Sonntag, 29. April 2012

Flohmarkt-Liebe!

Da es momentan so sommerlich warm ist, verbringe ich derzeit nicht viel Zeit zu hause.
Es gibt in Köln am Unicenter jeden Samstag einen Flohmarkt, 52 Wochen im Jahr, umso unverständlicher, dass ich diesen noch nie besuchte. Gestern haben wir dann die Gunst der Stunde genutzt und sind zum Flohmarkt gegangen. 
Lang ist es her, dass ich das letzte Mal einen besuchte und fast hätte ich schon vergessen wie schön es ist durch den ganzen Trödel und Krimskrams zu stöbern. Hunderte Gläser glitzern in der Sonne, unzählige Kisten voll von Schallplatten reihen sich aneinander und Essendüfte vermischen sich in der Luft mit dem Stimmengewirr der Leute.
Das Publikum war ziemlich jung, individuell und interessant. Sonnenbrillen wurden aufgesetzt, kleine Segelschiffe in die Hand genommen und um alte Porzellantassen gefeilscht. Ihr seht ich schreibe heute gerne in Enumerationen.
Ich mag die Atmosphäre wirklich sehr und der Flohmarkt ist so groß, dass man, ohne es zu merken, gut anderthalb Stunden über den den Markt schlendern kann. Zudem gibt es auch ein paar schöne Essenstände mit Bänken unter Bäumen.
Hier ein paar kleine Schnappschüsse vom gestrigen Vormittag.

Die Kamera die ihr auf dem ersten Bild sehen könnt, befindet sich nun in meinem Besitz und ist mein neuer Begleiter. Ich habe die Kamera für sage und schreibe zwei Euro gekauft! Ich finde sie ist wunderschön, ein Schmuckstück, liegt perfekt in der Hand und funktioniert einwandfrei. Ich bin so überglücklich über diesen Kauf. Zudem habe ich noch eine Jazz LP erstanden und ein paar alte Filme! Jetzt im Sommer, werde ich mir auf jeden Fall wieder auf mehr auf Flohmärkten die Füße platt laufen. Der Anfang ist gemacht und er war so schön!
Euch noch einen wunderbaren Sonntag, ich werde heute mal ins sonnengelbe Rapsfeld fahren, obwohl der Himmel eher grau ist.

Liebste Grüße, Coco

Freitag, 27. April 2012

Maibaum

Ich bin ein Fan von Traditionen. Ich mag es gerne wenn es an Weihnachten die gleichen Abläufe gibt oder jedes Jahr das Osterfeuer zu bestaunen. Ganz toll finde ich auch regionale Bräuche, wie zum Beispiel in Schweden das Mittsommerfest oder der Pfannkuchenlauf in England.
Ich finde es spannend welche Geschichten und Ideen dahinter stecken, wie diese Sachen umgesetzt werden und wie wunderbar wir uns auch manchmal unterscheiden. Ein Hoch auf die Vielfalt! Deswegen möchte ich euch heute einen regionalen, sehr rheinischen Brauch vorstellen, der in Köln unglaublich beliebt ist und den ich für den schönsten auf der Welt halte! Ein kleiner, feiner Post dazu:


Viele von euch kennen wahrscheinlich die großen geschmückten Maibäume, wie man sie oft in Bayern sieht. Groß, mit Bändern und einem Kranz oben auf, werden sie da oft auf den Dörfern aufgestellt. Dazu gibt es Umzüge, Feste und Trachten. 
Damit hat der rheinische Maibaum allerdings nicht wirklich was zu tun.

Der Maibaum wird in der Nacht vom 30. April auf den 1.Mai gestellt, wacht man am Morgen des ersten Mai auf, so sieht am überall in ganz Köln die Bäume stehen. Der Maibaum ist eine Birke mit frischen und gerade erblühten Blättern, meist so um die 3- 5m hoch und in den herrlichsten Farben mit Krepppapier geschmückt, die mit dem silbernen Stamm und den grünen Blättern um Wette eifern. 
Auf jedem Balkon, vor jedem Fenster, manchmal wagemutig und wie von Zauberhand an einer Regenrinne im 3. Stock angebracht. Auf Garagendächern, vor der Haustür, am Zauneingang und an Ampeln vor dem Haus der Angebeteten. Es ist erstaunlich wo sie sich alle tummeln, und es gibt kaum eine Stelle, an der man keine junge, wunderschön geschmückte Birke sieht. 
Doch diese Bäume stehen nicht urplötzlich da, nein, sie sind ein liebvoller, aufrichtiger, zarter und doch sichtbarer Liebesbeweiß.
Die Jungen/ Männer kaufen am Mittag des 30. April einen Maibaum, man kann sie auch schlagen gehen, doch das ist verboten. Bei diesen Maibaumkäufen geht es zu wie auf dem Basar, die blutjungen Birken werden dargeboten, es wird gerufen, blitzschnell gezahlt und der Baum in Sicherheit gebracht.
Je größer, voller und schöner der Baum ist, desto mehr kostet er auch, doch jeder will schließlich die möglichst perfekte Birke erstehen.
Danach wird der Baum mit Krepppapier geschmückt, damit er dann nachts am Haus der Geliebten angebracht werden kann. Hierbei ziehen die Jungs meißt mit Bollerwagen, Autos etc. los um die Bäume zu stellen. In ganz Köln sieht man dann nachts die lachenden Männer große, bunte Birken tragen. Jedesmal finde ich die Stimmung wunderbar, ein wenig geheimnisvoll und so leicht, fröhlich und locker. Die Bäume der anderen werden begutachtet, man tauscht sich aus egal ob man sich kennt oder nicht, die Straßenbahnen sind fahrende Wälder und die Mädchen hoffen auch einen Baum zu bekommen.
In der Nacht bewachen dann die Männer meist ihre Bäume, damit sie nicht geklaut werden und kommen erst am morgen ins Bett.
Dem Brauch zufolge stellen die verliebten Junggesellen den Frauen die Bäume um ihnen ihre Liebe zu gestehen, doch heute stellen sich ihn einfach Verliebte, egal ob in einer Beziehung oder frei. Der Baum bleibt einen Monat stehen, bis er dann am 1. Juni abgebaut wird, damit gibt sich der verliebte Baumsteller zu erkennen. Mag das Mädchen ihn, gibt es eine Einladung zum Essen oder einen Kasten Bier. Tobias hat bis jetzt seinen Kasten Bier noch nicht bekommen, gern habe ich ihn aber trotzdem. 
Wer jetzt denkt, die Mädchen würde nur lieb dasitzen und früh schlafen gehen, der hat sich getäuscht. Meißt gehen wir erst feiern und danach Reisherzen streuen. Reisherzen was das ist? Das Mädchen streut, in der Nacht des 30. Aprils auf den 1. Mai, Reis in Herzform vor das Haus den Angebeteten. Darin enthalten sind die Initialien und meißt ist der Reis gefärbt. 
Im Schaltjahr (sowie dieses) kehrt sich dann das ganze Spielchen um, die Mädchen stellen den Baum und die Jungen streuen das Herz.

