dazu.



Abends wurde dann das Licht so unglaublich schön, ganz zart und etwas milchig. So habe ich es selten erlebt. Was für ein perfekter Moment!
Ich habe noch eine ganze Reihe weiterer Bilder, denn das Aussortieren fiel mir diesmal wieder sehr schwer, sodass ich wahrscheinlich die kommende Woche mit einen Part II beginnen werde. Hättet ihr darauf denn Lust?
Bis dahin wünsche ich euch alles Liebe!
Eure Coco

Donnerstag, 24. Mai 2012

Rezept// Brownies


Ich melde mich zurück, endlich darf ich auch die Sonne genießen, denn die Mid- Term Klausuren sind geschrieben! Schön, dass ihr die Zeit mit mir durchgehalten habt, als es hier etwas Post- ärmer wurde. Es war schon wirklich ernüchternd, die ganze Zeit zu lernen, während draußen das herrlichste Maiwetter wartete. Doch nun kann ich Klausurbögen, Stift und Ablautreihen für einen Monat vergessen und mich auch zu den glücklichen Menschen in die Sonne setzten. 
Wundervoller Weise haben wir einen wirklich großen Garten, hinten zu unser Wohnung heraus. Die Häuserreihe umschließt einen ganzen Block, sodass sich in der Mitte der Häuser eine wirklich große Grünfläche befindet. Klar, ist er nicht so privat wie der Garten, den ich noch zu Hause hatte und man ist von Häusern umschlossen, aber ich mag ich doch ganz gerne. In Köln Innenstadt ist dies wirklich ein kleiner Luxus und ich nenne diesen ihn immer liebevoll "unseren kleinen Privatpark". Dort stehen große alte Bäume, Fliederbüsche, es wachsen Johannisbeersträucher und man kann richtig kleine Runden darin drehen. Im Sommer sitzen viele Leute mit ihren Picknickdecken draußen, grillen oder sonnen sich und oft flitzt auch das Häschen vorbei, welches in diesem Garten lebt und von allen immer kugelrund gefüttert wird. Im Garten stehen viele Stangen für Wäscheleinen, die auf den ersten Blick nicht schön erscheinen mögen, aber was gibt es besserers als luftgetrocknete Wäsche? Und wenn die bunten Kleidungsstücke oder weißen Leinentücher, die vor lauter Reinheit fast blenden, dort aufgehangen sind, kann ich nicht anders, als dieses Bild zu lieben! 
Und so sitze auch ich gerade im Garten, auf der Picknickdecke, mit Brownies neben mir und Sonnenstrahlen die durch das Blätterwerk strahlen. Irgendwo weiter hinten spielen kleine Jungs Fußball und passen sich eifrig die Bälle. Es summt über mir und die Gänseblümchen sehen so freundlich aus, wie sie den Rasen sprenkeln. Manchmal kann das Leben ja so idyllisch sein!
Für euch gibt es jetzt, nach dieser Flut an Impressionen, meines momentan Sichtfeldes, ein Rezept. Kein kalorienarmes aber dafür umso leckeres! Diese Brownies sind suuuper lecker, ich muss sie zu allen möglichen Anlässen immer wieder backen und auch auf meinem Geburtstag waren sie mit von der Partie. Mein Freund freut sich jedes mal wie ein Kind, wenn ich die Form in den Backofen schiebe. Und da ihr auch solche Schleckermäuler :) seid, kommt hier das Rezept zum verlieben!

Ihr braucht:
 230g Blockschokolade
130g Butter
160g Mehl
210g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
1 Tafel Zartbitterschokolade für die Bruchstücke

