Dienstag, 28. Februar 2012

A place to be

Erst einmal ein herzliches "Hallo", an alle neu Dazugestoßenen. Momentan steigt meine Leserzahl wirklich rapide an, worüber ich mich sehr freue. Zu verdanken habe ich dies der lieben Stef von Magnoliaelectric, die mich wahnsinniger Weise bei ihren Blogvorstellungen ausgewählt hatte. Ich habe nicht damit gerechnet das unsere kleinen Lebensszenen bei den vielen Anfragen mit dabei sein würden, aber umso verblüffter war ich als ich gestern den Grund sah warum ich innerhalb von 15min auf einmal 10 neue Leser hatte. Also Stef, Vielen Dank!

Momentan leide ich wirklich sehr unter Fernweh! Ich hab so Lust mir die Füße in Städten platt zu laufen und Neues zu entdecken. Leider lässt mein Konto das momentan in keinster Weise zu, denn Studienüberweisungen und Stromrechnungen haben mir einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht. So müssen also momentan meine Fotoalben herhalten um meine Sehnsucht zumindest ein wenig zu stillen. 

Hierbei gibt es für mich einen Ort den ich schon mein ganzes Leben lang kenne. Es ist ein kleiner Ferienort in Zeeland (Holland) den ich schon mit 1Jahr das erste Mal besucht habe. Meine Mutter hatte mich damals spontan eingepackt und ist mit unserer blauen Rostlaube losgefahren. Dieser Ort ist für mich wunderbar, ich kenne jedes Kopfsteinplaster persönlich, kenne alle Gerüche und Geräusche des kleinen Dörfchens und war schon unzählige Male dort. Wenn mir manchmal mein Leben über den Kopf wächst, flüchte ich dahin. Es ist wie ein sicherer Rückzugsort für mich, an dem ich mich immer wohl fühle- und momentan sehne ich mich einfach danach.
Ich sehne mich nach langen 12km Spaziergängen über die Dünen, nach Apfelpfannekuchen im Café,  danach die Füße im noch kalten, feuchten Sand einzugraben, den starken Wind zu spüren der einem die Haare in das Gesicht peitscht und die Gedanken so wunderbar klar macht. 
Nicht das ich momentan irgendwelche Probleme hätte, aber ich würde jetzt wirklich gerne ins Auto steigen, 3 Stunden mit Vampire Weekend im Ohr fahren und dann den süßlichen Geruch der Bäckerei vermischt mit der salzigen Seeluft einatmen.
Da das nicht geht, begnüge ich ich mit ein paar Bildern, die ich im September geschossen habe.
Ich fühle mich jetzt auf jeden Fall ein Stück weit erholter und fröhlicher. Geht es euch ähnlich, habt ihr auch so eine Oase in eurem Leben? Oder einen Ort der für euch eine wunderbare Magie hat? 

Alles Liebe, Eure Coco


Ansonsten kommt hier noch eine kleine dröge Hintergrundinformation. Ich habe gestern durch Zufall bemerkt das ich die Sicherheitsfrage bei den Kommentaren aktiviert hatte, dass wusste ich gar nicht. Dieses Eingeben von komischen Wörtern und Zahlen finde ich selbst immer unheimlich lästig und zeitraubend. Seit einigen Tagen werden die Sicherheitsfragen von BLOGGER auch immer kurioser und umständlicher. Ich habe dies jetzt deaktiviert und entschuldige mich, dass ihr die Mühe hattet immer die verqueren Codes einzugeben. Umso mehr freut mich natürlich, dass ihr trotzdem Kommentare hinterlassen habt.