Ich bekomme meinen Freund des ganzen 30. April nicht zu Gesicht, früh morgens geht er los und wird nicht mehr gesehen. Er trifft sich mit seinen Freunden, sie planen Routen, kaufen Maibäume, dekorieren diese, Tobias braucht nach Angaben der Freunde wohl Stunden bis er ihn endlich perfekt findet, sie trinken Bier, ziehen die ganze Nacht durch die Stadt, trinken wieder Bier, klettern an Hauswänden hoch und dann... ganz plötzlich steht vor der Haustür ein wunderschöner Maibaum! Ich kann euch sagen, es ist so ein schönes Gefühl und für mich hat es immer etwas Magisches. Eine kleine geheime Aktion und die wunderbare "Überraschung" am folgenden Tag.
Ich bin immer so verliebt in meine Maibäume und bin mir immer sicher, ja meiner ist der Schönste von allen in Köln. Wie schön, dass ich in einer Stadt lebe in der dieser Brauch beheimatet ist.
Ich finde es toll, dass ein so alter Brauch auch heute noch umgesetzt wird und bei den jungen Leuten solch einen Anklang findet. Ich wäre wirklich zu Tode betrübt, sollte dieser Brauch austerben, finde ich ihn doch so reizend und liebevoll. Danach sieht es glücklicherweise nicht aus, im Gegenteil, der Brauch verbreitet sich immer weiter. 
Würde euch so ein Brauch auch gefallen? Gibt es bei euch auch soetwas? Welche Bräuche sind bei euch typisch? Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen...

PS: Es gibt auch ein Pendant zum Maibaum, die Schandmaie. Wir nennen es auch manchmal 'Klobaum', denn dieser Baum wird nicht mit Krepppapier geschmückt...
PPS: Auf den Bildern seht ihr übrigens einen meiner Maibäume, von den anderen habe ich leider nur grauenhaft schlechte Handybilder, worüber ich mich echt ärgere... 