Zuerst erhitzt ihr die Butter zusammen mit der Blogschokolade auf kleiner Hitze, sodass sie schmelzen und sich verbinden. Mit Blockschokolade, meine ich nicht die normale Schokolade, sondern die großen Packungen dunkler Schokolade die man zum backen benutzt. Nun weiter, ihr mischt dem Mehl Salz und Backpulver bei. Dann die Eier zusammen mit Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen und die nun geschmolzene Butter- Schokoladenmischung dazugeben. Nach und nach die Mehlmischung einstreuen und dabei gut weiterrühren. Am Schluss noch eine Tafel Schokolade in kleine Stücke brechen und zum Teig dazu geben. Alles in eine gebutterte Auflaufform für ca. 20min bei 180°C in den Ofen. Sobald oben die Schicht anfängt blättrig zu werden sind sie gut, da ist Gefühl gefragt. A und O bei der Sache ist, dass die Brownies noch richtig schön knatschig sind, also noch feucht und nicht zu trocken. Sonst hat man Kuchen gemacht.
Ich finde sie wirklich oberlecker, aber natürlich sind sie auch sehr mächtig. Seht ihr eigentlich wie die Milch leerer und voller wird? Die ist mir umgefallen und ich habe leider ein paar hilflose Gänseblümchen ertränkt. Aber das halbleere Glas sieht ja auch ganz dekorativ aus, so in der Sonne. Die warf eben noch wirklich harsches Licht und fängt nun an milder zu werden. Schönste Abendstimmung also.

Alles Liebe, eure tiefentspannte Coco

Sonntag, 20. Mai 2012

Gelbe Rapsfelder

Die Woche war es ziemlich still hier,  manchmal gibt es einfach noch zu viel zu tun um den Bog herum. Haushalt, Freunde, Familie, Universität, arbeiten und die Klausuren die diese Woche auf mich warten werden, da bleibt zwischendurch manchmal zu wenig Zeit für den Blog. Dabei habe ich so viele Ideen die ich gerne umsetzten würde. 
Aber das ist jetzt hier eigentlich auch gar nicht so wichtig, denn ich habe das gute Wetter der letzten Tage auch wunderbar nutzen können. Es gibt ein so schönes Rapsfeld, welches mir jedes mal, wenn ich aus der Innenstadt zu meiner Mutter fahre, strahlend entgegen lächelt.  Friedlich, weit und so gelb liegen viele Felder nebeneinander und blinzelt mir aus dem Zugfenster zu. Also wollte ich unbedingt ein paar schöne Bilder machen, bevor er wieder verblüht. 
Diese Woche hat dann auch ein wenig das Wetter mitgespielt, so dass auf euch heute nun die gelbe Invasion wartet. Ich hoffe ihr verzeiht es mir...
Die Fotos sind in der Abendsonne erstanden und es war einfach eine ganz wunderbare Stimmung. Dicke Hummeln summten überall, es war wohlig warm, man sah nur gelb und blau, Staubkörnchen tanzten und die Sonne wanderte langsam und fing an Schatten zu werfen. Für mich hätte der frühe Abend auch noch länger dauern können, es war eine so entspannte, ruhige Stimmung. Mal hörte man das Knirschen eines Fahrrads auf dem Kiesweg, dann bellte irgendwo ein Hund. Auch das Licht war am Abend so schön, ganz weich und sanft.
Ich hätte noch Stunden lang weitere Fotos aufnehmen können, und in meinem Computer lassen sich auch noch hunderte weitere finden. Ich habe mich wirklich schwer getan welche auszuwählen, ich bin schon stolz, dass ich sie auf elf reduziert habe. Ich glaube diese geben euch aber einen schönen Eindruck von dem Abend. Sobald ich wieder etwas freie Zeit habe, möchte ich auch wieder in die Felder. Für mich gehören sie einfach zum Sommer dazu, egal ob Erdbeer- oder Kornfeld. Und schließlich kommt der Sommer ja auch bald.
Kaum zu glauben, dass schon bald der Sommer beginnen soll, ich bin noch ganz in Frühlingsstimmung. Ich wünsche euch jedenfalls einen wundervollen, genauso fröhlich gelben Sonntag und einen tollen Start in die Woche! 
Liebste Grüße, ihr Lieben!