Sonntag, 26. Februar 2012

Rezept// Sommer Minze Lemonade

Eigentlich ist dies ja eher ein Sommerpost, aber ich konnte jetzt einfach nicht mehr warten. Diese Lemonade wollte ich euch einfach vorstellen, denn sie ist so lecker! Wenn sie im Sommer so wunderbar gekühlt ist, ist sie eine Erfrischungswucht!
Zutaten:
1 Bund Minze
1L stilles Mineralwasser
4 unbehandelte Limetten
10g Rohrzucker
20g weißen Zucker
Eiswürfel

Ihr zupft einige Minzeblätter in eine Karaffe und gebt den Abrieb dreier Limetten darüber, sowie deren Saft. Damit der Saft besser austritt, die Limetten mit ein wenig Druck der flachen Hand ein paar Mal über die Arbeitsplatte rollen. Rohrzucker und weißen Zucker in einen Messbecher geben und mit 250ml heißem Wasser auffüllen. Der Zucker löst sich somit auf. Wer es süßer mag kann mehr Zucker auflösen, ich mag es lieber wenn dadurch der frische Limettengeschmack nur unterstützt wird. Die Karaffe mit stillem Mineralwasser füllen und die Zuckerlösung hinzugeben.  Limettenstücke und Eiswürfel mit in die Karaffe geben und alles umrühren. Fertig und Yummi! 
Ich habe auch noch einige meiner Himbeeren und Blauberen hinzugegeben


Geht schnell, oder? Und es macht echt was her, wenn ihr das mal für Freunde machen wollt. Mich erinnert es irgendwie an Amerikanische Gartenpartys... Dieses Getränk ist für mich das ultimative Sommergetränk. Kaum schmecke ich es, habe ich auch schon das Gefühl im Garten zu sitzen. Auf der Haut kitzeln die warmen Sonnenstrahlen und an den Füßen das Gras. In der Ferne hört man einen Rasemäher und eine Biene summt an meinem Ohr! Eine leichte Briese die den warmen süßen Sommerduft in die Nase weht und dazu dieses Getränk! Es gibt kaum etwas besseres...! Und da ich heute solche Sehnsucht nach ebenso einem wunderbaren, trägen Sommertag hatte, musste es jetzt einfach diese Limonade sein. Da ging kein Weg vorbei!

Alles Liebe, Coco

Wer auch etwas Lust auf das Sommerfeeling hat, klickt einfach mal auf diese Seite. Hier könnt ihr euch verschiedene Geräusche anhören. Dazu einfach mal im Suchfenster "Vogel" eingeben und sich Treffer Nummer 4 "Zaunkönig" anhören. Dieses Geräusch hab ich die ganze Zeit beim Trinken im Ohr. :)

Freitag, 24. Februar 2012

Orangen und Ranunkeln II


Der Rheinauhafen ist auch wunderschön, aber irgendwie das komplette Gegenteil zu meiner verfallenen Orangerie. Sehr gerade, aufgeräumt und klar. Man kann hier wirklich sehr gut seine Gedanken strukturieren. Ach es war wirklich schön, helles Licht, frischer Wind und das Geräusch von Wasser, das gegen die Wände klatscht. Und ich bin auch den grauen Männern von Momo begegnet, nur das diese allesamt schwarz trugen. Es ist schon irgendwie komisch wie gleich alle Geschäftsmänner aussehen...
Ach es ist so schwer die Bilder auszusortieren, am Liebsten würde ich euch alle zeigen! Aber dann würde dieser Blog nur noch aus besagten Bildern bestehen und irgendwann würden alle japsend vorm Computer hängen. Also muss ich sehr stark reduzieren und es tut mir bei jedem sehr Leid. Vielleicht kommt irgendwann ja nochmals ein Bild hinterher.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Orangen und Ranunkeln I

Es ist so wunderbar frühlingshaft draußen! Die Sonne verwöhnt mit ihren ersten warmen Strahlen und man hört morgens schon die Vögel zwitschern, also für einen beschwingten Spaziergang mit der Kamera im Anschlag genau das richtige. Ich habe einem meiner Lieblingsgebäude, einem alten Theater, einen Besuch abgestattet. Die Orangerie ist so wunderbar alt, mit kleinen Gewächshäusern und manchmal schon ein wenig verfallen, aber mit einem ganz eigenen Zauber, wie ich finde. Noch versteckt es sich unter der Decke des Winterschlafs, aber im Sommer ist es dann nochmals umso schöner...



Nach dem Park mit Schuhen in den Bäumen und schmilzenden Eisschichten ging es dann an den Rheinauhafen. Teil II folgt... 