Mittwoch, 25. April 2012

Rezept/ DIY// Marthas utopische Ananasblume

Bei diesen Post kann ich mich nicht ganz entscheiden. Ist es nun ein DIY oder ein Rezept? Wahrscheinlich etwas in der Mitte und was von beidem. Nicht Fisch nicht Fleisch, auf jeden Fall finde ich aber, dass es absolut wunderbar aussieht.
Bald habe ich Geburtstag und dafür habe ich nach ein paar köstlichen Versuchungen gesucht. Dabei bin ich auf diese blumige Idee der amerikanischen Super-Hausfrau Martha Stewart gestoßen. Als ich das Rezept sah, dachte ich, dies wäre equipmenttechnisch eine schwere Aufgabe. Sicherlich wären tausend spezielle Hilfsmittel nötig, die sich nur in den kulinarische Hochtempeln finden lassen und mein 'Knowhow' bestimmt übersteigen.
Doch Nichts von alledem! Denn was man braucht, ist allein ein Muffinblech und einen Ofen, so einfach kann es gehen.
Ich bin jetzt mal ganz ehrlich und sage: Es war gar nicht mal so leicht. Auch wenn die Theorie und die einzelnen Schritte pipifax sind, stellte sich die Herstellung doch als ein etwas schwereres Unterfangen heraus. Ich könnte euch jetzt sagen, dies wäre alles super einfach. Für mich als absolute super Küchenzauberin war es ein Klacks, ich backe Ananasblumen, während ich nebenbei noch ein Buch schreibe, staubwische und mir die Nägel lackiere, nur um euch später auflaufen zu lassen.
Nein, so war das ich nicht. Ich sage euch, ich habe zwei Anläufe gebraucht. Die ersten Ananasscheiben sind mir im Ofen verbrannt. Sie brauchten ewig zum trocknen, sodass ich ihnen noch mal kurz ein bisschen Hitze verschaffen wollte und zack, roch es in der Küche nach gerösteter Ananas und es rauchte gefährlich aus dem Ofen: Ergebnis: Schwarz. Jetzt war mein Ehrgeiz gepackt. Also schnell zum Supermarkt und eine zweite Annas besorgt. Glaubt mir, in den nächsten Tagen werde ich sie galant im Supermarkt ignorieren. Der zweite Versuch klappte dann schließlich.
Glücklicherweise habe ich in den Kommentaren gelesen, dass es den vielen anderen amerikanischen Hausfrauen da genauso ging wie mir. Hier zu feucht, da zu lange und die Scheiben überhaupt alle viel zu dick, immerhin bin ich in guter Gesellschaft. Auch wenn es nicht so akkurat aussieht wie bei Martha, es sieht halt nach mir aus und nach tropischen Träumen und die sind ja bekanntlich immer gut.
Hier also meine Tipps, damit es bei euchvon Anfang an besser läuft.
Ihr backt ein paar Muffins nach eurem Lieblingsrezept. Am besten sind Schokomuffins, da diese wie ich finde einen schönen Farbkontrast bilden, doch auch Zitronenmuffins oder um beim Thema zu bleiben fruchtige Ananasmuffins sind bestimmt ganz lecker. Ich stelle hier mal kein Rezept rein, da ich meine Muffins auch immer nach einem Internetrezept backe. Das Internet ist so voll von Schokomuffins, das es schon fast überquillt, also einfach mal eure Suchmaschine füttern.
Nehmt eine Ananas die noch nicht so reif ist, diese haben etwas weniger Saft. (Ihr könnt erkennen, wie reif eine Ananas ist, indem ihr die inneren Blätter oben herauszieht. Lassen sie sich sehr leicht lösen, ist die Ananas schon sehr reif.)
Zum Anfang trennt ihr die Enden der Ananas ab und schält sie. Backofen auf 70°C vorheizen. Die Ananas einmal rundherum mit Küchenpapier abtrocknen. Dann die kleinen braunen Stellen einfach mit einem spitzen Messer herausschneiden und noch ein paar Stellen so herausscheinden, damit eure Ananasscheiben später am Rand etwas 'frisselig' sind. Anschließend wird die Ananas in dünne Scheiben geschnitten, je dünner desto besser. Ich fand diesen Arbeitsschritt schon was schwerer, da ich nicht unbedingt ein Feinmotoriker bin. Mit ein bisschen Mühe klappt das aber schon. Nehmt ein glattes, dünnes Messer! Wichtig ist, die angeschnittene Scheibe oben noch festzuhalten, während ihr schneidet, sonst könnte sie umklappen und auseinanderbrechen. Das Messer in sanften Bewegungen vor und zurück führen. Nun die Ananasscheiben wieder mit Küchenpapier trockentupfen, um schon ein wenig Flüssigkeit abzunehmen. Auf ein Backblech mit Backpapier legen und für bei ca. 70°C- 100°C in den Ofen. 
Ihr braucht echt viel Zeit. Die Angaben, die Mrs. Stewart macht, sind leider utopisch, außer sie hat einen intergalaktischen Ofen. Stellt den Ofen nicht zu heiß ein, sondern gebt den Scheiben lange, konstante, reduzierte Hitze, ansonsten werden sie außen zu schnell braun ohne trocken zu sein. Ihr solltet die Scheiben nach ca. 30min wenden und dies immer wieder, bis sie trocken sind. Jetzt der Clou, die Scheiben aus dem Ofen nehmen und zum Abkühlen in ein Muffinblech legen, so werden sie leicht nach über gebogen.
Abschließend die Sahne schlage und auf die Muffins geben. Darauf als Highlight die Ananas setzten.
Ihr seht es ist schon ein Unterfangen, aber wenn man mal Lust und einen freien Tag hat, dann kann man sich ja seine Schürze umbinden, die Lockenwickler aus den Haaren holen und im Petticoat die glückliche Hausfrau spielen. Donna Reed lässt grüßen...

Liebste Grüße, Coco

Sonntag, 22. April 2012

DIY// Analoger Kressegarten

Ich habe zu Hause überall diese kleinen Filmdosen herumliegen, ich finde sie einfach immer zu schade zum Wegschmeißen. Ich denke dann jedes Mal, dass sich damit bestimmt doch noch etwas anfangen ließe. Und genau aus diesem Grund gibt es dazu heute ein kleines DIY, für euren eigenen kleinen Kressegarten. 
Als Kind haben wir oft Kresse angeplanzt, eine wunderbares pädagogisches Erlebniss, ganz nach dem Rousseaus Erziehungsvorbild. Wie ein kleiner Gärtner, habe ich damals bedächtigt die Samen in Schalen gefüllt und verantwortungsvoll mit Wasser beträufelt. Dann die Freunde als die ersten Stängel zu sehen waren...  Das gute an Kresse ist, dass man schnell Ergebnisse sieht und sie auch noch lecker schmeckt. Jedes einfache Käsebrot wird mit Kresse ein wenig interessanter. Des Weiteren braucht sie nicht viel Platz und ein grüner Daume ist für diesen anspruchslosen Freund auch nicht nötig.
 Ihr braucht:
ausreichend Filmdosen
eine Holzschachtel als Rahmen
Farbe zur Dekoration
Gartenkresse
und Klebstoff
Das Zubehör ist also zum großen Teil zu Hause zu finden und auch sehr übersichtlich. Genauso übersichtlich und einfach ist auch das Basteln eures Kressegartens. Ihr bemalt die Holzschachtel und auch die Filmdosen, sofern ihr dies wollt. Nun mit dem Kleber die Dosen am Schachtelboden befestigen. Nun die Böden der Filmdöschen mit Küchenpapier auslegen und mit Wasser beträufeln. Die Kressesamen darübergeben und einfach ein paar Tagen warten. Zwischendurch auch immer etwas Wasser hinzufügen. Da Kresse schnell wächst, könnt ihr meißt schon nach dem 4 Tag anfangen eure Kresse zu ernten.
Eine kleine, feine, grüne Idee für euch! Einen wundervollen Sonnta wünsche ich noch, ihr Lieben!
Eure Coco