Dienstag, 15. Mai 2012

Insider// Geschmaxsache

Ihr Lieben, heute gibt es von mir wieder einen kleinen Insidertipp zu schönen Orten und Läden hier in Köln. Und da ich weiß das ihr auch solche Genussmenschen seid, wie ich es bin, denke ich würdet ihr diesen Laden lieben. 
Geschmaxsache. Schon den Namen finde ich einfach wunderbar. Mir schossen direkt viele mögliche Ideen durch den Kopf, was mich wohl erwarten könnte, als ich den Laden das erste Mal entdeckte. Farbenfroh und bunt liegt er in einer kleinen Nebenstraße der Kölner Innenstadt, er wirkt fast wie eine Oase. Wenn man aus dem lauten Treiben der Einkaufsstrassen in diese ruhige und kunterbunte Welt eintritt, vergisst man schnell die Hektik und kann sich Stunden im Sortiment eingraben. 
Geschmaxsache beherbergt alles, was das Leben schöner macht. Ihr findet hier ein wirklich wundervolles zum Thema Genuss, Tee, Essen und auch viele weitere kleine Schätze. Man merkt sofort, dass das Sortiment mit Liebe ausgewählt ist und es lässt wirklich jedes Herz höher schlagen. Wunderschöne Teetassen und Teller stapeln sich in großen Regalen bis unter die Decke, verspielte Bänder und Papiere, kuschelige Patchworkdecken sowie erlesene Tees und Salze. In Schüsseln warten Maskingtapes und das Greengategeschirr blinzelt verstohlen aus der Ecke. Des Weiteren führen sie auch die Løv-Teekollektion, von der ihr bestimmt schon auf mehreren Blogs gelesen habt. Ihr seht es ist ein "El dorado" für uns! Ich bin sehr begeistert, denn all die Lieblinge, die man oft nur in diversen Internetshops findet, warten hier munter versammelt.
Man kann hier wirklich stundenlang schnuppern und stöbern, begutachten und sich verlieben, man findet hinter jeder Ecke etwas neues Schönes. Mir haben es besonders die wundervollen Teetassen und Schüsseln angetan. Sie sind wirklich ein Traum und eigentlich würde ich sie alle gerne in das heimisches Regal einräumen. Ich finde hier ist das einkaufen wie ein Erholungsurlaub. Ein wirklicher Seelenstreichler. Denn vor allem die Bedienung ist so freundlich und aufmerksam wie es nur noch selten zu finden ist. Man wird umsorgt und gepflegt und fühlt sich danach so wohlig und gut. So sollte das Einkaufen immer sein, keine Massenabfertigung. Kaum betritt man den warmen Laden ist man auch schon direkt aufgenommen, man kann am 400-Jahre altem Eichentisch einen Cappuccino oder eine Tasse Tee genießen und während man durch den Laden schlendert, nascht man dazu munter Köstelichkeiten aus der Pralinentheke.
Also viele wunderschöne Dinge die das Leben schöner machen und einem den Tag versüßen.
Wenn ihr euch einfach einmal verwöhnen wollt und abseits des Mainstreams das bezaubernde idividuelle sucht, dann seid ihr hier richtig! 
Ihr findet den Laden in der Benesisstraße 46-48 in der Kölner Innenstadt. Und ich kann euch auch schon mal verraten, dass momentan schon ein Internetshop in Planung ist, welcher demnächst freigeschaltet wird, ich werde euch dann bestimmt darüber informieren.

Liebste Grüße, Coco

EDIT: Noch eine kurze Wegbeschreibung : 
Ihr geht vom Rudolfplatz aus die Mittelstraße hoch und biegt dort die erste Straße links in die Benesisstraße ab. 
Ihr könnt euch sonst auch von der Ehrenstraße aus nähren, und neben den 4Cani rechts abbiegen.

Samstag, 12. Mai 2012

Rezept// Indische Yoghurt- Kebabs

Meine Lieben ich hoffe ihr seht es mir nach, dass es heute wieder ein Rezept gibt, schließlich liegt das letzte Rezept erst zwei Posts zurück. Aber das schlechte Wetter hat mir bei dem für heute geplanten Post leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich bin aber optimistisch ihn nächste Woche nachzuholen. Immerhin ist es diesmal kein süßes Rezept, sondern eines mit intensiv würziger Note...
Ich liebe das volle, intensive, orientalische Essen. Indisch, Arabisch, Marrokanisch- ganz egal. Die Gewürze und Aromen, sind so wunderbar kombiniert, dass das westliche Essen im direkten Kontrast dazu einfach fade schmeckt. Direkt sprudeln einem tausend Assoziationen durch den Kopf, von Farben, Soukständen und Säcken voll von strahlenden Gewürzen. Für mich ist es jedes Mal ein kleiner Urlaub und eine Entdeckungsreise durch noch Orte. Für dieses Rezept sollte man Nelken mögen und auch wenn die Kebabs nicht wirklich schön aussehen, schmecken sie doch sehr gut.