Donnerstag, 16. Februar 2012

Rezept// Beerige Sache

Eigentlich hatte ich heute vor eine kleine Fototour zu machen, doch ich habe zwei Dinge nicht bedacht. Zum einen das Wetter, es ist nieselig und kein schönes Licht. Zum anderen, hab ich (und das als Kölnerin!) gar nicht daran gedacht, dass ein Durchkommen in den Park heute ein Ding der Unmöglichkeit ist. Natürlich weiß ich, dass heute Weiberfastnacht ist, aber mir ist dabei vollkommen entfallen, dass somit ja auch alle Bahnen proppenvoll sind.

Also nichts mit Fototour in der schönen, weiten Natur, mit klarer, knackiger Luft und feuchtem Gras!
Aber ich will mein Stück Natur! Also Jacke über und in den Supermarkt gestampft. Dort habe ich mir, ganz ungeniert mehrere Päcken voll mit Himbeeren und Heidelbeeren gekauft, den schönsten Salatkopf und die prallsten Ökopilze, alles ohne auf den Preis zu achten!
Als Entschädigung für die ausfallende Fototour habe ich mich zu Hause erst einmal ans Waffeleisen gestellt. Hmmm... wie wundervoll sommerlich die Waffeln mit den Beeren schmecken! Denn die Him- und Heidelbeeren waren gar nicht mal so schlecht. Klar sind die, die man im Sommer mit nackten Füßen und Trägerkleid aus dem heimischen Garten pflückt, um Längen besser, aber um einen Hauch von Sonnenschein auf meinem Gesicht zu spüren, waren diese perfekt.
Und so gibt es heute doch noch ein paar Bilder zu sehen. Das Rezept für die Waffeln, falls das jemand wissen will, ist sehr simpel.
Zutaten:
 3 Eier
 60g Margarine,
60 Zucker
 1Pck. Vanillezucker
1/2 TL Backpulver
 75g Mehl
 
Alles miteinander vermengen und fertig! Waffeleisen fetten und Waffeln darin ausbacken. Das ergibt ca. 5 Waffeln.


Ich muss heute noch ein wenig diszipliniert sein und an meiner Hausarbeit schreiben. Ab morgen gibt es dann aber auch für mich Feierei! Ich hoffe ihr genießt den Tag.
Alles Liebe, Coco

Samstag, 11. Februar 2012

DIY// Postkarten-Strick

Die zweite Idee die ich euch vorstellen möchte, bezüglich Valentinstag oder was-auch-immer-Tag, ist eine kleine Kartendekoration. Wer mag es nicht, wenn er einfach mal ein paar nette Wort geschrieben bekommt. Mir zaubert, das immer ein Lächeln ins Gesicht und ich verschicke das auch wirklich gerne. Allerdings finde ich viele Karten die es zu kaufen gibt, nicht wirklich schön. Entweder dudelt dort Musik heraus, sie sind mit komischen Sprüchen versehen oder die Farben sind mit zu grell. Natürlich gibt es auch die ein oder andere schöne Karte und in bestimmten Geschäften werd ich auch immer fündig, aber eine selbst gemachte Karte ist doch auch etwas Feines.
Hierfür habe ich auf einfachste Art und weise diese beiden Herzen auf die Karte gestickt. Wer sich nicht ganz sicher ist, wie er die Stiche setzten soll, kann sich vorher leicht mit Bleistift die Kreuze einzeichnen. Wichtig ist, das der Garn etwas dicker ist, sonst besteht eure Karte hinterher nur aus vielen Löchern, die durch etwas Faden verbunden sind. Der Garn sollte so dick sein, dass er das Loch ausfüllt, das ihr hineinstecht. Die Kreuze sind immer aneinander gestickt. in die 1. Reihe setzt ihr ein X, in die 2.  XXX in die 3. XXXXX  und in die 4.- 6. XXXXXXX (also immer an 2X mehr) in die letzte Reihe setzt ihr, wie ihr ja sehen könnt je XX. Ich hoffe das war verständlich. In die Innenseite habe ich dann noch ein Papier mit einer anderen Farbe eingeklebt, damit die Hinterseite des Musters nicht zu sehen ist. Wer es mag, kann dies aber natürlich auch offen lassen. Es fehlen nur noch ein paar nette, warme Worte und fertig ist eure Karte mit absolut persönlichen Einschlag!
Ich Nachhinein, hätte ich die Stiche lieber etwas weiter auseinander gesetzt, sodass das Kreuzmuster besser zu Geltung kommt. Aber das werde ich dann einfach beim nächsten Mal anders machen... Das war es jetzt an Valentinstag-Ideen. Ich hoffe sie haben euch ein wenig gefallen. Genießt das kalte Winterwetter!
Eure Coco