Freitag, 20. April 2012

Gefangen in den 90ern

Momentan erleide ich eine kleine Regression. Wodurch? Das will ich euch gerne sagen. Ich habe ein ganz wunderbares Seminar in Deutsch belegt, mit dem Titel : "Deutsche Popliteratur". Ein ganzes Semester darf ich mich mit dem Höhepunkt der Deutschen Popliteratur in den 90ern beschäftigen. Eine große Wundertüte gefüllt mit lauter Eigenheiten dieses Jahrzehnts wartet auf mich. Oasis spielen in alter Manier, das Handy wird zum Dauerbegleiter, Neonfarben leuchten und Lola rennt nochmals durch Berlin. Und mitten drin die Popliteratur Deutschlands: jungendlich, modern, selbstbewusst und frech. Und irgendwie auch ein wenig leise und nachdenklich, hinter all den Diskolichtern und Exzessen die so durch die Bücher wabern. Ich werde Kracht, Alexa Henning von Lange und natürlich Benjamin von Stuckrad Barre besprechen. Ich finde das toll und gehe jetzt schon darin auf.
Ich glaube also zu wissen, wieso ich momentan wieder so in den 90ern versinke. Oasis trällert nun schon seit Tagen durch unsere Wohnung, jede Textzeile wird sicher mitgesungen, ich frage mich warum ich eigentlich noch nie Lust hatte mir auch bunte Strähnchen in die Haare zu malen und wo sind eigentlich diese kleinen Plastikbadekugeln hin, die sich im Wasser auflösten und diese komische parfümierte Flüssigkeit freiließen? Die durften damals doch in keinem Badezimmer fehlen? 
Eigentlich doch ein super Jahrzehnt. Gut die ganzen schrecklichen Sachen wie diese Klotzschuhe, die jeder trug, die zu engen bauchfreien Tops, diese unsäglichen Fernsehtalkshows, oder auch den Techno habe ich jetzt mal ausgeblendet, das ist nicht meine Welt.
Ich war damals natürlich noch ein Kind und habe nicht in kleinen verrauchten Clubs Nirvana mitgesungen. Ich interessierte mich mehr für Janosch und die Tigerente, aber man bekam schon so einiges mit. Das Gefühl der Zeit habe ich auf jeden Fall damals tief in mir aufgesogen. Und viel gelacht habe ich damals schon, wie man hier sehen kann.
Passend dazu war ich diese Woche in Titanic. Damals hatte ich ihn nicht im Kino gesehen und irgendwie packte es dann meine Freundin und mich, die Gelegenheit zu nutzen und uns den Film einmal in groß anzusehen. Ich habe den Film seit bestimmt 5 Jahren nicht mehr gesehen, wenn nicht sogar schon länger und vielleicht lang es daran, denn am Ende habe ich geweint wie schon lange nicht mehr bei einem Film. Es kommt schon oft vor, dass ich bei Filmen mitleide und auch weinen muss, aber bei Titanic hätte ich damit wirklich nicht gerechnet! Das habe ich noch nie und ich kenne den Film doch auch schon. Ich bin also nochmals voll im Leo- Kate Drama versunken.
Wie seht ihr das? Mögt ihr die Popliteratur, wobei da ja viele streiten ob dies Literatur ist? Kramt ihr auch gerne in Erinnerungen und versetzt euch dann in das Gefühl dieser Zeit zurück?
Jetzt sitze ich hier, bin gefangen in den 90ern, drehe verträumt Oasis ein Stückchen lauter und lese 'Soloalbum' noch mal von vorne oder reise wieder mit 'Faserland' durch Deutschland. Gibt es ein Entkommen aus dieser Erinnerungsflut?

Dienstag, 17. April 2012

Rezept// Wie man zum Auberginenfan wird

Heute wird es hier mal wieder lecker, denn es wurde gekocht. Gut, ich koche fast jeden Tag, doch nicht jedes Rezept schafft es bis hierher. Dieses allerdings ist mit Karacho in die Ziellinie gestürmt und hat sogar noch ein paar extra Runden gedreht. Denn es ist so lecker, dass ich nicht umher kann es euch zu präsentieren. Auf den Tisch kommt heute: Pasta mit Auberginenmus!