Ihr braucht:
Kebabs:
900g feines Lammfleisch (gehackt)
3 TL gemahlener Ingwer
4 TL gemahlener Kardamon
3 TL Chilipulver
1-2 El Öl
Salz
1 Ei

 Sauce:
6 EL Sahneyoghurt
Öl
7 Nelken
1 Zimtstange
4 kleine gehackte Tomaten
1 EL Tomatenmark
2 EL Chilipulver
1 Tl gemahlener Ingwer
Salz

 Kartoffeln
500g Kartoffeln
1/2 TL gemahlener Kurkuma
Salz
4 EL Öl
1/2 TL Koriander
1 TL rotes Chilipulver
1/2 TL garam masala

Kebabs:
Alle Gewürze vermischen und zum Lammhackfleisch in eine Schüssel geben. Zusammen mit Öl, Salz und dem Ei zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Nun das Fleisch zu Röllchen formen. Den Yoghurt aufschlagen und beiseite stellen. In einem flachen Kochtopf Öl erhitzen und Nelken sowie die Zimtstange anbraten. Nach 1 Minute die gehackten Tomaten hinzufügen und dünsten bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Zimtstange herausnehmen, dann das Tomatenmark unterrühren.
Chilipulver einrühren und 1min mit andünsten, dann den geschlagenen Yoghurt und den Ingwer zugeben und 5min köcheln lassen. Dabei immer rühren, damit der Yoghurt nicht gerinnt.
Anschließend mit 1L heißem Wasser aufgießen und Kebabs hineinlegen, 20min köcheln lassen. Hier nicht mehr rühren, da die Kebabs sonst auseinander fallen, wenn nötig einfach den Topf schwenken. Sauce reduzieren lassen und abschließend abschmecken mit Salz und den Gewürzen.

Kartoffeln:
Kartoffeln waschen und ungeschält mit dem Kurkuma für 5min in Salzwasser kochen. Dann die Kartoffeln pellen und in grobe Stücke schneiden. Öl in eine beschichtete Pfanne geben und Koriander und Chilipulver darin bei niedriger Temperatur erhitzen. Dann die Kartoffeln hinzugeben und 20min garen, dabei gelegentlich umrühren. Wenn Kartoffeln fast gar sind, dann das garam masala hinzufügen.
Begebt euch doch auch auf eine kulinarische Abenteuerreise, schlendert gedanklich durch Souks , entdeckt die orientalischen Gerüche,  hört der Sitar zu und startet am Ende mit frischen Gedanken in den europäischen Alltag. Vielleicht hilft euch ja schon die musikalische Assoziation... :)