Montag, 6. Februar 2012

Rezept// Kanelbullar

Da es momentan so eisig kalt ist, ist es Zeit für etwas Nervennahrung! Etwas das so wunderbar warm und  wohlig schmeckt, dass man meint, der Winterblues könnte einem nichts mehr anhaben. Und das heißt für mich, dass es nach "Kanelbullar" bedarf. Während sich die Kälte an die Fenster presst und einem die Lippen blau werden, ist nichts schöner, als es sich auf dem Sofa, eingekuschelt in eine Decke, mit Tee und Zimtgebäck gemütlich zu machen. Schon allein, wenn der volle, warme Hefeduft durch die Wohnung schwebt und sich anschließend mit dem süßen Zimt verbindet, bin ich glücklich! Kanelbullar sind ein typisch schwedisches Gebäck, dass sicherlich auch dem ein oder anderen durch IKEA bekannt ist. Selbstgemacht finde ich es aber immer besser und auch leckerer.
Das Rezept ist nicht allzu schwer, das schwierigste ist vielleicht noch der Hefeteig. Allerdings braucht man ein wenig Zeit für die Zubereitung. Das Mischen der Zutaten erfolgt sehr schnell, doch durch die Wartezeiten um den Teig gehen zu lassen, braucht es dann doch ein wenig länger. Der Teig reicht für ca. 20 Stück. Hier also das Rezept, das glücklich macht und Seelennahrung verspricht!

Teig:
500g Mehl 
250ml Milch
25g frische Hefe
75g Butter
1/4 TL Salz
1/2TL gemahlenen Kardamon
75g Zucker 
Füllung:
30g Butter
60g Zucker
1TL Zimt
Hagelzucker
Das Mehl in eine Schüssel geben und Zucker, Salz und Kardamon hineingeben. Alles vermischen und  eine Mulde eindrücken.Die Butter schmelzen. Die Hefe zerbröseln und in die lauwarme Milch geben. Zum Milch Hefegemisch die zerlassene Butter geben und so die Hefe darin auflösen. Vorsicht, die Butter darf nicht zu heiß sein, alles über 40°C tötet die Hefebakterien und der Teig wird nicht aufgehen. Allerdings muss die Flüssigkeit warm genug sein, dass sich die Hefe darin auflöst, ideal sind ca. 35°C (also lauwarm). Die Hefemilch zum Mehl in die Mulde geben und alles zu einem Hefeteig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca.30min gehen lassen. Perfekt sind dafür Heizungen.
Anschließend den Teig ausrollen, in 2 teile schneiden (so ist es besser zu rollen). Für die Füllung wieder Butter schmelzen abkühlen lassen (Raumtemperatur). Den ausgerollten Teig mit der zerlassenen Butter bepinseln; Zimt-Zucker mischen und darüber streuen. Die 2 Teigteile je aufrollen und in ca. 5cm dicke Stücke schneiden. Die Stücke auf ein Blech legen und nochmals gehen lassen, bis sie sich  nochmals merklich vergrößert haben (ca. 30min). Ein Ei verquirlen und die Bullar damit grob bepinseln. Für das richtig authentische Aussehen den Hagelzucker darüberstreuen. Die Bullar für ca.8 min bei 240°C in den vorgeheizten Ofen geben.
Ich hoffe euch schmeckt das Gebäck genauso gut wie mir. Ich muss mich zügeln nicht ständig in die Küche zu laufen und ein Weiteres zu essen.
 Alles Liebe, Eure Coco
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