Ihr braucht:
1 reife Aubergine
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
800g Dosentomaten
4 El Balsamico
4 El Sahne
getrocknete Chilis
Basilikum
200g Mozarella
Penne
Olivenöl

Ihr wascht die Aubergine ab, und entfernt die Enden. Nun die Aubergine halbieren und jeweils die Mitte etwas aushöhlen (ich viertel sie immer und schneide dann die Mitte heraus), da diese sonst später gummiartig schmeckt. Aubergine in Stücke schneiden, salzen, in ein Sieb geben und ca. 30min warten bis etwas Wasser austritt. Nun eine Pfanne mit Öl erhitzen, und die Auberginenstücke darin anbraten. Nach ca. 5min die Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben und Farbe annehmen lassen. Nun alles mit 4EL des Balsamicos abschmecken und die Dosentomaten darübergeben und vermischen (habt ihr Eiertomaten gekauft, dann müsst ihr sie ein wenig zerdrücken, bei stückigen Tomaten ist dies nicht notwendig). Alles salzen und pfeffern, anschließend einen großen Bund Basilikum kleinhacken und mit den Stängeln in die Pfanne geben. Wer mag kann auch 1-2 getrocknete Chillis hinzunhemen, aber die können scharf sein, also Vorsicht. Nehmt ruhig viel Basilikum, denn ich finde dann schmeckt es doppelt so gut! Alles jetzt ca. 15min köcheln lassen und währenddessen schon einmal das Nudelwasser aufsetzten und Nudeln 'al dente' kochen. Die Auberginen werden jetzt schön weich und die Konsistenz der Soße wird etwas musig. Anschließend dann die Sahne zu dem Mus geben und etwas von dem Nudelwasser hinzufügen, so wird die Soße homogener. Alles gut vermischen und abschmecken. Die Nudel hinzugeben, untermischen und kurz vor dem Servieren den Mozzarella drüber geben, einfach mit bloßen Händen auseinanderziehen. Ein wirklich großes YUMMI!
Das Gericht ist wirklich super lecker und hat mich zum totalen Auberginenfan gemacht. Wie kann man dieses Gemüse auch nicht mögen, seht euch nur mal die wunderschöne dunkelblaue/- lila Fabe der Auberginen an. Ein Traum! Jetzt höre ich aber auf von Gemüse zu schwärmen, denn ich wollte auch noch Danke sagen, für die wirklich super lieben und reizenden Kommentare zum Lomokino Post! Ich habe mich total darüber gefreut! Übrigens ist gestern mein Blog 1/2 Jahr alt geworden. Wie schnell die Zeit doch vorbeifliegt und was sich seit dem hier so alles verändert hat...

Merci, für 180 tolle Leser, die ich noch lieber mag als Auberginenpasta! :)

Sonntag, 15. April 2012

Stop Motion Day // Lomography Workshop

Ihr Lieben, ich zeige euch heute das Endprodukt meines Lomography Workshops, von welchen ich hier berichtet hatte. Wer jetzt eine große Flut an wunderschönen Fotografien erwartet hat, wird sicherlich etwas ernüchtert sein, denn die wird es nicht geben. Im Workshop drehte sich alles, wortwörtlich, um die 'Lomokino'. Eine kleine ganz wunderbare Kamera. Mit ihr kann man kunstvolle Stopmotion-Filme drehen, ohne viel Aufwand aber mit viel Spaß! Das Prinzip ist einfach, man legt einen normalen Film ein, dreht an einer Kurbel und schießt somit im Schnellmodus viele Bilder. Diese ergeben dann den Stopmotion- Effekt und werden später als Film zusammengesetzt.
Spaß gemacht hat es auf jeden Fall sehr. Die Blicke der Passanten, an einem belebten Samstagvormittag in der Innenstadt, sind einem sicher, wenn man sich in die Einkaufsstraße stellt und Seifenblasen pustet.
 Also klein und fein, hier ist es: 

Einige Sachen haben haben allerdings auch nicht so gut geklappt, so zum Beispiel sind die Innenaufnahmen im stylischen Secondhandladen leider nichts geworden, oder auch das Essen des FrozenYogurt ist viel zu kurz geraten. Dadurch entstehen viele schnelle Cuts, ich hoffe es ist niemanden schlecht geworden, durch die schnellen Bilderwechsel und das Ruckeln. Das nächste mal sollte auf jeden Fall schneller und länger gekurbelt werden um auch eine Szene wirklich zeigen zu können. Dadurch brauch man allerdings auch mehr Filme. Innenaufnahmen würde ich das nächste Mal auch vermeiden, außer es ist wirklich super hell im Raum, und an besagten Samstag war der Himmel leider etwas wolkenverhangen. Manchmal ist es auch etwas schwer die Kamera ruhig zu halten und das Ruckeln zu reduzieren, da man ja mit der einen Hand die ganze zeit an der Kamera dreht. Ich denke, das ist aber alles nur Übungssache. Ausbaufähig auf jeden Fall 'Ja', aber es war ja auch der erste Versuch und hierbei Stand das Rantasten und Probieren im Vordergrund. 
Was ich wirklich absolut positiv erwähnen muss, ist die Entwicklung von Lomography. Ich bekam eine CD mit allen Bildern, also jedes Bild mit den 4 Schnitten, so wie ihr sie hier unten sehen könnt und dann auch noch einmal jeden Ausschnitt seperat. Zudem wurde mir natürlich auch die Rolle mit den Negativen dazugegeben und der fertige Film. Ich finde das einfach wunderbar, da ich so die Bilder und den Film besitze und gekostet hat dies auch nicht viel (14€ für 2 Filme). 
Ich will auf jeden Fall wieder mit der 'Lomokino' arbeiten. Denn ich habe noch 1000 weitere Ideen im Kopf und ich will mich ja verbessern! Es ist eine wunderbare Art kreativ zu sein, egal ob man daraus am Ende einen Film bastelt oder man einfach ein paar analoge Aktionsbilder schießt. Es macht einfach unglaublichen Spaß und der Tag war wunderbar. Ich hoffe es hat euch gefallen, ich bin gespannt auf eure Meinung. 
Liebste Grüße, Coco

Freitag, 13. April 2012

Life goes on...