Liebste Grüße, Coco

Donnerstag, 10. Mai 2012

Erinnerungen an eine Candybar

Ihr Lieben, der Geburtstag ist nun schon ein paar Tage her, alle Geschenke sind ausgepackt, bestaunt und eingeräumt worden und doch sind die Erinnerungen an den Abend noch sehr präsent in meinem Kopf. Ich habe eine Feier im trauten Heim gegebenen, die eine wunderbare Stimmung hatte. Die letzten Gäste gingen um 6:15Uhr in der Frühe in den noch nebeligen, grauen Morgen hinein, während sich im Inneren des Hauses die Spuren der Nacht türmten. 
So viel Lachen, so viele liebe Worte und so wunderbare Freunde, mir wird immer wieder bewusst wie viele unglaubliche Menschen in meiner Umgebung sind. Leider habe ich es vor lauter Spaß ganz vergessen Fotos zu machen. Ich war so beschäftigt mit begrüßen, reden, lachen und tanzen, dass ich meine Kamera einfach vollkommen außer Acht ließ. Es gibt zwar ein paar wenige Fotos, doch diese sind so rar gesät, dass ich schon ein wenig traurig bin nicht mehrere Momente dieser schönen Nacht festgehalten zu haben. 
Die Fackeln wehten in einer leichten Briese im Garten, der Weißwein floss in die Gläser, die Musik schwoll durch die Räume und Blumen schwammen im Wasser.
Einige Fotos konnte ich allerdings doch noch schießen, bevor die Gäste kamen. 
Die 'Candybar' war für mich der dekorative Höhepunkt der Party! Ich hatte schon immer vor eine zu erstellen, seit ich die erste vor einigen Jahren auf Fotografien amerikanischer Feste sah. Einmal sollte es bei mir, im wahren Leben, auch so aussehen und so habe ich viel gebacken, geplant und gebastelt.
Jetzt wisst ihr auch, warum ich die ganzen PomPoms bastelte, denn obwohl man auf den Fotos hier nur einen wirklich klitzekleinen Teil erkennen kann, war die ganze Ecke der Candybar über und über voll mit PomPoms (wir haben ziemlich hohe Decken, die man hier nicht zur Gänze sehen kann).
Die Gäste waren von der Candybar begeistert, eifrig wurden die Tüten gefüllt. Wie im schönsten Kindesalter im Süßigkeitenladen wurde mit Bedacht der süße Inhalt ausgewählt und die Augen wurden groß vor Staunen wenn der Tisch erblickt wurde.
Es gab lauter Süßzeug, sowie Brownies, brasilianischen Zitronenkuchen, selbst gemachte Limonade, Limetten Pie und hausgemachte Cookies. Ich bin so froh diese Idee umgesetzt zu haben.
Entschuldigt bitte das wechselnde Licht der Bilder, das Wetter war an diesem Tag ja so launisch, dass es sich in keinem Augenblick glich. Und auch wenn nicht viele Fotos entstanden sind, die Erinnerungen bleiben mir!
Wenn ihr also mal eine Candybar braucht, ich glaube ich habe ein neues Hobby gefunden! 
Liebste Grüße, Coco

Dienstag, 8. Mai 2012

DIY// PomPoms

Erst mal begrüße ich die vielen neuen Leser, welche wundervoller Weise hier hinzugestoßen sind und die ich der wöchentlichen Blogvorstellung der lieben Ina zu verdanken habe.
Es war ein wenig still hier über das Wochenende, aber Geburtstag feiern und vorallem die Regeneration danach sind immer etwas aufwendig. Ein Teil der Deko waren PomPoms.
PomPoms sind toll, fröhlich, eine freundliche Dekoration und, wie ich finde, wunderschön! Deswegen gibt es heute diesbezüglich ein DIY für euch, denn PomPoms sind einfach herzustellen und nicht zu teuer bei den Materialkosten.
Ihr braucht:
mehrere Lagen Seidenpapier
Bindfaden
Schere
1. Ihr schneidet euch mehrere Blätter Seidenpapier zu und legt diese übereinander. Je mehr Blätter ihr nehmt, desto voller wird später auch euer PomPom. 16 Blatt ergeben einen sehr schönen vollen PomPom. Ihr teilt euren Blätterstapel in mehrere kleine auf und faltet dann jeden Stapel zu einem Fächer auf. Wie früher in der Schule.

2. Anschließend knickt ihr jeden von euren Stapel in der Mitte und scheidet dann von beiden Seiten mit einer Schere kleine Schlitze mittig herein. In der Mitte bleibt allerdings die Verbindung erhalten.

3. Die Stapel aufeinander setzten und durch die Schlitze den Bindfaden fädeln. Einen Knoten einbinden, sodass die Stapel aufeinander gehalten werden.

4. Nun die Ecken der Stapel abrunden.

5. Die einzelnen Fächer aufklappen und die einzelnen Blätter vorsichtig auseinander ziehen.

6. Zurechtzupfen, aufhängen und fertig!
Ziemlich einfach nicht wahr? 
Ich wünsche euch einen wunderschönen und sonnigen Tag.
Liebste Grüße, Coco
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