Für mich hat in dieser Woche die Uni wieder begonnen. Nun gut, eigentlich hatte sie schon letzte Woche ihr Comeback, doch durch die österlichen Feiertage und diverse Ausfälle, hat das eigentlich keiner so richtig mitbekommen. Ich glaube meine Unizeit letzte Woche hätte man getrost unter den Arm schnallen können und durch halb Indien tragen können, so wenig war sie. Dafür geht es jetzt umso schneller weiter. Für mich stehen dieses Semester viele organisatorische Sachen an und wenn ich eines hasse, dann ist es Bürokratie. Hier Schein abholen, dort Auslandsemester beantragen und da Etwas einreichen. Am liebsten würde ich hierfür jemanden anstellen, der sich um Amtsanrufe, Hausarbeiten einreichen, und Schein abholen kümmert, während ich zu hause mit einem Tee mich gemütlich über die letzten Zeilen meiner Hausarbeit beuge. Es soll ja wirklich Leute geben die das mögen? Lässt sich hier vielleicht einer finden?

Ansonsten kann ich euch sagen, dass diese Woche endlich die Abzüge meines Lomography Workshops fertig waren. Manche haben sogar schon nachgefragt, ob ich vergessen hätte die Ergebnisse zu präsentieren. Tatsächlich saß ich hier genauso ungeduldig und aufgekratzt und habe jeden Tag auf die Abhol-Email gewartet. Ich werde euch die Ergebnisse dann am Sonntag präsentieren und auch wenn einiges nicht so gelungen ist, finde ich, dass es im Großen und Ganzen doch ganz schön geworden ist.
Wer jetzt gar nicht mehr warten mag, für den gibt es jetzt hier schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das, was kommen mag.



Dieses Semester starte ich in Deutsch mit Älterer deutscher Sprache, für alle die jetzt noch nicht wissen was das ist, den sei geraten sich einmal die Sage von Erec oder Texte von Walther von der Vogelweide anzuschauen. Die Aussprache ist diesbezüglich ein wenig befremdlich, ich fühle mich als würde ich Niederländisch und Bairisch zugleich sprechen, aber bestimmt schön wenn ich es denn dann einmal kann.
Ich freue mich allerdings dieses Wochenende erstmal auf viele Flohmärkte, auf welchen ich hoffentlich einiges Schönes finden werde und vielleicht noch einen Kinobesuch. Die deutschen Lautverschiebungen lass ich dieses Wochenende noch Links liegen und beachte sie nicht. Der umstieg von Semesterferien zu Uni soll mich ja nicht in Schockstarre versetzten, ich gehe das langsam an und hab dabei auch nur en kleines bisschen ein schlechtes Gewissen... 

Liebste Grüße, Coco

Dienstag, 10. April 2012

May I introduce... Foxberry?

So heraus aus Ostern und wieder hinein ins normale Leben. Ostern war schön, Ostern war fröhlich, Ostern war viele liebe Menschen. Ich freue mich jetzt aber auch wieder auf Normalität, ein Wohnzimmer ohne bemalte Eier und der letzt Schokohase hat auch das Zeitliche gesegnet. Also: back to the roots.

Das Wetter ist ja momentan nicht unbedingt frühlingshaft, das hübsche Pastellkeid muss noch ein wenig im Kleiderschrank verweilen und auch unser Gesicht wird nicht mit Sonnenstrahlen verwöhnt. Dennoch möchte ich euch heute ein "Sommergeschäft" vorstellen. Einen super toller FrozenYogurt Laden, denn sind wir einmal ehrlich, Eis geht immer und es wird ja auch bald wieder wärmer. Und da beim ersten Sonnenstrahl ein jeder in diesen Laden stürmt, solltet ihr vorbeiretet sein. Es tut mir ja Leid, dass ich in momentan nur Lokalitäten aus Köln vorstelle, da nicht jede/r meiner LeserInnen aus Köln kommt und diese direkt bewundern kann. Doch zwischenzeitlich bleibt mir einfach nicht genügend Geld und Zeit um zu reisen. Glaubt mir wie gerne würde ich euch hier, das beste Curry Madras Indiens zeigen, den versiertesten Didgeridooschnitzer Australiens oder einfach nur den ausgefallensten Regenschirmladen in London, doch davon kann auch ich momentan nur träumen. Und falls euch einer eurer Weg mal nach Köln führen sollte, dann seit ihr immerhin schon einmal gut vorbereitet und ein Supertourist!

"Foxberry" entdeckte ich vor ca. 2 Jahren. Damals noch etwas unbekannt, öffnete es in einer Seitenstraße in Köln Innenstadt seine Pforten. Modern, jung und relativ klein. Die FrozenYogurt Manie steckte damals noch ein wenig in den Kinderschuhen und kam erst in diesen Monaten peu à peu noch Deutschland herübergeschwappt. Fleißige Zuschauer amerikanischer Serien kannten die natürlich schon und auch ich fragte mich, wann ich denn nicht auch einmal ein solch leckeres Eis probieren könnte. Auf einem meiner Streifzüge durch die Innenstadt, mitten in der Schwulenstraße endeckte ich ihn dann: FOXBERRY! 100% Geschmack & 0% Kalorien. Solltet ihr an diese Stelle noch nicht wissen was FrozenYogurt ist, dann sage ich euch nur schnell: softeisähnliche Konsistenz, mit säuerlichen Yogurt Geschmack, tollen Toppings und einfach zum niederknien. 
Seither liebe ich diesen Laden, für mich ist er schon fast besser als normales Eis. Ich finde es so toll, das wir in Köln einen haben. Er ist so süß und freundlich gehalten, die Toppings sind gut ausgewählt und lecker, von Käsekuchenstücken, über Kiwis, bis hin zum Himbeerpüree ist alles vorhanden. Es gibt verschiedene Größen, sogar isolierende große Becher zum mitnehmen nach Hause (den Homie) oder auch Parfaits (mehrere Schichten FrozenYogurt mit Toppings dazwischen). Die Produktpallette ist riesig und die Kombinationsmöglichkeiten schier unendlich. Mein Liebling ist das Mangopüree, einfach ein Hochgenuss. Was soll ich sagen, es ist einfach lecker und ein Erlebnis der besonderen Art. 
Der Laden hat einen solchen Zuspruch gefunden, was mich persönlich sehr freut, da ich schon Angst hatte er könne irgendwann wieder schließen, dass ab diesem Jahr sogar schon eine zweite Filiale eröffnet wird. Dies freut mich sehr für die zwei Betreiber, welche nach einem Amerikaurlaub so begeistert von dem FrozenYogurts waren, dass diese jungen Menschen alles auf eine Karte setzen, um ihre eigenen FrozenYogurts zu verkaufen. Eine schöne Erfolgsgeschichte und falls ihr auch mal vorbeischauen wollt, der Laden befindet sich  in der Kettengasse 4 und bald auch im belgischen Viertel an der Aachener Straße 20. Schaut euch doch auch mal die Internetseite an, dort bekommt ihr einen guten Eindruck.
Wie heißt eurer Lieblings FrozenYogurt Laden? Welchen dürfte ich niemals verpassen, wenn ich mal in eure Stadt komme?
Liebste Grüße, Coco

Samstag, 7. April 2012

Happy Easter Week IV

Heute folgt der letzte Teil meiner kleinen Osterwoche, morgen ist es ja auch schon soweit. Spaß hat es mir auf jeden Fall gemacht und ich schwelge schon in österlicher Vorfreude. Ich könnte diese "Happy Easter Week" auch noch locker einen Monat weiter führen, aber so habe ich schon viele Ideen für die kommenden Osterfeste für euch in petto. Ich werde das Fest in großer Runde bei meiner Mutter verbringen. Die Familie wird kommen mit Oma, Tanten und Onkel, Cousins, Bruder und Schwester. T. kommt natürlich auch mit und es wird gebruncht. Sammelpunkt zum Reden, Genießen und Lachen ist natürlich unser großes Esszimmer, sodass der letzte Post heute der Deko des Ostertisches gewidmet ist. Ein letztes mal; Los geht´s...

Wer auch ein paar Gäste an Ostern erwartet und noch keinerlei Ideen für seinen Ostertisch hat, dem präsentieren ich hier vier kleine Dekoideen. Sie sind innerhalb von Minuten umzusetzten und geben dem vielleicht noch normalen Tisch den kleinen entscheidenden Osterkick. Ich habe die Deko nur im Kleinen angedeutet, für zwei Personen. Die sich durchziehende Farbe ist lindgrün, da dies meines Erachtens nach, perfekt zu Ostern passt. Passend dazu habe ich auch die Schleife in weißgrün gehalten, die die Servietten fixiert und in jedem Bild vorhanden sein wird.  
Also ein Tisch, vier Versionen!
Nummer Eins ist eine kleine freundliche Aufmerksamkeit für eure Gäste, denn der Lindthase im Miniformat wartet lieb und geduldig darauf vernascht zu werden. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies bei großen Tafeln, mit vielen Gedecken, sehr schön aussieht. Im Hintergrund habe ich ein Nest aus Moos geformt und ein wenig dekoriert, das ihr aus der Vogelperspektive ein wenig besser erkennen könnt.
Nummer Zwei weckt Assoziationen. Federn und ein kleines, feines Wachtelei geben dem Tisch einen österlichen Touch. Es ist modern und dezent gehalten. Ich finde es ganz schön. 
Diese Dekoidee lässt sich nicht nur gut zu Ostern anwenden und hat vor allem einen funktionalen Nutzen. Sobald ihr mehrere Gäste erwartet, vielleicht es ein wenig festlicher halten wollt und ihr einen Sitzordnung festgelegt habt, kann diese Variante zum Einsatz kommen. Ihr nehmt kleine Tafeln welche an Klammern befestigt sind und schreibt die Namen auf. So leitet ihr eure Gäste zu ihrem angedachten Platz. Ein freundliches Detail.
In diesen Freund habe ich mich ein wenig verguckt. Gefunden habe ich die Hasen mit diesem wunderschönen Muster bei B.utlers und ich musste sie einfach noch in die Deko miteinbauen. Gerade wenn ihr noch weitere rote Akzente mit auf den Tisch setzt, ergeben sie ein wunderschönes Bild. Und wenn ihr ganz lieb seid, so erlaubt ihr es euren Gästen vielleicht auch diese hölzernen Freunde mitzunehmen. 

Ich hoffe es war ein kleiner Kreativanstoß für euch dabei und ihr geht beschwingt ins Fest. Damit verabschiede ich mich für die Ostertage, werde jetzt herzhaft in den Lindthasen beißen und dann morgen munter die Eier suchen.
Liebste Grüße, Coco 



PS: Falls ihr noch den Osterhasen sucht, ich habe ihn gefunden! Er ist mir bei meiner Fototour über den Weg gehoppelt.

Donnerstag, 5. April 2012

Rezept// Happy Easter Week III

Heute wird es, wie angekündigt, wieder lecker. Es gibt etwas ziemlich traditionelles, das, wie ich finde, bei keinem gut gedeckten Osterfrühstück fehlen darf: Der Osterblatz! Für mich als Hefeteigfan ist er ein absoluter Hochgenuss, denn schon allein von der Herstellung bis zum Verzehr des letzten köstlichen Krümelchens, macht dieses Gebäck einfach Spaß!
Den Teig mit den Händen zu formen, ihn durchzukneten, beim Aufgehen zu beobachten und sich zu freuen wenn man sieht: Es hat geklappt. Das Einarbeiten der Butter, wenn der Teig so schön glatt zwischen den Händen liegt, das Flechten des Zopfes und erst der unbeschreibliche Duft, der durch die Zimmer strömt, sobald er im Ofen ist. Dieser Duft, meine Lieben, es gibt kaum etwas Besseres.
Schön leicht und fluffig muss er sein, sodass man ihn spielend leicht auseinanderziehen könnte. Leicht süßlich sollte er schmecken und so gut, dass man ihn auch ohne Belag verputzen möchte. Höchstens ein wenig Butter oder Honig, aber nicht zu viel, man möchte doch nicht das Gebäck zerstören.
Ihr merkt, ich liebe ihn, für mich ein absoluter Oster- Imperativ! Und da ich in unserer Familie für das Backen zuständig bin und meine Mutter Hefeteig immer zerstört, ist es klar, dass ich euch diesen wunderbaren Klassiker heute hier zeige. Hier kommt das Rezept...

Ihr braucht:
 500g Mehl (und ein bisschen mehr)
1 Würfel frische Hefe
250ml Milch
1 Prise Salz
100g Zucker
125g Butter weich
1 Eiweiß
Hagelzucker
1 Eigelb
1 El Milch

Zuerst die Milch aufwärmen, währenddessen das Mehl, den Zucker und ein wenig Salz in eine Schüssel geben und die Hefe darüber zerkrümeln. Die lauwarme Milch (wirklich nicht heiß, sonst werden die Hefebakterien zerstört und der Teig geht später nicht auf) dazugeben und alles zu einem Vorteig verkneten. Den meisten Spaß macht es, wenn ihr mit den Händen arbeitet. Gegebenenfalls noch etwas Mehl hinzunehmen, sollte der Teig noch zu sehr kleben. Der Teig sollte ein wenig den Rand der Schüssel putzen. Den Teig ca. 30min an einem warmen Ort ruhen lassen. Anschließend die Butter und das Eiweiß zum Teig geben. Das Eigelb wird aufbewahrt und findet später noch Verwendung. Alles gut verkneten, der Teig wird jetzt sehr glitschig, deswegen soviel Mehl hinzufügen, bis er nicht mehr klebt. Man kann auch sehr gut weniger Butter verwenden, wichtig ist nur, dass sie schön weich ist. Anschließend wieder den Teig ca. 1 Stunde gehen lassen.
Nun müsst ihr euren Zopf flechten, dazu gibt es unzählige Varianten, ganz einfach mit drei Strängen oder auch mit 4, im Karnz, im Zopf oder nur Bällchen aneinandergedrückt. Ich flechte den Zopf immer mit 6 Strängen, dass sieht meines Erachtens immer sehr festlich und schön aus. Es macht also etwas her und falls ihr erfahren wollte wie das geht, dann schaut euch mal dieses Video an. Eigentlich ganz leicht, oder?
Nun legt ihr euren Zopf auf ein Backblech und lasst in ein letztes Mal 30min gehen. Zwischenzeitlich könnt ihr schon einmal den Backofen auf 170°C Umluft vorheizen und einen Esslöffel Milch zu eurem Eigelb geben und verrühren, solltet ihr dies noch nicht getan haben.
Abschließend nur noch den Zopf mit dem Eigelb bestreichen und den Hagelzucker drübergeben. Für ca. 20min in den Ofen geben, (je  nachdem wie stark eurer ist) und sich dann am Blatz gütlich tun!
Mit dem nächsten Post endet dann auch schon unsere Osterwoche. Ich werde euch vier kleine  Ideen für eure Last-Minute-Deko auf dem Ostertisch zeigen. Ich freue mich, dass es euch bisher so gut gefallen hat.
 Bis Samstag, Eure Coco


PS: Momentan gibt es so tolle Gewinnspiele, die einem das Herz höher schlagen lassen. Ihr solltet auch mal eurer Glück versuchen! Bei der lieben Isy könnt ihr eine schöne florale Tasche gewinnen, Vera versteigert gleich zweimal, ein Kissen und eine zuckersüße DaWanda Reismischung. Und zuletzt könnt ihr bei der tollen Stef ein ganzes Bataillon aus Geschenken angucken, denn die hatte 1 1/2 jähriges. 
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